Jonas in Afrika    Help

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In 16 Monaten rund um Afrika von Jonas Friedli

Link: http://jonasinafrika.blogspot.com/









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Strecke Total: 60127.0 km
Fahrzeit Total: 1347.6 h
+ Pausenzeit Total: 215.3 h
Dauer: 496 Tage
Ø Strecke: 121 km/Tag
Ø Geschwindigkeit: 44.61 km/h


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France

09. Nov 2008
Schafisheim-Sauverny 236 Km 3.0 / 0.0h
Sauverny-Vallon-Pont-d'Arc 355 Km 4.0 / 0.0h
Vallon-Pont-d'Arc - Womo Stellplatz - Übernachtungsplatz
Womo Stellplatz
Tagesentfernung und Fahrzeit: 591 Km 7.0 h
 

Spanien

10. Nov 2008
Vallon-Pont-d'Arc-Puigmoltó 508 Km 8.0 / 0.0h
Tagesentfernung und Fahrzeit: 508 Km 8.0 h
 
11. Nov 2008
Puigmoltó-Bobadilla 826 Km 10.0 / 0.0h
Tagesentfernung und Fahrzeit: 826 Km 10.0 h
 
12. Nov 2008
Bobadilla-Tarifa 320 Km 5.0 / 0.0h
Tagesentfernung und Fahrzeit: 320 Km 5.0 h
 

Marokko

14. Nov 2008
Tarifa-Martil 118 Km 4.0 / 0.0h Image
Wir sind in Tarifa gestartet und haben in Algeciras die Fähre nach Ceuta genommen. Ceuta ist eine Spanische Exklave in Afrika. Die Überfahrt dauerte nur 45 Minuten und war sehr ruhig. In Ceuta haben wir erst mal getankt (zollfrei) und sind dann zur Marokkanischen Grenze gefahren. Zum Glück haben wir den CB-Funk, denn wir haben uns da erstmals aus den Augen verloren. Per Funk konnten wir einander aber sofort wiederfinden. Am Zoll hat uns dann sofort ein Typ mit „Ausweis“ des Marokkanischen Tourismusbüros von Schalter zu Schalter geschickt – Mist, schon das erste Mal auf einen Schlepper reingefallen – Es wäre eigentlich locker ohne seine Hilfe gegangen.
Martil-Chefchaouene 70 Km 2.0 / 0.0h
Martil-Chefchaouene 70 Km 2.0 / 0.0h
Chefchaouene - Camping Chefchaouen - Campingplatz Image
Chefchaouen ist eine schöne kleine Stadt auf ca. 600 Meter. Sie ist berühmt für die blau-weisse Medina (Altstadt). Der Campingplatz ist freundlich und es hatte einige Wohnmobile. Vor allem aber viele junge Leute mit alten Bussen oder LKW‘s, die wegen dem „Kif“ da sind. Um den Camping wird man öfters wegen Hasch angequatscht.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 258 Km 8.0 h
 
16. Nov 2008
Chefchaouene-Fes 221 Km 5.0 / 0.0h Image
Wir sind heute um 9.30 Uhr in Chefchaouen gestartet und wollten eigentlich die im „Durch Afrika“ beschriebene Stauseeroute fahren. Via Ouazzane und Kaira-Ba-Mohamed sind wir nach Fès gefahren. Den Stausee (ist noch nicht in den Karten eingezeichnet) haben wir aber nirgends gesehen. Vermutlich waren wir zu weit westlich unterwegs.
Fes - International - Campingplatz
Der Camping International ist recht runtergekommen. Der Andere in Âïn-Chkeff sei aber geschlossen, sagte uns die Deutsche Wohnmobilgruppe, welche wir hier wieder sahen – die waren schon in Karifa auf dem Camping. Im Sportstadion neben dem Camping (soll das grösste in Nordafrika sein) läuft abends der Soundcheck für das morgige Fussballspiel, doch dazu später mehr.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 221 Km 5.0 h
 
19. Nov 2008
Fes-Meski 353 Km 7.0 / 0.0h Image
Früh um 07.15 Uhr sind wir in Fès gestartet. Es galt immerhin 353 km hinter uns zu bringen. Wider erwarten gut waren dann aber die Strassen über den Mittleren und den Hohen Atlas. So waren wir schon um zwei bei den Source Bleue in Meski. Die Route führte uns erst an die ersten Ausläufer des Atlas, wo es dann sofort steil hoch ging. Der Passfahrt über den Mittleren Atlas führte uns dann gleich auf 2200 Meter über Meer. In Ifrane wähnten wir uns gerade wieder in Europa, da die Franzosen diesen Ort nach Vorbild der Dörfer in den Alpen gebaut haben. Im Nationalpark dort haben wir dann die ersten Affen gesehen. Die leben da in den Wäldern auf ca. 1800 MüM. Über die Hochebene bei Midelt ging es dann Richtung hoher Atlas. Da gab es drei Pässe von 1300 – 1900 MüM zu überqueren. Wunderschöne Landschaften gibt es da zu sehen. Die Abfahrt durch die Ziz-Schluchten war wunderschön. Bald nach dem proppenvollen Stausee sind wir in Er-Rachidia angekommen. Da waren es nur noch 18 km bis zum Camping.
Meski - Source Bleu de Meski - Sehenswürdigkeit Image
Der liegt bei den blauen Quellen in einer Oase. Wir campen zwischen Dattelpalmen und Swimmingpools. Leider wurde der Pool heute frisch gestrichen und es gibt kein Bad… Am Nachmittag fuhren wir mit dem Taxi nach Er-Rachidia zum einkaufen und Berichte hochladen im Internetcafé. Jetzt (20.00 Uhr) sitze ich in Fasi und mit Wollmütze am Laptop, der kleine Holzkohlegrill steht unter dem Campingtisch und wärmt Finger und Füsse…
Tagesentfernung und Fahrzeit: 353 Km 7.0 h
 
21. Nov 2008
Meski-Ait Benhaddou 407 Km 8.0 / 0.0h Image
Heute fuhren wir Richtung Ouarzazate und machen dazwischen einen Abstecher in die Todraschlucht. Einige Strassenabschnitte in der Todraschlucht wurden bei den Unwettern im Oktober weggeschwemmt. Die Reparaturarbeiten laufen aber auf Hochtouren, so dass bis im Frühling wieder alles ok sein sollte. Mit unseren Buschtaxis war es aber kein Problem bis Tamtatouche hoch zu fahren. Dort war aber leider Schluss. Die sehr interessante Strecke (nur für Geländewagen) in die Dadesschlucht rüber ist leider wegen dem vielen Schnee und den vergangenen Unwettern nicht fahrbar. So kehrten wir um und fuhren im Tal weiter nach Westen. Nicole und Dirk fuhren noch in die Dadesschlucht und wir anderen schon mal weiter nach Ouarzazate.
Ait Benhaddou - Le Tissa - Campingplatz Image
Wir übernachteten im schönen Camping Le Tissa. Wir waren da die einzigen Gäste und so ergab sich mit den Camp-Angestellten ein gemütlicher Abend mit mp3 – Dateien tauschen, Tee trinken und Fotos anschauen. Nach dem Micha und Peter schlafen gingen, schaute ich mit den Angestellten noch eine DVD vom Hochzeit eines ihrer Verwandten. Sie haben kein DVD-Laufwerk am ihrem PC und so sahen sie den Film das erste Mal (auf meinem Laptop). Das war ein sehr gemütlicher und amüsanter Abend.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 407 Km 8.0 h
 
22. Nov 2008
Ait Benhaddou-Marrakech 186 Km 6.0 / 0.0h Image
Heute ging es wieder nordwärts über den Atlas nach Marakesch. Wir fuhren Stundenlang Passstrassen hoch und wieder runter… In einem Cafe kurz nach der Passhöhe machten wir Mittagsrast. Die zwei jungen Hunde hatten es Micha sofort angetan. Sie wollte mir unbedingt einen als Beifahrer andrehen. Da nehm ich dann doch lieber ein Huhn mit, welches wir unterwegs mal verspeisen können (insider-gag).
Marrakech - Camp le Relais - Campingplatz
Der Camping Le Relais in Marakesch ist tiptop. Alles sauber, mit Pool und guten sanitären Anlagen. Hier ist es nun endlich auch wieder wärmer, so dass wir Abends draussen sitzen können.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 186 Km 6.0 h
 
24. Nov 2008
Marrakech-Essaouira 189 Km 3.0 / 0.0h
Heute gings nur 189 km Richtung Westen ans Meer. Aus Marakesch heraus hatte es recht viel Verkehr, aber nachher konnten wir zügig zufahren. So waren wir schon um zwei in Essaouira und bei Harald und Xenia gabs gleich mal Kaffe und Guetzli. Später sahen wir uns die Altstadt an. Die ist als Unesco-Weltkulturerbe geschützt.
Essaouira - Camping - Campingplatz
Tagesentfernung und Fahrzeit: 189 Km 3.0 h
 
26. Nov 2008
Essaouira-Sidi Ifni 345 Km 7.0 / 0.0h
Heute war wieder Fahrtag angesagt. Es ging in südwestlicher Richtung bis nach Sidi Ifni. Ein kleines Dorf am Atlantik. Unterwegs sahen wir die Argannüsse-fressenden Ziegen auf den Bäumen. Die Kerne werden aus dem Kot geholt und dann zum berühmten Arganöl gepresst. Bei Agadir war ganz schön was los, Badegäste, Surfer, Hotelburgen, … Halt was zu einem Badeort so gehört. Uns behagte das nicht, so gabs nur einen kurzen Stop im Supermarkt.
Essaouira-Agadir 171 Km 3.0 / 0.0h
Agadir-Aglou Plage 109 Km 2.0 / 0.0h
Aglou Plage-Sidi Ifni 63 Km 1.0 / 0.0h
Sidi Ifni - Camping Sidi Ifni - Sonstiges
Hier am Atlantik ist es abends immer noch kühl und windig. Wenigstens heizte die Sonne Tagsüber richtig gut. Ich sitze nun dick eingemummt am Laptop und schreibe diesen Bericht. Der Camping ist wie ausgestorben: Alle Leute sitzen in ihren Wohnmobilen (ca. 15 Stück) und die Standheizungen laufen auf Hochtouren… Nur wir sitzen draussen und frieren…
Tagesentfernung und Fahrzeit: 688 Km 13.0 h
 
27. Nov 2008
Sidi Ifni-Camp BouJeriff 43 Km 2.5 / 0.0h Image
Heute konnte ich Peter endlich mal überreden Piste zu fahren ;-) Wir haben eine kleine Piste zum Fort Bou Jerif rausgesucht, welche es an einer Stelle ganz schön in sich hatte. Erst ging es eine Weile der Küste nach und dann bogen wir nach Osten in ein schönes Tal ein. Es hatte viele felsige Stellen, wo Peter immer Angst um seine Reifen hatte. Kurz vor der Ruine vom Fort (eine Anlage der franz. Fremdenlegion) gab es dann eine kleine Schräge Auffahrt, welche durch den Regen recht schlammig war. Ich probierte es nur einmal, als mir das Buschtaxi schräg wegrutschte, setzte ich zurück und schaute mir die Sache erst mal zu Fuss an. Peter wollte es in der Zeit auch probieren, aber auch er rutschte schräg weg. Ich wies ihn an, eine Auffahrt in Falllinie hoch zu fahren. Da kam er dann im zweiten Anlauf hoch. Um ihm für den zweiten Anlauf zu sagen, mit welchem Gang und wie viel Gas er fahren solle, rutschte ich leider auf dem Hosenboden zu ihm runter. Ich wechselte rasch meine Kleider und kam dann auch mühelos hoch. Hinter der nächsten Kuppe erwartete uns dann das „Fort Bou Jerif“.
  - Camp BouJeriff - Campingplatz Image
Eine sehr schöne und gepflegte Anlage mit Hotel, Bungalow-Zelten, Restaurants und Camping.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 43 Km 2.5 h
 
28. Nov 2008
Camp BouJeriff-Daora 458 Km 8.0 / 0.0h
Und wieder ein Fahrtag. Und was für einer. Eigentlich wollten wir und in Guelmim den Kamelmarkt anschauen, aber der ist erst am Freitagabend und Samstagmorgen. So fuhren wir halt gleich weiter nach Tan Tan. Da das auch nicht viel hergab, sind wir dann in El Quatia zum Mittag eingekehrt. Da beschlossen wir, noch etwas Richtung Westsahara weiter zu fahren. Es gab dann aber nirgends mehr einen Camping, und so waren wir plötzlich in Tarfaya. Umzingelt von „Cadeau“-verlangenden Kindern war uns hier nicht so wohl. Dort gibt es auch keinen Camping und es drohte die Dämmerung. Rasch beschlossen wir nach Laayoune zu fahren. Unterwegs fanden wir dann einen Wegweiser zum Camping Roi du Bedouin. Was waren wir froh, denn dieser is in unseren Reiseführern nicht angegeben.
Laayoun - Bedouin - Campingplatz Image
Der Camping besteht aus zwei Gebäuden (Wohnhaus der Besitzer und Sanitärgebäude) und ein paar Zelten. Er wird von einem franz. Ehepaar geführt, die hier in der Pampa als Selbstversorger leben. Nach dem Nachtessen sassen wir dann noch etwas im Aufenthaltszelt und quatschten. Zwei Spanier leisteten uns Geselschaft. Gegen Mitternacht (wir waren längst im Bett) kamen noch drei alte Renaultbusse mit 5 Spaniern, welche die Busse in Ghana verkaufen wollen.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 458 Km 8.0 h
 
29. Nov 2008
Daora-Boujdour 254 Km 5.0 / 0.0h
Heute genossen wir ein gemütliches „Petit Dejeuner“ vom Camping. Nach dem Besuch des Platzeigenen Wasserfalls fuhren wir dann die ewig gerade und langweilige Strasse nach Süden. Einzige Abwechslung waren Laayoune (Kaffeestop) Boujdour (z’Mittag) und die vielen Checkpoints, an denen wir die vorbreiteten Personalienblätter (Fiche) abgeben mussten. Es gab immer etwas Zeit zum Smalltalk mit den Polizisten (Was arbeitest du? Wohin gehst du? Hast du mir Zigaretten/Bonbons?). Die drei Renaultbusse haben wir unterwegs auch nochmals gesehen, sie werden heute aber noch ein ganzes Stück weiter fahren als wir.
Boujdour - Bushcamp - Bushcamp Image
Nun sitzen wir an der Küste ca 10 km südlich von Boujdour. Draussen windet es heftig und darum sitzen wir in den Autos. Mit baden ist bei dem Wetter leider nix. Ich wäre eigentlich gerne zum Schiffswrack geschwommen.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 254 Km 5.0 h
 
30. Nov 2008
Boujdour-Dakhla 351 Km 6.0 / 0.0h Image
Heute fuhren wir bis Dakhla. Alles weiter durch die langweilige Westsahara. Dahla ist auf einer Halbinsel auf der es immer windet. Anfangs der Halbinsel kam Peter auf die Idee mal an den Strand zu fahren. Ich natürlich hinterher, dummerweise mit offenen Naben und somit ohne Allrad, und promt blieb ich stehen. Schnell raus, Naben auf Lock, aber es war schon zu spät. Ich bin vorne bis auf die Achse eingesunken. Peter hat keine Freilaufnaben und konnte so rasch den Allrad einlegen und wieder zurück fahren. So kam dann die erste Bergeaktion: Peter schaufelte, ich liess Luft ab und legte zwei Sandbleche. Kurz Gasgeben und ich war wieder frei. Dann wieder Reifen pumpen und ab auf den Camping.
Dakhla - Camping Dahkla - Campingplatz
Wir stehen auf einem kleinen heruntergekommenen Camping, dessen Besitzer und seine Freunde abends vor allem rumsitzen und sich zudröhnen. Sie sehen auch alle etwas kaputt aus. Ich war heute endlich mal im Meer schwimmen, da es noch schön warm war, als wir hier ankamen. Anschliessend habe ich mir das Salzwasser vom Körper „getröpfelt“. Die Duschen sind auch nicht mehr brauchbar…
Tagesentfernung und Fahrzeit: 351 Km 6.0 h
 

Mauretanien

01. Dec 2008
Dakhla-Nouadhibou 437 Km 8.0 / 0.0h Image
Schon wieder ein Fahrtag in der Westsahara… Harald bekam ca. eine Stunde Vorsprung (er fährt nur 70 km/h) und dann folgten wir ihm dann. Nach knapp 200 km hatten wir ihn eingeholt und tuckerten dann gemütlich nach Süden. Eigentlich wollte er uns einen Übernachtungsplatz vor der Mauretanischen Grenze zeigen, aber plötzlich war die Grenze schon da. Wir entschieden kurzerhand gleich weiter zu fahren. Nach dem Ausfüllen diverser Formulare und dem Eingetragen werden in verschiedene dicke Bücher, waren wir ziemlich rasch durch. Das Visa für 15 Tage gabs gleich am Zoll und so waren wir knapp vor dem Eindunkeln in Mauretanien. Nouadhibou erreichten wir dann doch erst im dunkeln. Harald führte uns aber gekonnt durch den Verkehr zum Camping Abba.
Nouadhibou - Abba - Campingplatz
Tagesentfernung und Fahrzeit: 437 Km 8.0 h
 
03. Dec 2008
Nouadhibou-Tikattane 386 Km 5.0 / 0.0h Image
Aus Nouadhibou raus fährt man eine ganze Weile den Gleisen nach, und so war es nicht verwunderlich, das wir ihn sahen: DEN ZUG! Der schwerste und längste Zug der Welt. Er transportiert Erz von Zouérate nach Nouadhibou zum Hafen. Pro Zug werden ca. 20000 Tonnen Erz auf 200 Wagen (gibt eine Zugslänge von über zwei Kilometer) quer durch die Sahara transportiert.
Tikattane - Bushcamp - Übernachtungsplatz Image
Irgendwie fanden wir die Piste nach Nouamghar nicht und so landeten wir bei einem kleinen Fischerdorf an der Küste. Hier wollten wir erst mal übernachten um morgen die Strandpiste in Angriff zu nehmen. Es sind zum Meer allerdings immer noch 4 km und so können wir nicht beobachten wie die Gezeiten stehen. Das sollte uns noch zum Verhängnis werden…
Tagesentfernung und Fahrzeit: 386 Km 5.0 h
 
04. Dec 2008
Tikattane-Nouakchott 132 Km 5.0 / 0.0h Image
Heute trennten wir uns von Harald (er kann mit seinem Bus nicht der Strandpiste nach und will darum auf der Strasse bleiben), Xenia fuhr bei mir mit, da sie die Strandpiste auch erleben will und so fuhren wir mal zum Meer. Es war etwa gleich hoch wie gestern Abend. Die Fischer vom Dorf sagten, wir können die Piste bei dem Pegel fahren. Aber nach wenigen Kilometern standen Dünen und ein Fels so nah am Meer, dass wir uns nicht getrauten da durchs Wasser zu fahren. Schade, so mussten wir umkehren und fuhren Harald auf der Strasse nach bis Nouakchott.
Nouakchott - Auberge du Sahara - Campingplatz
Hier sind wir in der Auberge du Sahara abgestiegen. Es hat einen kleinen Innenhof, wo wir campen können und gute Sanitäre Einrichtungen. Ich werde hier das Visa für Senegal holen (geht erst am Sonntag) und so bleiben wir noch etwas hier und ruhen uns aus. Abends machten wir noch einen Spaziergang in der Stadt. Im Restaurant wo wir etwas z’Nacht bestellten, sollten wir plötzlich die Hunde (Michas Rocky ist ein kleiner schwarzer „Idefix“ und Haralds Tamy ein grosser Rhodesian Ridgeback) wegschaffen, da sich andere Gäste beschwerten. Nach etwas Diskutieren durften wir dann doch bleiben. Das Essen war nämlich sehr gut. Hier in Westafrika haben die Leute oft Angst vor Hunden. Sogar vom kleinen Rocky rennen die Kinder oft weg und auch Erwachsene machen einen grossen Bogen um uns.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 132 Km 5.0 h
 
05. Dec 2008
Tikattane-Nouakchott 132 Km 5.0 / 0.0h
Tagesentfernung und Fahrzeit: 132 Km 5.0 h
 

Senegal

08. Dec 2008
Nouakchott-Saint-Louis 289 Km 8.0 / 0.0h Image
Heute ging es gleich um sieben los. Die Slowenen kamen pünktlich und nach kurzem Tankstopp suchten wir den Weg aus der erstaunlicherweise noch sehr ruhigen Stadt. Leider fuhren wir genau in den Viehmarkt rein, wo heute all die Schafe fürs Hammelfest verkauft und geschlachtet werden. Da waren all die Leute, die wir zuerst in den Strassen vermissten.Nach kurzem Suchen war die Strasse nach Rosso aber bald gefunden und wir gaben Gas, damit genug Zeit für die berüchtigte Grenze bleibt. Die Abkürzung nach Diama (um nicht nach Rosso reinfahren zu müssen) fanden wir auf Anhieb. Nun gab es ca. 35 km schnurgerade Pistenfahrt zum Damm des Senegalflusses. Während wir so mal auf und mal neben dem Damm fuhren (je nachdem, wo die Piste weniger Löcher hatte) sahen wir plötzlich eine riesen Schlange am Ufer eines Sees. Sofort angehalten, das andere Auto per Funk informiert und Kameras gezückt:Wir schätzten die Länge der Schlange auf ca. 3 Meter. Ich habe noch nie eine so grosse Schlange in freier Wildbahn gesehen. Die Schlange hat vermutlich gerade gegessen, denn sie kroch träge und langsam über den trockenen Schlamm. Leider war nur die oberste Schicht trocken, so dass wir bis zu den Knöcheln einsanken. Also rasch Hose und Schuhe geputzt und weiter zur Grenze.
Saint-Louis - Zebrabar - Campingplatz Image
Die Familie Dünki ist super nett und es ist sehr angenehm hier zu sein. Hier können wir wirklich Ferien vom Reisen machen.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 289 Km 8.0 h
 
16. Dec 2008
Saint-Louis-Ouro Sogui 431 Km 7.0 / 0.0h
Morgens um 07.00 Uhr klingelte mein Wecker. Wir wollten um Acht los, damit wir es bis morgen Abend nach Kayes schaffen. Unser Passavant (Fahrbewilligung des Autos) läuft nämlich morgen ab, da müssen wir aus dem Senegal raus. Rasch noch von Marion und Thomas verabschiedet und ab ins Verkehrsgewimmel von St. Louis. Der schlimmste Polizist war wohl noch nicht recht wach, auf jeden Fall sind wir an seinem Checkpoint nicht heraus gewunken worden. Beim Checkpoint am Nordende der Stadt fragte mich der Gendarm zuerst, wo wir hinfahren. Als ich ihm sagte, wir fahren dem Senegalfluss entlang nach Mali, fragte er gleich nach einer Mitfahrgelegenheit für einen Kollegen. So kam es, dass ich einen Polizisten nach Richard Toll mitnahm. Das vereinfachte die Checkpoints im berüchtigten Norden ungemein… Die Strecke dem Fluss entlang ist eher langweilig (man sieht den Fluss gar nie) und die Strasse war zwar asphaltiert, hatte jedoch einige Schlaglöcher. So fuhren wir meist mit 80 km/h, mussten aber immer wieder bremsen und den Löchern ausweichen.
Ouro Sogui - Hotel Ouro Sogui - Campingplatz
In Ouro Sogui (bei Matam) fanden wir dan im Hinterhof eines Hotels eien sicheren Platz für die Nacht. Leider grenzt hier eine Moschee an den Hof, so weckte uns der Muezzin früh um halb fünf.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 431 Km 7.0 h
 

Mali

17. Dec 2008
Ouro Sogui-Kayes 317 Km 8.0 / 0.0h Image
Auch heute sind wir früh los, da wir zeitig bei der Grenze sein wollten. Die Strasse war etwas besser als Gestern. Aber es gab auch hier einige Schlaglöcher und weggeschwemmte Brücken zu unfahren.Bei Bakel haben wir an einer T-Kreuzung nicht bei BEIDEN! Stoppschildern angehalten, und so verknurrten uns die zwei Bullen zu einer Busse. Der Eine wollte je 3000 FCFA (CHF 7.50) und der Andere war mit je 1500 FCFA zufrieden (der Erste meinte dann nach Rücksprache mit den Zweiten, es sein doch nett von ihm, uns die Hälfte zu schenken). Dann gings weiter zur Grenze. In Kidira mussten wir erst das Kommissariat des Zoll suchen, um den Ausreisestempel zu erhalten. An der Grenze wurde dann das Passavant eingezogen und schon waren wir aus dem Senegal raus.Bei der Einreise nach Mali konnten wir alle wartenden LKW’s überholen und wurden an den Schaltern immer zuerst bedient. Vor allem beim Visa war das schön, wir konnten ca 30 wartende Personen umgehen, da uns ein Polizist hinter den Schalter führte (vermutlich wegen Micha’s blonden Haaren). Wir haben dann für 15000 FCFA ein Visum für einen Monat erhalten. Das Laissez-Passer (wie ein Passavant in Senegal) kostete je 5000 FCFA und 1000 FCFA bezahlten wir für einen Zollstempel auf dem Laissez-Passer. Die Strasse nach Kayes ist in sehr gutem Zustand (fast keine Schlaglöcher – kostet auch 500 FCFA Maut).
Kayes - Hotel Kayes - Übernachtungsplatz
In Kayes haben wir länger nach dem Maison des jeunes gesucht. Schlussendlich sind wir im Garten (zwischen Haus und Pool) eines 4-Sterne Hotels gelandet. Das Nachtessen war vorzüglich und nicht mal teuer.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 317 Km 8.0 h
 
18. Dec 2008
Kayes-Nossombougou 549 Km 8.0 / 0.0h Image
Roadtrip – Wir sind einfach mal losgefahren, mit dem Ziel irgendwo Buschcamping zu machen. Die Strasse ist gut (kostet auch alle paar 100 Kilometer weitere 500 FCFA) uns so kommen wir bis ca 100 km vor Bamako. Unterwegs wird der Himmel immer trüber und zwischendurch regnet es sogar ein wenig. Da wir nicht in die Nacht reinfahren wollen suchen wir ab fünf Uhr nach einem Übernachtungsplatz.
Nossombougou - Auberge Nossombougou - Hotel, Pension oder Lodge
In Nossombougou finden wir unverhofft eine Herberge, bei der wir gratis stehen können. Der nette Besitzer hat mal 1 Jahr in Deutschland gearbeitet und kann noch etwas Deutsch. Alles ist schön gemacht und sauber. Leider gibt’s kein fliessendes Wasser. Auf Kesseldusche verzichten wir noch. Ebenfalls dort ist Armel. Ein liegeradfahrender Lehrer aus Reims (F) der für 6 Monate durch Afrika radelt (http://vagabondant.over-blog.com/). Mit diesen beiden verbringen wir einen lustigen Abend. Leider sind die LKW’s auf der Strasse unglaublich laut, und so schlafen wir nicht wirklich gut…
Tagesentfernung und Fahrzeit: 549 Km 8.0 h
 
19. Dec 2008
Nossombougou-Bamako 105 Km 3.0 / 0.0h
Bamako - Kangaba - Campingplatz
Nach etwas Suchen auch den Camping Kangaba gefunden. Es ist ein sehr schöner und luxuriöser Camping, aber leider sehr teuer (5000 FCFA pro Person/Nacht und man muss einmal pro Tag hier essen – kostet nochmals 8000 FCFA). Wir werden darum morgen einen anderen Platz suchen. Den Nachmittag verbrachten wir mit Baden im Pool, Wäsche waschen, Duschen und rumsitzen.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 105 Km 3.0 h
 
20. Dec 2008
Bamako-Bamako 20 Km 1.2 / 0.0h
Bamako - Auberge Djamilla - Campingplatz
Da es uns im Kangaba zu teuer ist, fuhren wir heute zur Auberge Djamilla. Da stehen wir vor dem Hof, da unsere Fahrzeuge nicht unter dem Tor durch passen. Es ist alles von Autoschiebern voll gestellt. Nachmittags gehen wir etwas in die Stadt und erleben den Marche Rose. Anschliessend essen wir in einer guten Pizzeria im Quartier Hippodrome (vis à vis der berühmten Bla Bla Bar). Abends ist vor unseren Autos ganz schön was los. Die morgens noch ruhige Sackgasse verwandelt sich in die Ausgehzone der jungen Einheimischen.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 20 Km 1.2 h
 
25. Dec 2008
Bamako-Ségou 234 Km 6.0 / 0.0h Image
Heute fuhren wir mit den Bayern zusammen nach Segou. In Bamako ist Feiertag und darum waren viele Leute auf der Strasse.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 234 Km 6.0 h
 
26. Dec 2008
Ségou-Djénné 341 Km 6.0 / 0.0h Image
Wir sind der Hauptstrasse nach bis Djénné gefahren. In San haben wir in einem Restaurant zMittag gegessen. War schön, mal in einem Restaurant voller Einheimischer zu essen.Kurz vor Djénné überquerten wir noch den Bani mit einer Fähre. Das Wohnmobil der Bayern kann leider nicht mit übersetzen wegen dem Böschungswinkel. So bleiben sie am anderen Ufer und Marianne kommt morgen früh zu Fuss rüber. Leider gibt es hier extrem viele „Touristenjäger“. Jeder will Guide sein, oder Dir etwas verkaufen. Wir fuhren direkt zum Le Campement und standen wieder mal vor der Herberge. Hier war aber ruhig und dank Nachtwächter sicher.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 341 Km 6.0 h
 
27. Dec 2008
Djénné-Bandiagara 173 Km 5.0 / 0.0h Image
Xenia und ich beschliessen, auch nicht länger in Djénné zu bleiben und machen uns auf den Weg nach Bandiagara. Wir haben gelesen, dass Sévare nicht viel zu bieten hat und wollen darum auf einer Piste direkt ins Dogonland fahren. Die Strecke ist wunderschön. Wir finden zwar eine Abzweigung nicht, aber auch die weitere Piste ist schön zu fahren. Unterwegs laden wir noch einen einheimischen Anhalter ein.Als wir uns in Bandiagara für einen Camping entscheiden, kommt gerade ein SMS von den 4 Bayern, dass sie auch schon auf diesem Platz stehen.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 173 Km 5.0 h
 
28. Dec 2008
Bandiagara-Sanga 119 Km 6.0 / 0.0h
Heute fuhren Xenia und ich auf einer Piste nach Kani-Kombole und dann der Falaise entlang nach Sanga. Die vier Bayern wollen auf der Hauptpiste nach Sanga fahren. Die Piste bis zur Falaise ist schön angenehm. Die Falaise runter führt eine steile Betonstrasse. Die Mercedesbusse, welche uns entgegen kommen werden von den Fahrgästen zu Fuss begleitet, da es für sie zu steil ist. Unten fahren wir auf einer sandigen Piste alles der Falaise entlang. Es geht durch wunderschöne Dogondörfer nach Nordosten. Leider werden wir hier überall nach Bonbon und Cadeaux angegangen. Da es unterwegs ein paar Dünen zu bezwingen gibt lassen wir Luft aus den Reifen und fahren in den Sand. Die letzte grosse Düne wollen wir umfahren, geraten dann aber ziemlich weit von der Falaise weg. So fahren wir durchs Tiefland, wo vermutlich wenig Touristen hinkommen. Hier sind die Leute auch weniger mühsame Touristenjäger. Nach der kleinen Irrfahrt kommen wir etwas vor Banani wieder zur Falaise und fahren dir Betonpiste nach Sanga hoch. Da es viele spitze Steine hat, müssen wir natürlich noch einen Reifenpumpstop einlegen. In Sanga treffen wir die Anderen wieder. Sie stehen im Hof eines Hotels und wir stellen uns dazu.
Bandiagara-Sanga 119 Km 3.0 / 0.0h
Tagesentfernung und Fahrzeit: 238 Km 9.0 h
 
30. Dec 2008
Sanga-Bandiagara 119 Km 2.0 / 0.0h
Heute fuhren die 4 Bayern nach Bankass und wir nach Bandiagara. Xenia und ich hatten keine Lust noch weiter zu fahren… So machten wir uns einen gemütlichen Abend im Hotel Togona, wo wir vor ein paar Tagen schon waren.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 119 Km 2.0 h
 

Burkina Faso

01. Jan 2009
Bandiagara-Ouagadougou 373 Km 9.0 / 0.0h Image
Heute fuhren wir den Bayern hinterher Richtung Burina Faso. Erst nochmals auf der kleinen Piste bis Bankass und dann auf der Hauptpiste zur Grenze. Dort holten wir die Andern auch schon ein. Die Grenze passierten wir innert weniger als einer Stunde. Für das Transit-Visa von Burkina Faso (7 Tage gültig) bezahlten wir 10000 FCFA. Danach fuhren wir mehr oder weniger zusammen bis Ouagadougou (kurz Waga). Wir waren etwas spät dran, und so mussten wir das Hotel Ricardo im Dunkeln suchen. Ein kleines z’Nacht, etwas Emails ansehen und schon wars halb zwölf, bis ich ins Bett ging.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 373 Km 9.0 h
 
02. Jan 2009
Ouagadougou-Ouagadougou 15 Km 1.0 / 0.0h
Tagesentfernung und Fahrzeit: 15 Km 1.0 h
 

Ghana

06. Jan 2009
Ouagadougou-Tamale 370 Km 9.0 / 0.0h Image
Auch Xenia und ich machten uns reisefertig und nach der Verabschiedung von Marion und Thomas, sowie dem obligaten Trinkgeld für den Nachtwächter, fuhren wir nach Süden. Unterwegs noch Brot gekauft:Und dann waren wir auch schon an der Grenze zu Ghana. Alles ging ohne etwas zu bezahlen zügig von statten und schon waren wir im Englischsprachigen Raum. Das war erst etwas gewöhnungsbedürftig nach all dem Französisch. Auch mit dem Geld hatten wir so unsere Probleme (es gab eine Währungsreform, welche in unseren Reiseführern noch nicht berücksichtigt ist) und so wurden wir am ersten Brückenzoll von einem anwesenden Militäroffizier um ca. 10 CHF betrogen.Unterwegs hatte es viele Buschfeuer und darum entschieden wir uns gegen ein Buschcamp. Wir fuhren bis nach Tamale und quartierten uns, weil es schon dunkel wurde, in einer Herberge ein. Leider darf man nicht im Hof campen. Im Zimmer hat es Dusche und WC und es ist sauber und bequem. Es kostet uns halt ca. CHF 15.- und so essen wir mitgebrachte Brote und Käse zum z’Nacht.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 370 Km 9.0 h
 
07. Jan 2009
Tamale-Mole NP 156 Km 3.0 / 0.0h
Heute gabs eine eher kurze Etappe zum Mole National Park. Die Piste dahin (ca. 80 km) hat es allerdings in sich: härtestes Wellblech schüttelt uns komplett durch, obwohl ich mit bis zu 80 km/h versuche darüber zu fliegen. Durch das Abwasserloch der Spüle kommt einiger Staub ins Auto. Der nasse Lappen, der darauf liegt verhindert zum Glück das schlimmste. So wissen wir nun wozu der Deckel des Abflusses auch noch gut ist. Im Mole NP fahren wir direkt zum Public Camp und verzichten ob der Hitze auf den abendlichen Bushwalk. Wir liegen einfach rum und gehen im Pool baden.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 156 Km 3.0 h
 
09. Jan 2009
Mole NP-Kintampo 227 Km 4.0 / 0.0h
Heute mussten wir die Wellblechpiste zurück und das wollten wir vor der Mittagshitze schaffen. Darum standen wir um sechs auf und packten zusammen. Bald war es dann geschafft und wir machten uns auf den Weg nach Süden. Nach einer Weile ging es Xenia merklich schlechter und sie mass erstmals das Fieber. 38°! Ok, ab ins nächste Health Centre um einen Malariatest zu machen. Innert einer Stunde erhöhte sich das Fieber auf über 39°. In Kintampo gingen wir in eine Clinic und da meinte der Arzt es sei Malaria. Es gab Medis und wir durften uns in der Wohnung des Arztes zur Ruhe legen/setzen. Nach ein paar Stunden gab uns der Arzt noch mehr Medis mit (zum Fieber senken) und wir sind ins 1 km entfernte Hotel gefahren. Da können wir im Hof campen und in einem Zimmer Dusche und Toilette benützen
Tagesentfernung und Fahrzeit: 227 Km 4.0 h
 
10. Jan 2009
Kintampo-Cape Coast 425 Km 7.0 / 0.0h
Heute morgen fühlte sich Xenia schon besser. So assen wir etwas zMorge und packten gemütlich zusammen. Anschliessend fuhren wir zur Clinic, da der Arzt Xenia nochmals sehen wollte. Die Untersuchung verlief zufriedenstellend und nach der Autobesichtigung (der Arzt wollte unbedingt das Hubdach sehen) konnten wir Richtung Cape Coast starten. Vor Kumasi ging es Xenia wieder schlechter und sie musste erbrechen. Durch die Stadt hielt sie noch durch, aber dann bettete ich sie hinten ins Auto und fuhr zügig weiter. Cape Coast erreichten wir erst in der Dunkelheit, aber wir wollten das Biriwa Beach Hotel unbedingt noch erreichen.
Cape Coast - Biriwa Beach Hotel - Hotel, Pension oder Lodge Image
Das Hotel wird von einem älteren Deutschen Paar geführt und wir erhielten sofort einen Zimmerschlüssel zum Duschen und die Toilette benützen.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 425 Km 7.0 h
 
14. Jan 2009
Cape Coast-Accra 111 Km 2.0 / 0.0h
Heute sind wir bis ca. 30 km vor Accra gefahren. Die Strasse ist durchgehend in gutem Zustand, nur die Speedbumper nerven.
Kokrobite - Big Millys Backyard - Hotel, Pension oder Lodge Image
In Kokrobite quartieren wir uns im Big Milly’s Backyard ein. Eine schöne Bungalow-Anlage direkt am Meer. Viele Reisende machen hier Halt und so treffen wir wieder neue Leute:
Tagesentfernung und Fahrzeit: 111 Km 2.0 h
 
16. Jan 2009
Accra - Ymca Accra - Hotel, Pension oder Lodge
21. Jan 2009
Accra-Keta 237 Km 4.0 / 0.0h
Heute Morgen haben wir Wasser aufgefüllt und dann viel zu lange mit den fünf Schweizern gequatscht. So sind wir erst nach zehn losgefahren. Es ging aber erstaunlich gut durch Accra. Wir sind dann Richtung Togo gefahren und in Keta haben wir eine Unterkunft gesucht, da wir es heute nicht mehr über die Grenze schaffen werden.
Keta - Evangelische Mission - Mission
Der Pfarrerssohn (Vater ist auf Geschäftsreise) hat uns dann ein Zimmer zur Verfügung gestellt. Wir konnten das Auto in den Hof der Schule/evang. Kirche stellen und die Kinder gaben keine Ruhe bis sie mein Auto waschen durften. Sie haben sich richtig Mühe gegeben. Das Buschtaxi erstrahlt nun wieder in neuem Glanz.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 237 Km 4.0 h
 

Togo

22. Jan 2009
Keta-Lome 53 Km 1.0 / 0.0h
Nach ein paar Kilometern hatten wir dann die Grenze erreicht und mussten uns wieder mal mit Schleppern rumschlagen. Auch wenn ich lang und breit erklärte nix zu bezahlen, führten sie uns durch den Behördendschungel. Fürs 7-Tage-Visa bezahlten wir 10‘000 CFA. Am Schluss folgte dann das unvermeidliche Feilschen um den Preis der Schlepper und ich fuhr dann einfach mal etwas weiter. Im Stau konnten sie uns dann einholen und gaben sich dann mit meinen letzten beiden Cedis (ca 2.- CHF) knapp zufrieden. Das war aus meiner Sicht nun der bisher nervigste Grenzübergang. Durch Lomé kamen wir dann erstaunlich gut und kurz vorm Chez Alice trafen wir dann Micha und Peter beim Internetcafé. Zusammen sind wir dann zum Campareal gefahren.
Lome - Chez Alice - Campingplatz Image
Vorne bei Alice (eine nette ältere Schweizerin) haben wir dann etwas gegessen und uns angemeldet. Ganz überrascht waren wir, hier Thomas und Marion wieder zu sehen. Sie hatten in Bolgatanga (Nordghana) Motorschaden und haben die KTM per Minibus nach Lomé (hier gibt’s eine KTM-Werkstatt) fahren lassen. Nun sitzen sie seit bald zwei Wochen hier (und ich hoffte im Big Milly’s stündlich auf ihr eintreffen…).
Tagesentfernung und Fahrzeit: 53 Km 1.0 h
 

Ghana

03. Feb 2009
Lome-Asafo 293 Km 6.0 / 0.0h Image
Endlich wieder unterwegs. Wir sind durch Lomé Richtung Nordwesten raus gefahren. Die Stadt dehnt sich da ganz schön weit aus. Dann gings viel geradeaus durch Buschlandschaft und kleine Dörfer. Kurz vor Kpalimé sind wir dann nach rechts abgebogen um auf den Mont Agou zu fahren. Es führt eine gute Strasse auf den höchsten Berg von Togo (986MüM). Hier ist es angenehm kühl. Oben empfing uns ein netter Soldat an der Militärkontrolle. Er führte uns dann auch noch zu den Aussichtspunkten und in den Technikraum der Antennen-Anlage, wo uns der Techniker zeigte welches Gerät für welchen TV-, oder Radio-Sender ist.Nach einem Lunch sind wir dann wieder runter und nach Kpalimé gefahren. Geradeaus durch und aufs Hochplateau nach Klouto. Der kleine Grenzübergang ist viel angenehmer als der bei Lomé. Auf Ghanaischer Seite wurden wir sogar von einem Zöllner zum Hauptbüro begleitet:Dort wurden wir dem Chef vorgestellt und führten etwas Smalltalk. In der Zwischenzeit füllten drei Beamte das Carnet aus – promt haben sie die Ausreise eingetragen, statt der Einreise… Als ich sie darauf hinwies, entschuldigten sie sich und füllten eine neue Seite aus. Wir fuhren dann nach Akosombo zum Dam des Voltasees. Leider waren wir wieder mal spät dran und so kamen wir erst in der Dunkelheit im Aylos Bay an. Ghana scheint uns immer mal wieder eine Nachtfahrt zu gönnen.
Asafo - Aylos Bay - Campingplatz Image
Aylos Bay ist ein etwas unwirklich wirkender Platz. Wir fühlten uns plötzlich wie am Ufer des Lago Maggiore:Da wir keine Cedis mehr hatten, mussten wir am Morgen erst nach Akosombo zum Geld holen. Die Bank war schnell gefunden, aber der Bankomat bekam ein neues Update. Das solle bis Mittags dauern, meinte die Bankangestellte. Wir suchten also den nächsten Bankomaten. Das dauerte dann eine halbe Stunde und dann endlich gabs Frühstück und wir konnten die Übernachtung bezahlen.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 293 Km 6.0 h
 
04. Feb 2009
Asafo-Accra 170 Km 7.0 / 0.0h Image
Sofort machten wir uns auf nach Accra. Dort im Shoprite trafen wir Stephan mit seiner Suzuki wieder. Er fährt morgen zu Alice. Etwas zu lange eingekauft und dann gings via Tema – Theshi (dort gibt’s die berühmten kunstvollen Särge) – und entlang der Küstenstrasse zu Big Milly’s. Wir brauchten für die ca. 60 km fast 4,5 Stunden. Der Stop and Go – Verkehr in Accra ist schrecklich. So kam es wies kommen musste: wir fuhren schon wieder in die Nacht hinein. Zum Glück kennen wir die Strecke zum Big Milly’s (www.bigmilly.com) schon gut.
Kokrobite - Big Millys Backyard - Hotel, Pension oder Lodge
Tagesentfernung und Fahrzeit: 170 Km 7.0 h
 
05. Feb 2009
Accra-Dixcove 257 Km 4.0 / 0.0h
Wir sind dann via Biriwa Beach Hotel (Salat zum zMittag ist immer gut) nach Dixcove gefahren.
Dixcove - Green Turtle Lodge - Campingplatz Image
Die Green Turtle Lodge (www.greenturtlelodge.com) ist ein Paradies. Campen direkt am Strand, unter Palmen sitzen und wieder neue Reisende treffen. Aber schau selbst:
Tagesentfernung und Fahrzeit: 257 Km 4.0 h
 
09. Feb 2009
Dixcove-Kakun NP 159 Km 3.0 / 0.0h Image
Heute haben wir zusammen gepackt und sind mit Nicole, Dirk, Marion und Thomas in den Kakun Nationalpark gefahren. Unterwegs stoppten wir noch beim Elmina Castle. Ein Fort, welches eher traurige Berühmtheit erlangte. In der Zeit des Sklavenhandels war das eine der wichtigen Verschiffungsstationen.
Kakun NP - Main Gate - Campingplatz Image
Als wir beim Kakun NP ankommen, lässt man uns gerade noch auf dem Parkplatz campen, da sie schon Feierabend machen wollen. Einer zeigt uns noch die Duschen (die sind beim Campingplatz, welcher aber nur zu Fuss in ca. 10 Min. erreichbar ist). Als wir später alleine sind, waschen wir uns halt am Brunnen beim Restaurant. Es gibt dann einen gemütlichen Abend zu sechst auf der Gartenterrasse des Restaurants. Heute sind wir auf den Canopy-Walkway. Eine kleine Runde im Dschungel. Man geht über Hängebrücken und kann so die kläglichen Reste des Urwalds aus einer anderen Perspektive sehen. Leider gibt es noch etwas Diskussionen, weil man uns plötzlich nicht mehr ohne Führer gehen lassen will. Wir schaffen es dann doch alleine zu gehen und kommen gerade vor der ersten Touristenhorde durch.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 159 Km 3.0 h
 
10. Feb 2009
Kakun NP-Accra 163 Km 3.0 / 0.0h Image
Kokrobite - Big Millys Backyard - Hotel, Pension oder Lodge
Tagesentfernung und Fahrzeit: 163 Km 3.0 h
 
12. Feb 2009
Accra-Accra 68 Km 2.0 / 0.0h
Tagesentfernung und Fahrzeit: 68 Km 2.0 h
 
14. Feb 2009
Accra-Asafo 170 Km 4.0 / 0.0h
Asafo - Aylos Bay - Campingplatz
Tagesentfernung und Fahrzeit: 170 Km 4.0 h
 
15. Feb 2009
Asafo-Lome 293 Km 5.0 / 0.0h
Heute haben wir kurzerhand entschieden schon nach Lomé zu fahren. Also wieder dem Stausee entlang nach Norden zum kleinen Grenzübergang bei Klouto. Wieder mit einem Zöllner zur Hauptstelle um das Carnet abzustempeln und ab zum Grenzposten von Togo. Dieser Zöllner liess uns erst lange warten, da er am Essen war. Er war ja beim letzten Mal schon recht unfreundlich. Als die Pässe abgestempelt waren, wollte er noch ins Auto schauen. Dort sah er den Besen, welcher Alice uns geschenkt hatte. Als er das erfuhr, war er plötzlich ganz freundlich und meinte wir solle Alice grüssen und er kenne sie schon sehr lange…

Togo

Lome - Chez Alice - Campingplatz
Tagesentfernung und Fahrzeit: 293 Km 5.0 h
 
20. Feb 2009
Lome-Sokodé 364 Km 6.0 / 0.0h
Erst um zehn konnten wir abfahren… Natürlich mussten wir uns noch von all den Bekannten verabschieden und mit Sarah und Flo quatschen. Dann noch rasch zur Bank und anschliessend Getränke und frisches Gemüse gekauft und ab nach Norden. Die Strasse ist in gutem Zustand und so kommen wir immerhin bis Sokodé.
Sokodé - Hotel Central - Hotel, Pension oder Lodge
Dort übernachten wir im Hof vom Hotel Central, wo wir auch Nachtessen. In einem Personalzimmer dürfen wir Dusche und Toilette benutzen.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 364 Km 6.0 h
 

Benin

21. Feb 2009
Sokodé-Parakou 311 Km 6.0 / 0.0h Image
Heute gings nach Benin. Im Hotel assen wir ein kleines Frühstück und dann wieder ab auf die Strasse. Bis Kara war asphaltiert, dann folgte Piste bis zur Grenze. Für Benin haben wir ein 48-Stunden-Visa an der Grenze bekommen. Also rasch durch nach Nigeria… Beim Zöllner haben wir gesehen, dass Nicole und Dirk (wir probieren sie schon seit Lomé zu erreichen) kurz vor uns eingereist sind. So sehen wir uns vielleicht auf der Strecke. Wir sind dann der Strasse nach Parakou gefahren und haben dort den Camping „Chez Mimi“ gesucht.
Parakou - Monastère Cistercien Étoile Notre Dame - Mission
Weil wir ihn nicht gefunden haben, fragten wir beim „Monastère Cistercien Étoile Notre Dame“, wo er sein könnte. Wir durften dann dort gratis übernachten und in einem Zimmer Dusche und WC benutzen. Wir spendeten dann am Morgen was in die Kasse des Klosters.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 311 Km 6.0 h
 

Nigeria

22. Feb 2009
Parakou-Kosubosu 209 Km 8.0 / 0.0h Image
Kirchengeläut weckte uns schon früh. Wir duschten rasch, verabschiedeten uns von den Gastgebern, assen etwas Müsli und machten uns dann während Messe auf den Weg. Alles der Strasse nach bis Nikki, der Grenze zu Nigeria. Immer hofften wir Nicole und Dirk noch zu treffen. Nach kurzem verfahren in Nikki trafen wir die Gruppe Atlas. Wir machten Fotos und fuhren zusammen zum Grenzposten. Da erfuhren wir, dass Nicole und Dirk schon durch waren und so entschieden wir, bis Abuja mit Jürgs Team mitzufahren.
Kosubosu - Bushcamp - Bushcamp Image
Unter Jürgs Führung fanden wir an der Piste nach Kaiama einen schönen Platz zum Buschcampen. Lange quatschten wir abends noch.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 209 Km 8.0 h
 
23. Feb 2009
Kosubosu-Eban 219 Km 8.0 / 0.0h Image
Da die Atlas-Gruppe schnell nach Kapstadt will, sind wir auch mal ungewohnt früh aufgestanden. Um 06.15 Uhr klingelte der Wecker. Rasch etwas zMorge und um acht gings los. Alles weiter auf schlechter Piste. Die folgende Teerstrasse war aber viel schlimmer zu befahren: viele Schlaglöcher machten es schwer dem Konvoi zu folgen. Zum Glück wussten wir den Landy mit einem Funkgerät hinter uns. Der Zeitplan der Gruppe ist sehr straff und so gab es nur kurze Pausen unterwegs.
Eban - Lodge/Bungalows - Hotel, Pension oder Lodge
Kurz nach dem Staudamm von Kainji übernachteten wir im Hof einer Nationalparkanlage. Da hatte es auch Bungalows und wir zahlten zusammen ein Zimmer, um die Dusche und Toilette zu benutzen. Wieder haben wir lange zusammen gequatscht.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 219 Km 8.0 h
 
24. Feb 2009
Eban-Abuja 386 Km 8.0 / 0.0h Image
Und wieder sind wir früh aufgestanden, um unter der Leitung von Jürg Abuja zu erreichen. Auch heute gabs viele Schlaglöcher und Xenia hatte alle Mühe dem Tempo der Gruppe zu folgen. Nach so einem heissen (es ist rund 40 Grad warm) Fahrtag sind wir jeweils ganz geschafft.
Abuja - Sheraton Abuja - Hotel, Pension oder Lodge Image
Darum freuen wir uns alle, als wir das Hotel Sheraton in Abuja erreichen. Hier kann man gratis im Hinterhof campen. Die Zimmer sind alle ausgebucht, weil noch ein Kongress ist. So müssen Leute aus der Gruppe in ein anderes Hotel wechseln (Zelt aufstellen will hier keiner…). Nicole und Dirk treffen etwas spaeter auch noch ein. Abends sitzen wir mit der Gruppe Atlas in der Pizzeria und geniessen das Essen im klimatisierten Raum. Spät verabschieden wir uns voneinander, da die Gruppe morgen wieder so früh startet. Wir kommen um 23.45 Uhr ins Bett und freuen uns, morgen auszuschlafen.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 386 Km 8.0 h
 
07. Mar 2009
Abuja-Ijoho 359 Km 7.0 / 0.0h Image
Abreisetag: Endlich – nach bald zwei Wochen – machen wir uns auf den Weg nach Kamerun. Ich fuhr vor und führte uns um die Stadt. Nach kurzem Tankstopp gings dann erst Richtung Osten und dann südwärts nach Makurdi. Dann alles weiter nach Süden. Leider hab ich die GPS-Trackaufzeichnung dieses Tages gelöscht. Ich werde also nur eine ungefähre Strecke online stellen können.
Ijoho - Hotel Ijoho - Hotel, Pension oder Lodge
Irgendwo unterwegs haben wir dann ein kleines Hotel gefunden, wo wir im Hof übernachten können. Fürs Zimmer (Eimerdusche und WC mit Eimerspülung) mussten wir dann noch 1000 Naira bezahlen :-( Anthony’s Landy (immerhin 16-Jährig) macht Zicken: Die Fenster lassen sich nicht mehr hochkurbeln. Müssen wohl morgen früh etwas rumschrauben…
Tagesentfernung und Fahrzeit: 359 Km 7.0 h
 
08. Mar 2009
Ijoho-Ikom 184 Km 7.0 / 0.0h Image
Heute sind wir früh raus und Anthony hat während dem Frühstück die Fester zu reparieren versucht. Wir müssen da wohl mal noch irgendwelche Fensterhalter basteln, damit es dann richtig hält. Auf der Weiterfahrt meldete Anthony am Funk dann plötzlich komische Geräusche und wir lagen kurz darauf unter seinem Auto. Die Gummiteile, welche die Stossdämpfer beweglich halten (Buschings oder so) sind hinüber. Die hinteren Stossdämpfer sind ganz lose. Wir probieren etwas zu fixieren und suchen im nächsten Ort neue Gummis. In Ogoja finden wir dann auch welche. Die werden gleich eingebaut und nach einer Stunde schrauben geht’s weiter.
Ikom - Lodge Ikom - Hotel, Pension oder Lodge
Als wir um 15 Uhr in Ikom im Hof einer Lodge sehen, merkt Anthony, dass die neuen Gummis schon verschlissen sind. Während ich Tagebuch schreibe, macht er sich auf die Suche nach was Passendem. Spät kommt er zurück und hat wirklich gute Gummis gefunden. Werden sie morgen früh einbauen.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 184 Km 7.0 h
 

Kamerun

09. Mar 2009
Ikom-Mamfe 97 Km 5.0 / 0.0h Image
Heute hat Anthony die Gummis noch vor dem Morgenessen eingebaut. Wir haben dann zusammengepackt und uns auf den Weg zur Grenze gemacht. Soviele Checkpoints wie auf diesen paar Kilometern hat es in ganz Nigeria nicht gehabt… An der Grenze brauchen wir etwas länger, da alles etwas kompliziert gemacht wird. Erst Pässe abstempeln, Formulare ausfüllen, Carnet stempeln und dann nochmals alle Angaben ins berühmte dicke Buch eintragen. Anschliessend über die Brücke und in Kamerun das Ganze nocheinmal. Weil Nikki und Anthony kein Visa haben, brauchen sie nochmal eine Stunde länger um ein Transitvisum zu organisieren. Sie bekommen dann 7 Tage für 15000 CFA. Es wären auch 30 oder evtl. sogar 90 Tage für 65000 CFA (ca. 100 Euro) möglich gewesen, aber das ist ihnen zu teuer. Dann gings auf die berühmt – berüchtigte Strecke Ekok – Mamfe. Christian (von der Feuerwehr) meinte die ersten 20 km seien schlimm, dann gehe es gut. Schon nach ein paar Kilometern kamen die ersten Schlammlöcher und tiefen Spurrillen. Unterwegs hab ich dann noch einen PKW (ja, die Einheimischen schaffen die Piste auch mit normalen PKW’s) durch ein Schlammloch gezogen. Als dann drei LKW’s die Piste blockierten mussten wir dann etwas warten. Mit Pickel und Schaufel wurde eine Rampe gebaut und dann zog der erste LKW die hinteren (schwereren) jeweils durch die Löcher. Nach ein paar Kurven konnten wir sie dann überholen und fuhren gemütlich nach Mamfe. Mit unseren Fahrzeugen war die Piste nicht schwierig zu fahren. Es hat schliesslich über eine Woche nicht geregnet.
Mamfe - Data Club - Hotel, Pension oder Lodge
Abends übernachteten wir beim Hotel Data Club. Xenia und ich konnten in einem Zimmer Dusche und Toilette benutzen (für 5500 CFA) und die Engländer nahmen wegen dem aufziehenden Gewitter ein Zimmer. Es schüttete dann auch wie aus Kübeln (halt richtig tropisch) und wir mussten rasch alle Zeltöffnungen zumachen. Wir kochten dann nur rasch Instantnudeln und gingen bald zu Bett.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 97 Km 5.0 h
 
10. Mar 2009
Mamfe-Bamenda 137 Km 6.0 / 0.0h Image
Nikki und Anthony sind heute früh los um bald in Yaounde Visen zu holen. Xenia und ich fuhren gemütlich Richtung Bamenda. Die schöne neue Teerstrasse aus Mamfe raus war dann bald zu Ende und es folgten lange Kilometer auf kleinster Piste. Landschaftlich ist die Strecke wunderschön, aber der Fahrer hat herzlich wenig davon – so muss er sich konzentrieren… Unterwegs sahen wir dann einige Baustellen (die Chinesen bauen hier nun eine richtige Strasse).
Bamenda - Presbyterian Church Centre - Mission
In Bamenda fuhren wir zum Presbyterian Church Centre und trafen dort die Spanier mit Nicole und Dirk. Sie schwärmten von der Ringroad. Wir werden diese aber nicht fahren, da wir morgen mit ihnen weiterfahren wollen. Hier in Bamenda (1440 MüM) ist es schön angenehm kühl, und wir geniessen die Frische der Nacht erstmals wieder im Schlafsack.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 137 Km 6.0 h
 
11. Mar 2009
Bamenda-Mambo 153 Km 6.0 / 0.0h Image
Auf bester Strasse fuhren wir heute nach Dschang. Ein englischer Luftkurort aus der Kolonialzeit. Da wir noch vor Mittag dort waren beschlossen wir auf kleiner Piste nach Westen und dann dort auf der grossen Piste nach Kumba zu fahren. Die Piste war dann wirklich klein und es ging viel und steil auf und ab.
Mambo - Bushcamp - Bushcamp Image
Um 16.00 Uhr fanden wir einen guten Platz für ein Buschcamp und genossen die Nacht im Dschungel.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 153 Km 6.0 h
 
12. Mar 2009
Mambo-Kumba 183 Km 5.0 / 0.0h Image
Auf der kleinen Piste ging es heute noch eine ganze Weile weiter. Auch hier riefen alle Kinder „White Man“. Roman (der Spanier) meinte Abends, dass die vielleicht in der Schule lernen, dass zu tun und sich dabei was wünschen können ;-) Als wir die grosse Piste erreichten fuhren wir gemütlich nach Kumba. Bei Ngozi gabs dann zwischendurch 50 km guten Asphalt. Aber so plötzlich wie er begann, war er auch wieder fertig. Komisch – so ein Stück Asphalt mitten im Dschungel. Hier begegneten wir auch den berühmten Holztransportern, welche Tropenholz an die Küste bringen. Das wird dann per Schiff nach Europa gebracht. Kein Wunder wird die Fläche des Urwalds immer kleiner :-(
Kumba - Presbyterian Church Centre - Mission
Abends sind wir dann wieder bei einem Presbyterian Church Centre gelandet. Da gibt’s meist ein Guesthouse, wo man Dusche und Toilette benutzen darf.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 183 Km 5.0 h
 
13. Mar 2009
Kumba-Buea 78 Km 1.5 / 0.0h
Heute gabs eine kurze Etappe nach Buea. Die Strasse von Kumba nach Süden wird gerade frisch gebaut und so fuhren wir meist auf bestem Asphalt. Buea liegt am Fusse des Mount Kamerun, den Almu, Roman, Nicole und Dirk besteigen wollen. Xenia und ich werden das Auto wieder auf Vordermann bringen und ausruhen. Wir sind nun doch wieder viel unterwegs gewesen.
Buea - Presbyterian Church Centre - Mission Image
Auch hier campen wir beim Guesthouse der Presbyterianer. Es ist abends schön kühl (Buea liegt auf 1000 MüM) und im Aufenthaltsraum können wir gemütlich zusammensitzen. Nachts sieht man die Lavaströme vom Mount Kamerun schwach im Nebel.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 78 Km 1.5 h
 
16. Mar 2009
Buea-Limbe 46 Km 1.0 / 0.0h
Limbe - Hotel Etisah - Hotel, Pension oder Lodge
Tagesentfernung und Fahrzeit: 46 Km 1.0 h
 
19. Mar 2009
Limbe-Yaounde 331 Km 7.0 / 0.0h
Yaounde - Presbyterian - Mission
Presbyterian
Tagesentfernung und Fahrzeit: 331 Km 7.0 h
 
28. Mar 2009
Yaounde-Ebolowa 168 Km 3.0 / 0.0h
Nachdem wir durch ein Marktquartier aus der Stad gefahren sind, konnten wir die Fahrt nach Ebolowa richtig geniessen. Es war bewölkt – also nicht so heiss – und die gute Teerstrasse führt in vielen Kurven durch den Urwald.
Ebolowa - Hotel Le Ranch - Hotel, Pension oder Lodge Image
Hier in Ebolowa sind wir im Hotel „Le Ranch“ abgestiegen. Wir campen auf den asphaltierten Tennisplatz und können in einem Zimmer Dusche und WC benutzen. Dafür bezahlen wir zu viert 12000 CFA.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 168 Km 3.0 h
 
29. Mar 2009
Ebolowa-Oyem 223 Km 4.0 / 0.0h
Heute fuhren wir nach Gabun. Die Strasse war immer sehr gut asphaltiert und so konnten wir auch die heutige Fahrt richtig geniessen. Es ging weiter durch den Urwald und es hatte viele kleine Dörfer an der Strasse. An einigen Orten wurde Bushmeat angeboten. Weil heute Sonntag ist, sind viele Leute in der Kirche. Die Grenze haben wir problemlos passiert. Alle Stationen sind direkt an der Strasse (also leicht zu finden) und wir mussten nirgends etwas bezahlen. In Bitam haben wir dann auch die Pässe abgestempelt bekommen (bei der Immigration) und haben beim Markt Früchte, Gemüse und Baguette eingekauft.Die Fahrt nach Oyem war genauso gemütlich wie vorher und das Centre Marie Dominique haben wir auf Anhieb gefunden. Hier wurden wir gleich zum (kath.) Bischof geführt und der wies uns eine Wiese zum campen zu. Toilette und Dusche dürfen wir im Lokal des Nachtwächters benutzen.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 223 Km 4.0 h
 

Gabun

30. Mar 2009
Oyem-Lalara 174 Km 3.0 / 0.0h Image
Heute fuhren wir via Lalara nach Ndjolé. Natürlich mussten wir am Äquator rasch einen Fotostopp machen: FOTO AEQUATOR Bis Lalara ist die Strasse super ausgebaut.
Lalara-Ndjole 122 Km 3.0 / 0.0h
Dann folgen einige Kilometer schlechten Asphalts mit vielen Löchern und Pistenabschnitten. Die grossen Holztransporter machen die Strasse dann ganz schön eng. Kurz vor Ndjolé kamen uns Almu, Roman und sein Bruder im Santana entgegen. Sie sind auf dem Weg zum Lopé NP. Nach kurzem Hallo und Gequatsche beschlossen wir zusammen nach Ndjolé zu fahren und dort ein Übernachtungsplatz zu suchen.
Ndjole - Auberge St. Jean - Hotel, Pension oder Lodge
In der Auberge Saint Jean können wir campen und bezahlen für ein Zimmer, in dem wir Dusche und WC benutzen können, 15000 CFA. Zum zNacht kocht Xenia Gemüserisotto und ich gehe bald schlafen (hatte wieder mal den ganzen Tag Kopfschmerzen…).
Tagesentfernung und Fahrzeit: 296 Km 6.0 h
 
31. Mar 2009
Ndjole-Bifoun 53 Km 1.0 / 0.0h
Nach kurzem Tankstopp (Diesel kostet hier in Gabun zur Zeit 435 CFA – in Kamerun waren es 520 – 560 CFA) verabschiedeten wir uns von den Spaniern und fuhren gemütlich nach Lambaréné. Die Strasse von Ndjolé bis Lambaréné ist sehr gut ausgebaut.
Bifoun-Lambarene 72 Km 1.5 / 0.0h
Lambarene - Mission de l'Immaculée - Mission Image
Beim Hôpital Albert Schweitzer fragten wir nach den Öffnungszeiten vom Museum, und fuhren dann zur Mission de l’Immaculée, wo wir vor dem Kindergarten campen können. Die Übernachtung kostet 2500 CFA/Person. Die Duschen und Toiletten sind in sehr gutem Zustand (es hat sogar Warmwasser zum Duschen).Max (ein Deutscher Doktorand vom Hôpital) erzählt von einer Führung, welche Herr Munz heute „im Schweitzer“ machen wird. Wir haben Glück und hängen uns an die Führung dran und so erfahren wir aus bester Quelle viel über das Hôpital. Herr Munz war Albert Schweitzers Nachfolger als Leiter des Hôpitals.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 125 Km 2.5 h
 
02. Apr 2009
Lambarene-Bifoun 72 Km 1.5 / 0.0h
Heute hats Xenia erwischt. Wir sind in Lambaréné zum Markt gefahren und wollten dort parkieren. Weil Xenia um eine Verkehrsinsel gewendet hat (so wie’s alle Taxis tun) hat uns ein Bulle zum Commisariat Central geschleppt. Der Postenchef wollte uns dann 24‘000 CFA abknöpfen, aber da wir heute gerade nicht französisch sprechen ;-) hat er sich dann mit 5‘000 CFA zufrieden gegeben. Beim anschliessenden Einkaufen am Markt hat uns dann ein Einheimischer erzählt, dass der Bulle schon pensioniert sei, aber mit der alten Uniform gerne Touristen abzockt! Scheisskerl! Danach sind wir den ganzen Weg nach Alèmbé zurückgefahren.
Bifoun-Ndjole 53 Km 1.0 / 0.0h
Ndjole-Lope 129 Km 4.0 / 0.0h
Dort sind wir dann auf die kleine Piste nach Lopé abgebogen. Die Piste ist in eher schlechtem Zustand, so dass sich die Fahrt nach Lopé ganz schön hingezogen hat.
Lope - Lope Motel - Hotel, Pension oder Lodge
In Lopé wollten wir beim Holte Lopé campieren, aber der Mann von der Rezeption brachte uns zum Lopé Motel (Hotel und Motel gehören zusammen) und dort durften wir für 5000 CFA (je Person) campieren. Nicole und Dirk war das zu teuer und sie suchten was anderes. Xenia und ich duschten und assen dann sehr gut und günstig im Restaurant.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 254 Km 6.5 h
 
03. Apr 2009
Lope-Lastourville 209 Km 5.0 / 0.0h
Heute haben wir erst mal im Motel gefrühstückt und sind dann in 2 Stunden-Schichten nach Moanda durchgefahren. Wir haben rund 8 Stunden gebraucht dafür. Die Piste ist mal gut, mal von tiefen Regenrinnen ausgewaschen. Es war also eine rechte Konzentrationssache, nicht in die Löcher zu fahren.
Lastourville-Moanda 121 Km 3.0 / 0.0h
Die Polizeikontrollen hier in Gabun empfinden wir als extrem unfreundlich und arrogant. Dabei schauen sie nicht mal genau in unsere Dokumente, wenn wir sie ihnen geben. Das Gabunvisa z.B. hat noch kaum einer gefunden zwischen all den anderen Visen, welche im Pass sind. In Moanda haben wir dann beim „Centre Saint Dominique“ einen Platz im Hinterhof gefunden, wo wir stehen und Toilette benutzen dürfen.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 330 Km 8.0 h
 
04. Apr 2009
Moanda-Franceville 60 Km 1.0 / 0.0h
Nach einer Katzenwäsche gings heute weiter über Franceville nach Lékoni. Die Strasse ist in sehr gutem Zustand, es gibt oft sogar Seitenstreifen. Ist auch kein Wunder, der Präsident stammt schliesslich aus der Gegend…
Franceville-Lekoni 95 Km 1.5 / 0.0h
In Franceville haben wir uns auf die Suche nach den Spaniern gemacht und dabei ein englisches Pärchen getroffen, welches gerade vom Kongo kommt. Sie sind 2007 mit ihrem Toyota Hiace (4WD mit Hochdach) in England gestartet. Zuerst ans Nordkap, dann nach Kapstadt und nun wieder nach Hause unterwegs. Sie haben ein paar gute Infos zur kommenden Strecke. Da wir weder die Spanier, noch Nicole und Dirk gefunden haben, fuhren wir bis Lekoni weiter.
Lekoni - HotelLékoni - Hotel, Pension oder Lodge
Hier campen wir beim Hotel Lekoni. Endlich habe ich Roman erreicht, sie sind mit den Deutschen zusammen erst in Lastourville. Also fahren wir morgen zurück nach Franceville um sie zu treffen. Ein Zöllner hier in Lekoni sagte heute, die Grenze sei zu, weil der Präsident morgen komme. Wir könnten erst am Mittwoch ausreisen… Mal schauen, was bis dahin geht…
Tagesentfernung und Fahrzeit: 155 Km 2.5 h
 
05. Apr 2009
Lekoni-Franceville 95 Km 1.5 / 0.0h
Heute sind wir zurück nach Franceville gefahren. Die Engländer haben wir beim „Hotel Lekoni Palace“ getroffen (Janet hatte gestern Geburtstag, darum schliefen sie im Hotel). Da dort das Campen zu teuer wäre (15‘000 CFA pro Nacht) suchten wir lange nach einem anderen Platz. Alles ist ausgebucht, weil der Präsident hier in der Gegend ist.
Franceville - HotelSavanne - Hotel, Pension oder Lodge
Im Hotel Savanne (leider ohne Innenhof und eher ein Stundenhotel) finden wir dann aber doch ein Zimmer, in dem wir Dusche und WC benützen dürfen. Nachmittags treffen dann auch Nicole, Dirk und die Spanier ein. Wir quatschen den ganzen Tag über Reiseerlebnisse in Süd und Nord.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 95 Km 1.5 h
 
06. Apr 2009
Franceville-Lekoni 95 Km 1.5 / 0.0h Image
Die Janet und Chris sind heute Richtung Norden aufgebrochen, sie wollen nach Kribi an den Strand zum Ferien machen. Nachdem wir heute auf dem Markt einkauften und ich Berichte hochgeladen hatte, fuhren wir zusammen nach Lekoni.
Lekoni - HotelLékoni - Hotel, Pension oder Lodge
Im Hotel Lekoni hatte es viele Gäste (die Presse des Präsidentenbesuchs ist hier abgestiegen), aber wir durften doch bleiben und eine Toilette benutzen. Auch diesmal hatten wir nichts zu bezahlen für unseren Aufenthalt. Marc der Manager ist wirklich sehr nett und hilfsbereit.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 95 Km 1.5 h
 
07. Apr 2009
Lekoni-Mbele 58 Km 2.5 / 0.0h Image
Nachdem gestern ein Zöllner meinte wir könnten ev. heute ausreisen, fuhren Roman und Almu, sowie Xenia und ich zum Zoll. Überall waren die Leute auf den Beinen, heute war schliesslich der grosse Tag mit dem Präsidenten. Er war hier zur Grundsteinlegung eines neuen Zollzentrums. Durch die ganzen am Strassenrand aufgereihten Schulkinder konnten wir uns zum Zoll (der ist ein paar Km vor Lekoni) durchzwängen. Dort fanden wir einen hilfsbereiten Beamten, welcher unser Carnet de Passage abstempelte. Rasch fuhren wir zurück in den Ort zur Immigration um die Stempel in den Pässen zu kriegen. Dafür mussten wir wieder durch die Kinderreihen und den Soldaten mussten wir gut zureden, damit wir noch rasch vor der Präsidentenlimousine durch durften. Mit allen nötigen Stempeln machten wir uns dann auf in den Kongo. Leider verpassten wir die neue Strasse bis zur Grenze (ist noch in keiner Karte) und so fuhren wir auf kleiner Piste dahin. Dort war die Schranke mit einer Kette abgeschlossen und kein Mensch zu sehen. Wir suchten eine Weile nach einem Beamten und fuhren dann durchs Feld um die Schranke rum. So konnten wir endlich in den Kongo reisen. Nach ca. 30 km kamen die Posten von Polizei, Immigration und Gendarmerie, wo wir jedesmal unsere Daten ins grosse Buch schreiben lassen mussten. Die Beamten waren aber nett und wir hatten die Stempel bald zusammen. Mit ein paar Passagieren und 50 L Diesel in Kanistern spielten wir noch Taxi. Der Zoll war dann noch etliche Kilometer später und dort wollte der Beamte dann 2000 CFA für den Stempel ins Carnet verlangen. Er präsentierte uns eine Preisliste in der 2000 CFA für ein „Passavant“ aufgeführt sind. Er wollte uns einfach nicht glauben, dass das „Carnet de Passage“ etwas anderes ist… Roman und ich konnten ihn dann überzeugen uns den Stempel doch zu geben und wir fuhren ohne etwas zu bezahlen weiter.

Kongo, Republik

Mbele-Okoyo 72 Km 4.0 / 0.0h Image
An vielen Stellen wird von Chinesen an der neuen Strasse von Oyo nach Lekoni gebaut. Es wird dann also bald eine durchgehende Strasse Brazzaville – Franceville geben.Unterwegs kamen uns noch Michelle und Roy entgegen. Zwei Brasilianer, welche mit einem Landy unterwegs nach Norden sind (www.mundoporterra.com.br). Auch sie konnten uns ein paar interessante Infos geben. So z.B. dass in Kinshasa Reisende nach Brazzaville zurück geschickt wurden, weil sie kein Angola-Visa hatten…
Okoyo - Bushcamp - Bushcamp
In Okoyo lieferten wir die restlichen Passagiere für die Nacht bei der Polizei (einer ist Polizist) ab und fuhren zum Aerodrome, wo wir Buschcamp machten. Es wurde ein gemütlicher Abend im verlassenen Flughafengebäude.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 130 Km 6.5 h
 
08. Apr 2009
Okoyo-Obouya 120 Km 5.0 / 0.0h Image
Um neun haben wir heute unsere Passagiere wieder abgeholt und sind mit ihnen nach Boundji gefahren.Die gefürchtete Piste (von Lekoni nach Oyo) war fast komplett trocken und wir konnten überall einfach durchfahren. Ein paar kleine Wasserlöcher gab es zu passieren und einige Weichsandpassagen. In Boundji lieferten wir dann unsere Passagiere mit ihrem Gepäck ab und tranken etwas mit einem von ihnen. Dann gings auf gleich schlechter Piste weiter bis Obouya.
Obouya-Oyo 40 Km 1.0 / 0.0h
Dort kamen wir auf die Asphaltstrasse nach Brazzaville. Bis Oyo sind wir dann auf bester Strasse weitergefahren.
Oyo - Hotel Residence A33 - Hotel, Pension oder Lodge
Hier haben wir uns im Hotel „Residence A33“ einquartiert. Für 2000 CFA pro Person dürfen wir Dusche und WC in einem der Zimmer benutzen. Es hat sogar Warmwasser… So campen wir ums Gartenrestaurant und geniessen den Abend mit den vielen Moskitos… Gestern und heute war es wiedermal extrem heiss. Weil es kaum Wolken hat, regnets nicht, dafür war die Piste in gutem Zustand.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 160 Km 6.0 h
 
09. Apr 2009
Oyo-Ngo 167 Km 4.0 / 0.0h
Nach gemütlichem Morgenessen und etwas Kartenvergleich auf unseren Laptops sind wir Richtung Brazzaville gestartet. Wir wollten die Gorillas im Léfini NP besuchen.
Ngo-Mah 120 Km 3.0 / 0.0h
Die Strasse ist mehrheitlich in gutem Zustand, nur ab und zu hat es Stellen mit Schlaglöchern, die sind aber ziemlich tief. Bei Mah sind wir dann auf einer kleinen Piste zum Parkeingang gefahren.
Mah - Bushcamp - Bushcamp Image
Bushcamp in Mah Da uns der Eintritt aber zu teuer war (15‘000 CFA Eintritt plus 15‘000 CFA zum Gorillas im Käfig sehen/pro Person) sind wir nach Mah ins Dorf gefahren und haben den Dorfchef gefragt, wo wir übernachten könnten. Er hat uns eine schöne Stelle angeboten und wir haben ihn und den uns zugeteilten „Nachtwächter“ zum zNacht eingeladen.Da uns der Eintritt aber zu teuer war (15‘000 CFA Eintritt plus 15‘000 CFA zum Gorillas im Käfig sehen/pro Person) sind wir nach Mah ins Dorf gefahren und haben den Dorfchef gefragt, wo wir übernachten könnten. Er hat uns eine schöne Stelle angeboten und wir haben ihn und den uns zugeteilten „Nachtwächter“ zum zNacht eingeladen.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 287 Km 7.0 h
 
10. Apr 2009
Mah-Brazzaville 140 Km 4.0 / 0.0h
Schon kurz nach dem wir uns verabschiedeten und los fuhren begann es zu Regnen. Es folgte ein richtiger Tropenschauer, so dass ich nur noch mit knapp 20 Km/h fahren konnte. Man sah kaum mehr etwas. Die Spanier stoppen sogar, weil ihr Scheibenwischer etwas schwach ist.
Brazzaville - Hippocampe - Campingplatz Image
Mit der gezeichneten Beschreibung des Dorfchef hätten wir das Hippocampe sofort gefunden, aber er erklärte uns mündlich einen anderen Weg… Da wir nach der mündlichen Beschreibung fuhren, mussten wir etwas Umweg fahren. Im Hippocampe können wir gratis stehen, das Asiatische Essen ist gut und wir machen es uns über Ostern so richtig gemütlich. Abends sitzen wir unter der Plane (es regnet wieder) und quatschen noch lange.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 140 Km 4.0 h
 

Kongo, Demokratische Republik

15. Apr 2009
Brazzaville-Kinshasa 13 Km 7.0 / 0.0h Image
Auf dem Schiff war das Menschengewimmel nicht so gross wie befürchtet. Es hatte viele Invalide an Bord, weil diese gratis fahren dürfen. Das haben sie sich zum Beruf gemacht und transportieren Waren zwischen den zwei Ländern hin und her.
Kinshasa - Communauté Baptiste du Fleuve Congo - Mission Image
So stehen wir nun bei den Baptisten (CBFC =Communauté Baptiste de Fleuve Congo). Wir fühlen uns hier wie in Ferien auf dem Bauernhof. Wir stehen sozusagen auf der Kuhweide in einem kleinen Dorf inmitten einer Grossstadt. Kühe, Schafe, Hühner, Enten und Katzen laufen um die Autos. Wir bezahlen 5 $ je Auto und Nacht, was für Kinshasa-Verhältnisse recht günstig sein soll.

Kongo, Republik

Brazzaville - Fähre Kinshasa - Sonstiges Image
Heute gings via Bank und Tankstelle zum Hafen. Dort geht’s recht chaotisch zu und her. Am Eingang sind 10800 CFA Hafengebühr zu zahlen. Gleich nach dem Tor ist die Immigration, der Zoll und die Polizei, bei denen man vorbei muss. Dann weiter zum Ticketschalter, wo wir warten mussten, bis die Fähre da war. Die Tickets kosteten 25000 CFA fürs Auto mit Fahren und 6500 CFA für den Beifahrer. Beim Einschiffen musste Xenia noch mal 1400 CFA Gebühren bezahlen. Wir warteten ca. zwei Stunden bis zur Abfahrt.

Kongo, Demokratische Republik

Kinshasa - Fähre Brazza "Beach" - Sonstiges
In Kinshasa gings dann erst richtig los mit den Problemen: Da Roman und Almu kein Angolavisa hatten, wollte man sie gleich mit der gleichen Fähre zurückschicken. Sie haben zwar ein Touristvisa (und kein Transitvisa) für die DR Kongo, aber es hiess, sie wollen ja transit fahren, also brauchen sie ein Angolavisa. Weiter hiess es, dass sie in Brazzaville ein neues DRC-Visa holen sollen (ihres wurde schliesslich hier annulliert) und bei der Angolabotschaft eine Bestätigung, dass sie in Matadi das Visa erhalten werden, besorgen sollen. Zum Glück haben wir so lange gestritten, dass die Fähre davon fuhr. So hatte Roman genug Zeit die Spanische Botschaft einzuschalten und mit deren Hilfe (ein Angestellter war innert 20 Min. am Hafen) konnten sie dann doch in die DRC einreisen. Während der ganzen Zeit belagerte mich ein Angestellter des Gesundheitsministeriums um mein Auto für 60 U$ zu desinfizieren. Ich wollte das aber nicht bezahlen und vertröstete ihn darauf, zu warten bis die Spanier so weit seien. Leider liess er nicht locker und so landeten wir im Büro seines Chefs. Da diskutierten wir über eine Stunde. Am Schluss mussten wir je 40 $ bezahlen. Die Quittung wurde nur in einfacher Kopie ausgefüllt, so dass der Beamte das Geld in die eigene Tasche stecken kann. Dabei hat er dauernd argumentiert, dass das nicht sein Geld sei, er werde es dem Staat abführen… Nachher kam der erste Typ mit einer Pumpflasche auf dem Rücken und sprayte die Fahrzeuge etwas ab. Genau so hab ichs erwartet. Diese „Desinfektion“ ist eine reine Alibiübung und Geldmacherei. Die nützt überhaupt nichts. Von wegen „Schutz ihrer Gesundheit“ (O-Ton des Chefs)… Da es nun schon nach vier war beschlossen wir in Kinshasa zu bleiben und hier das Angolavisum für Almu und Roman zu besorgen. Die Spanische Botschaft wollte dafür auch noch mit einem Empfehlungsschreiben helfen. So fuhren wir zur Mission Protestant, wo uns aber vis-à-vis ein schöner Platz angeboten wurde. Wir haben heute ganze 13 km zurückgelegt und stehen in 4 km Entfernung (Luftlinie) vom Hippocampe entfernt! Dazu sind wir über 7 Std. an den Grenzstationen rumgestanden…
Tagesentfernung und Fahrzeit: 13 Km 7.0 h
 
22. Apr 2009
Kinshasa-Mbanza-Ngungu 149 Km 4.0 / 0.0h Image
Heute klingelte der Wecker schon um fünf. Wir wollen ja schliesslich Angola erreichen. Kurz Tee und Kaffee gemacht und dann gings um sechs auf bester Strasse bis nach Songololo. Da wir um Mittag schon dort waren, entschieden wir uns heute noch nach Angola einzureisen.

Angola

Mbanza-Ngungu-M'banza Congo 187 Km 5.0 / 0.0h Image
Auf kleiner, aber guter Piste gings zur Grenze, wo wir problemlos die Pässe und das Carnet abgestempelt bekamen. Mit den letzten Franc Congo tranken wir noch eine kühle Cola und dann gings über die Brücke nach Angola. Dank den Spanisch-Kenntnissen von Almu und Roman konnten wir uns super mit den portugiesisch sprechenden Angolaner unterhalten. Die Grenze bei Luvo ist sehr angenehm. In recht kurzer Zeit hatten wir unsere Stempel beisammen und unsere Daten waren in den – ach so wichtigen – Büchern eingetragen. Die Piste bis Mbanza Kongo ist recht gut, aber wir kamen nicht weiter (was ich eigentlich wollte).
M'banza Congo - Polizeistation - Übernachtungsplatz
Bei der Kath. Mission wollte man uns nicht schlafen lassen (ist eine grosse Baustelle ohne fliessend Wasser). Im Hotel vis-à-vis hatte es keine freien Zimmer und so landeten wir bei der Polizeistation. Nach langem Warten kam der Kommandant persönlich, um uns einzuweisen. So lange sassen wir im Büro und mussten uns von trinkenden Bullen und besoffenen Gefangenen unterhalten lassen. Uns war da gar nicht wohl. So schliefen Almu und Roman im Auto statt im Dachzelt, damit wir am morgen möglichst bald wegkommen. Die Latrine duftete auch gar streng, wir gingen dann lieber ins Gebüsch…
Tagesentfernung und Fahrzeit: 336 Km 9.0 h
 
23. Apr 2009
M'banza Congo-Tamboco 144 Km 5.0 / 0.0h Image
Als ich heute Morgen aus dem Auto stieg, standen schon ein paar Polizisten ums Buschtaxi. Wir wurden sofort neugierig ausgefragt (Woher, wohin, wie lange, was ist wo im Auto, was kostet das?). Aus der Latrine kam dichter Rauch, weil sie das Zeitungspapier in der Abfalltonne (ersetzt das WC-Papier) angezündet haben. Ich wäre lieber wieder in den Busch, aber mit 20 uniformierten Zuschauern verklemmte ich halt, bis sich der Rauch etwas verzogen hatte… Wir haben rasch Kaffee und Tee gemacht und sind dann losgefahren. In der Bank haben wir noch rasch Geld gewechselt (100 EURO sind 10110 Kwanza). Die Piste nach Tomboco ist Teils gut und Teils recht ausgewaschen. Ich hoffte am Morgen, dass wir Luanda heute noch erreichen, aber wir kamen gerade mal bis N’zeto am Meer.
Tamboco-Nzeto 82 Km 4.0 / 0.0h
Nzeto - Hotel - Campingplatz
Hier stehen wir im Hof eines Hotels und können gratis Toilette und Dusche benutzen (hat sogar Warmwasser). Wir haben dann im Restaurant gegessen und gehen nun nach dem Duschen bald ins Bett.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 226 Km 9.0 h
 
24. Apr 2009
Nzeto-Caxito 226 Km 6.0 / 0.0h
Heute ging es auf löchrigem Asphalt und schlechter Piste weiter nach Süden. Vor Luanda haben wir die Strasse über Barra do Dande genommen und nicht über Caxito. Diese Strecke ist frisch asphaltiert und somit super fahrbar.
Caxito-Luanda 77 Km 1.5 / 0.0h
Luanda - Clubo Nautico - Campingplatz Image
Nach Luanda rein wurde es dann schon dunkel, aber den Clubo Nautico fanden wir dank GPS sofort (nach längerem Stop und Go). Hier stehen wir gratis und können Dusche und Toilette benutzen. Nachtessen gabs bei einem kleinen Restaurant gleich vis-à-vis vom Chez Wou, einem noblem Chinarestaurant.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 303 Km 7.5 h
 
25. Apr 2009
Luanda-Cabo Ledo 113 Km 2.5 / 0.0h Image
Heute wollen wir Geld holen und einkaufen, bevor wir weiterfahren. In der Stadt treffen wir einen Spanier, der ein sehr altes Geschäft (in dritter Generation) führt und der uns Bankomaten und einen kleinen günstigen Supermarkt zeigt. Sein Sohn Diego begleitet uns dann auch noch und wir quatschen bis der Laden aufmacht. Er spricht gut englisch und geht im Sommer in England ins College. Wir verlassen Luanda (wieder viel Stop und Go) auf guter Teerstrasse und fahren durch den „Parco Nacional do Quicama“. Die vielen Tiere, die es hier geben soll lassen sich aber nicht blicken.
Cabo Ledo-Porto Amboim 121 Km 2.5 / 0.0h
Die LKW’s zeigen wieder einmal, wer hier in Afrika auf der Strasse das Sagen hat: Beim überholen drängen sie einem einfach ab, wenn man nicht bremst und sie reinlässt. Ausserdem überholen sie an den unmöglichsten Stellen. So muss man immer auf der Hut sein, damit es keine Unfälle gibt.
Porto Amboim-Sumbe 64 Km 1.0 / 0.0h
Sumbe - Bushcamp - Bushcamp
Wir sind bis nach Sumbe gefahren. Dort wollten wir eigentlich bei einem Hotel am Strand übernachten, aber sogar der Hotelier meint, wir sollen „aussen rum“ zum Strand fahren, weil das verboten sei… So verlassen wir Sumbe in der Dunkelheit (nach zNacht im Restaurant und Duschen im Hotel) und campen im Busch.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 298 Km 6.0 h
 
26. Apr 2009
Sumbe-Lobito 175 Km 4.0 / 0.0h
Heute fuhren wir nach Lobito und wechselten erst mal Geld im Shoprite (bis jetzt hat mir noch kein Bankomat in Angola Geld gegeben…).
Lobito-Benguela 30 Km 0.5 / 0.0h
Dann tankten wir und fuhren über Benguela weiter Richtung Lubango.
Benguela-Cutembo 190 Km 4.0 / 0.0h
Bald nach Benguela endet die gute Teerstrasse und es folgt eine Umleitung nach der anderen.
Cutembo - Bushcamp - Bushcamp Image
Am Ende eines langen Fahrtages campen wir auf einem Platz der Strassenbauer etwas abseits der Piste.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 395 Km 8.5 h
 
27. Apr 2009
Cutembo-Cacula 85 Km 2.0 / 0.0h
Weiter geht es auf schlechter Piste und mit vielen Umleitungen nach Süden.
Cacula-Lubango 90 Km 2.0 / 0.0h
Ein Stück vor Lubango (nahe bei der Abzweigung nach Huambo trafen wir zwei Angolanische Overlander. Beide fahren Toyota Land Cruiser (je ein gut ausgerüsteter HDJ80 und ein HZJ78) und kommen von Sambia. Sie erzählen etwas über die Strecke und schon geht’s weiter. Nun auf guter Teerstrasse.
Lubango-Chaungo 67 Km 1.5 / 0.0h
In Lubango bestaunen wir die Christusstatue (halt nur von fern), kaufen Brot und weiter geht’s.
Chaungo - Bushcamp - Bushcamp
Nach viel Regen und langsam fahren finden wir etwas abseits der Strasse eine kleine Lichtung zum Buschcampen. Leider wird es ziemlich schlammig (TAKU 93 lässt grüssen) und wir versinken fast. Das gibt schön dreckige Schuhe und Möbel… Unter der Plane lässt es sich auch bei Regen gemütlich zusammensitzen und plaudern.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 242 Km 5.5 h
 
28. Apr 2009
Chaungo-Cahama 127 Km 2.5 / 0.0h
Am Morgen muss erst mal der Santana aus dem Dreck geschoben werden, da sich die Probleme mit der Schaltung verschlimmern (der Rückwärtsgang geht nicht mehr). Alles wird gereinigt aber nass eingepackt und weiter geht’s. Wir wollen heute nach Namibia… Bis Chibemba ist die Strasse gut, dann beginnen die Umleitungen und schlechten Pisten wieder.
Cahama-Xangongo 97 Km 1.5 / 0.0h Image
Xangongo-Ngiva 101 Km 2.0 / 0.0h
Ab Humbe geht’s endlich wieder auf Asphalt weiter. Ein paar kleine Baustellen hat es aber auch hier noch…
Ngiva-Namacunde 29 Km 0.5 / 0.0h
Als wir an der Grenze ankommen, gibt’s erst mal Probleme wegen unserer Visa-Übertretung. Es läuft aber glimpflich ab, kostet aber viel Zeit. So sind wir bei der Einreise nach Namibia zu spät und bekommen nur noch die Stempel in den Pässen (90 Tage). Alle Schalter sind schon geschlossen, und man sagt uns, wir sollen hier übernachten und morgen die Einreise abschliessen.

Namibia

Namacunde-Oshikango 11 Km 0.3 / 0.0h
Dazu haben wir nicht so Lust und so fahren wir einfach nach Oshikango rein (aus dem Zollhof raus) und übernachten im Hof der Country Lodge (ist im T4A falsch eingetragen: nach Piscas Hotel etwa 700 m rechts). Wir müssen zwar 100 N$ (Namibische Dollar = ca. 10 EURO) bezahlen, haben aber unsere Ruhe (im Vergleich zu Piscas) und saubere Dusche mit Warmwasser und WC). Wir geniessen ein tolles Nachtessen in der Lodge und fallen bald ins Bett.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 365 Km 6.8 h
 
29. Apr 2009
Oshikango-Ondangwa 63 Km 3.0 / 0.0h Image
Am Morgen gleich nochmals Duschen, rasieren und verschiedene Sachen putzen. Dann gingen wir Geld holen und zum Zoll, um die Einreise für die Fahrzeuge abzuschliessen. Erst mussten wir 180 N$ Roadtax (Strassengebühr) bezahlen und dann beim Zoll das Carnet abstempeln lassen. Da wir zu Fuss in den Zollhof gingen konnten wir die Fahrzeuginspektion umgehen. Dann rasch eingekauft und wegen den Problemen mit dem Santana (braucht neue Buschings an allen vier Blattfederpaketen) ab nach Oshakati. Wir wollten die direkte Variante über kleine Pisten fahren, aber wegen Schlamm und Wasserlöcher (es gab hier grosse Unwetter) kehren wir nach zwei „Santana-Bergungen“ um. So fuhren wir halt auf der Teerstrasse nach Oshakati zum Landy-Spezialisten. Der will morgen die Teile haben und Roman soll um 07.00 Uhr da sein.
Ondangwa-Oshakati 32 Km 1.0 / 0.0h
Oshakati - Youth Hostel - Backpacker
Also suchen wir einen Übernachtungsplatz und finden mit dem „Youth Hostel“ einen sehr günstigen und guten Platz. Wir bezahlen hier gerade mal 15 N$ pro Person. Es hat Warmwasser in der Dusche und das WC ist gut. Roman macht als Dank für die Bergungen für alle Tortillas und wir gehen satt und sehr spät ins Bett.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 95 Km 4.0 h
 
01. May 2009
Oshakati-Ruacana Falls 190 Km 4.0 / 0.0h Image
Heute haben wir in der Kunene River Lodge angerufen und gefragt, wie die Pistenzustände sind, da es in der Region viele Überschwemmungen gab. Die Piste sei gut, also sind wir losgefahren. Erst auf bester Teerstrasse nach Ruacana zum tanken und einkaufen, und dann zu den Ruacanafalls. Die führen nur in der Regenzeit Wasser und so hatten wir Glück, sie so zu sehen.
Ruacana Falls-Kufune 51 Km 1.0 / 0.0h
Nach kurzem Abstecher zu den Hippopools (leider ohne Hippos) fuhren wir auf guter Piste zur Kunene River Lodge.
Kufune - Kunene River Lodge - Campingplatz Image
Hier ist es recht voll (Namibia hat über den 1. Mai fünf Tage frei und alles geht campen…) aber wir finden noch Platz. Es ist wunderschön hier am Fluss und wir geniessen es richtig.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 241 Km 5.0 h
 
03. May 2009
Kufune-Otjivakuanda 160 Km 4.0 / 0.0h
Heute sind wir zu den Epupafällen weiter gefahren. Allerdings haben wir nicht die kürzere Strecke dem Fluss entlang genommen, sondern sind über Okangwati gefahren. Die direkte Strecke scheint recht schwierig (wir haben zweimal Leute getroffen, die die Nacht im steckengebliebenen Auto verbringen mussten). Das wollten wir mit dem defekten Santana (hat immer noch keinen Rückwärtsgang) dann doch nicht ausprobieren. Ein paar Km vor den Fällen begegnen wir noch Ken, einen kanadischen Velofahrer, der seit 25 Jahren! unterwegs ist. Er will gerade nach Angola und wir tauschen einige Infos aus.
Otjivakuanda - Epupa Falls Camp Site - Campingplatz Image
Wir campen im „Epupa Falls Camp Site“, ein Platz, der gerade neu aufgebaut wurde. Die Duschen und WC’s sind total neu und es entsteht gerade noch eine Bar.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 160 Km 4.0 h
 
04. May 2009
Otjivakuanda - Epupa Falls - Sehenswürdigkeit Image
Die Epupa Fälle sind eine Pracht. Man kann viel herum spazieren und in Seitenarmen baden. So verbringen wir den ganzen Tag in und um die Fälle. Wir schauen den Namibiern und Südafrikanern beim Auf- und Abbau ihrer Campings zu und staunen, was die so alles mitführen. Draussen vor dem Camping haben Himbas aus der Umgebung einen Souvenirshop und wollen was verkaufen wenn man vorbeiläuft. Sie sind aber nicht aufdringlich.
05. May 2009
Otjivakuanda-Opuwo 177 Km 4.0 / 0.0h
Almu und Roman haben heute früh eine Tour in ein Himbadorf gemacht (gebuchte Tour) und wir haben ausgeschlafen. Später sind wir zusammen nach Opuwo gefahren, wo wir Cristina und Omar trafen. Dort haben wir auch noch Nando aus Spanien getroffen. Er ist seit vier Jahren mit dem Fahrrad unterwegs.
Opuwo - Privathaus - Sonstiges
bei Privat (Ma von MDM)
Tagesentfernung und Fahrzeit: 177 Km 4.0 h
 
06. May 2009
Opuwo-Warmquelle 152 Km 4.0 / 0.0h Image
Nach dem Frühstück gabs einen kleinen Abstecher ins Büro von Cristina und Omar, und dann haben wir uns auf den Weg Richtung Sesfontain gemacht. Die Pisten hier in Namibia sind fast alle in gutem Zustand, und so kamen wir gut vorwärts. Die Spanier im Santana fuhren heute mit viel Abstand hinter uns, weil es so staubt auf den Pisten. Darum haben wir öfters auf sie gewartet. Die Strecke geht durch wunderschöne Bergtäler und wir haben die ersten Springböcke gesehen (und ein Zebra in einer Gruppe Pferde bei einer Siedlung).Nachmittags sind wir in Warmquelle angekommen.
Warmquelle - Ongongo Camping - Campingplatz Image
Der Ort heisst so, weil es hier eine warme Quelle gibt. Wir campen direkt am Bach (Ongongo Camp Site), der aus der Quelle kommt. Es hat einen sehr schönen Naturpool mit Wasserfall und wir baden lange darin.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 152 Km 4.0 h
 
07. May 2009
Warmquelle-Twyfelfontain 197 Km 5.0 / 0.0h Image
Almu und Roman bleiben noch eine Nacht hier, so fahren Xenia und ich alleine nach Twyfelfontain. Es geht immer durch kleine Bergtäler und wir sehen viele Tiere: Giraffen, Springböcke, Oryxantilopen, Strausse, Zebras und Kudus.Kurz vor Twyfelfontain schauen wir uns noch das „Wondergat“ an. Das ist ein ca. 20 Meter tiefes Loch im Boden mit ca. 10 Meter Durchmesser.
Twyfelfontain - Aba-Huab Rest Camp - Campingplatz
Wir campen auf dem „Aba-Huab Rest Camp“, wo es noch viele andere Camper hat.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 197 Km 5.0 h
 
08. May 2009
Twyfelfontain-Brandberg 236 Km 7.0 / 0.0h
Anschliessend haben wir in Khorixas eingekauft und sind auf kleinen Pistchen zum „Ugab Camp Site“ beim Brandberg gefahren.
Brandberg - Ugab Camp Site - Campingplatz
Ein gemütlicher und sehr stiller Platz mit einfacher Einrichtung. Selma und Ernst geben sich alle Mühe, es den Gästen recht zu machen. Wir sind die einzigen Gäste und so geniessen wir es, den super Platz ganz für uns alleine zu haben.
Twyfelfontain - Rock-Engraphings - Sehenswürdigkeit Image
Heute haben wir Sight-Seeing-Tour gemacht: „Rock-Engraphings“ in Twyfelfontain, „Burnt Mountain“, „Organ-Pipes“ und „Petrified Forest“. Bei den Rock-Engraphings sahen wir noch eine Horde Paviane auf den Felsen sitzen.
Twyfelfontain - Burnt Mountain - Sehenswürdigkeit Image
Tagesentfernung und Fahrzeit: 236 Km 7.0 h
 
09. May 2009
Brandberg-Cape Cross 192 Km 5.0 / 0.0h Image
Wir sind dann weiter auf kleinen und kleinsten Pisten zum „Messum-Krater“ gefahren. Unterwegs sahen wir Strausse, Springböcke und eine Oryxantilope. Viele Welwitschias und eine „Mondlandschaft“ prägen den Messum-Krater. Über eine riesige Ebene gings dann ans Meer zum „Mile 108 Rest Camp“, wo wir die Nacht verbringen.
Cape Cross - Mile 108 Rest Camp - Campingplatz Image
Hier am Meer ist es nur 16 Grand warm und wir ziehen erstmals seit langem wieder warme Kleidung an.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 192 Km 5.0 h
 
10. May 2009
Cape Cross-Swakopmund 173 Km 3.0 / 0.0h
Die Replika des Kreuzes von Diago ist auch gleich dort und so fuhren wir bald weiter nach Swakopmund. Die Landschaft hier ist atemberaubend. Alles ist einfach flach und man sieht rundum Luftspiegelungen.
Swakopmund - Desert Sky Backpackers - Campingplatz
In Swakopmund quartieren wir uns im „Desert Sky Backpackers“ ein und gehen erst mal Kuchen essen im „Café Anton“. Die Schwarzwälder ist gut, aber etwas klein… Nach einem Stadtbummel lesen und schreiben wir noch bis spät Abends.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 173 Km 3.0 h
 
15. May 2009
Swakopmund-Spitzkoppe 163 Km 4.0 / 0.0h
Heute haben wir erstmals für ein Braai (afrikaans für Grillen/Barbecue) eingekauft. Feuerholz gibt’s im Supermarkt und Zeug für auf den Grill in unzähligen Varianten. Dann sind wir zur Spitzkoppe gefahren und haben uns auf dem Camping für Platz Nummer 18 entschieden.
Spitzkoppe - Spitzkoppe Camp Site - Campingplatz Image
Tagesentfernung und Fahrzeit: 163 Km 4.0 h
 
16. May 2009
Spitzkoppe-Karibib 94 Km 1.5 / 0.0h
Karibib-Okahandja 110 Km 1.5 / 0.0h
Okahandja-Windhoek 71 Km 1.0 / 0.0h
Windhoek - Elisenheim Guestfarm - Hotel, Pension oder Lodge
In der Gästefarm Elisenheim haben wir einen schönen Platz in Stadtnähe (15 km) und verbringen das Weekend mal hier. Auf dem Campareal stehen auch noch Ingrid und Gerd mit ihrem Mercedes G (mit Innovation Campers – Aufbau). Sie sind die Ostseite von Afrika hergefahren und warten nun aufs Angola-Visa, damit sie auf der Westroute heimfahren können. So haben wir in den nächsten Tagen genug Gesprächsstoff…
Tagesentfernung und Fahrzeit: 275 Km 4.0 h
 
20. May 2009
Windhoek-Emeritus 299 Km 5.0 / 0.0h Image
Mittags sind wir auf der C28 Richtung Swakopmund gefahren. Es geht durch schönes Buschland und über den Bosua-Pass. Die uns empfohlene Lodge liegt leider ganz wo anders, als wir sie gesucht haben, und so gabs mal wieder ein Buschcamp. Vielleicht finden wir sie auf dem Rückweg nach Windhoek.
Emeritus - Bushcamp - Bushcamp
Bushcamp
Tagesentfernung und Fahrzeit: 299 Km 5.0 h
 
21. May 2009
Emeritus-Swakopmund 139 Km 4.0 / 0.0h Image
Mit dem Sonnenaufgang sind wir heute gestartet. Es ging quer durch den Namib-Naukluft NP. Auf der C28 ist nicht sehr viel zu sehen, für den Rückweg wollen wir uns ein Permit holen, das wir die Hauptstrecken verlassen dürfen. Immerhin Oryxantilopen, Zebras, Strausse und Springböcke gabs einige.
Swakopmund - Desert Sky Backpackers - Campingplatz Image
Nun sind wir wieder im Desert Sky und bringen schauen, was die sich Tage in Swakopmund so machen lässt.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 139 Km 4.0 h
 
24. May 2009
Walvis Bay-Hakos 284 Km 7.0 / 0.0h Image
Heute haben wir am Morgen das Permit für die Nebenstrassen im Namib-Naukluft-Park geholt und sind dann nach Walvis Bay zur „Düne 7“ gefahren. Es hat hier recht viele Touristen, so sind wir nur rasch hochgestiegen und dann gleich wieder weiter gefahren. Auf Pisten gings dann nach Südosten dem Kuiseb River entlang. Wir sahen diesmal trotz Permit (abgelegenere Pisten) weniger Tiere als auf der Hinfahrt. Vielleicht aber wegen der Tageszeit, diesmal waren wir ja in der Mittagszeit hier.Einige Strausse, Zebras und Springböcke sahen wir dann doch noch. Abends sind wir durch den Kuiseb-Canyon und über den Gamsbergpass zur „Hakos Guest Farm“ gefahren. Leider war der Camping voll. Aber wir durften uns beim WC-Häuschen hinstellen und campen.
  - Hakos Gästefarm - Hotel, Pension oder Lodge
Abends sind wir durch den Kuiseb-Canyon und über den Gamsbergpass zur „Hakos Guest Farm“ gefahren. Leider war der Camping voll. Aber wir durften uns beim WC-Häuschen hinstellen und campen. Bei der Hakosfarm hätte es noch ein Observatorium und viele Gäste kommen wegen dem. Man sollte also auf Licht verzichten, damit die Astronomen nicht gestört werden. Für dass wir nur so da bei der Hakos Farm stehen konnten, war der Preis des Camping recht hoch, und so gingen wir heute gleich weiter nach Windhoek.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 284 Km 7.0 h
 
25. May 2009
Hakos-Windhoek 138 Km 3.0 / 0.0h
Die Strasse war etwas langweilig und ich fühlte mich nicht so gut.
Windhoek - Elisenheim Guestfarm - Hotel, Pension oder Lodge Image
Also fuhren wir direkt ins Elisenheim und richteten uns gemütlich ein. Ingrid und Gerd sind auch wieder da und probieren immer noch ein Angolavisa zu bekommen.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 138 Km 3.0 h
 
06. Jun 2009
Windhoek-Okahandja 71 Km 0.9 / 0.7h
Überpünktlich (um acht vor elf) kamen Sarah, Flo, Marcia und Peter ins Elisenheim. Natürlich mussten auch sie noch eine Weile mit Ingrid und Gerd quatschen, so dass wir erst um Mittag losfahren konnten. 10 km vor Okahandja hatte Peter (er fuhr hinter mir) plötzlich eine weisse Wolke hinter dem Auto und wir stoppten. Sofort Motorhaube auf und da rauchte es kräftig raus. Also Feuerlöscher holen und mal schauen, was da los ist. Irgendwo tropfte Öl auf den Auspuff und das qualmte so. Mit Hilfe von Frau Werner (Elisenheim) war dann bald ein Abschleppwagen organisiert und der „Grandtiger“ (Peters Chinesischer Pickup) wurde nach Windhoek zurück gebracht.
Okahandja-Karibib 110 Km 1.5 / 0.0h
Karibib-Spitzkoppe 94 Km 1.5 / 0.1h
So fuhren wir halt nur mit Sarah und Flo zur Sitzkoppe.
Spitzkoppe - Spitzkoppe Camp Site - Campingplatz Image
Wir fanden nach etwas Suchen eine freie Campsite und feuerten gleich ein zum Grillen. Wir hatten einen wunderschönen Abend mit (Fast-)Vollmond und Lagerfeuer.
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
275 Km 3.9 h 0.8 h
 
08. Jun 2009
Spitzkoppe-Karibib 94 Km 1.4 / 0.0h
Und wieder sind wir recht spät aufgestanden, wir haben im Bett gewartet bis die Sonne da war… Nach dem Morgenessen sind wir dann gemütlich nach Windhoek zurück gefahren und haben im Elisenheim gleich wieder ein Lagerfeuer gemacht.
Karibib-Okahandja 110 Km 1.5 / 0.1h
Okahandja-Windhoek 71 Km 0.9 / 0.1h
Windhoek - Elisenheim Guestfarm - Hotel, Pension oder Lodge
Da wir kein Grillzeig mehr hatten gabs dann Pasta mit Tomatensauce. Ingrid und Gerd haben das Nigeriavisa erhalten und starten morgen zur „Heimreise“ der Westküste entlang. Wir sassen lange am Lagerfeuer und haben ihnen noch viele Tipps gegeben.
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
275 Km 3.8 h 0.2 h
 
16. Jun 2009
Windhoek-Buitepos 305 Km 4.3 / 0.6h
ch hab prima geschlafen – endlich ohne Ballon im Kreuz – die neue Matte ist super! Heute gings endlich los nach Botswana. Wir haben uns von Sarah und Flo verabschiedet (Sie treffen in Kapstadt jemanden und fahren darum nach Süden). Xenia und ich sind nach Osten aus Windhoek rausgefahren.
Buitepos - Kalahari Bush Breaks - Campingplatz Image
Vor der Grenze haben wir im „Kalahari Bush Break“ einen guten Camping gefunden. Da es zu regnen beginnt, steigen wir bald ins Bett.
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
305 Km 4.3 h 0.6 h
 

Botswana

17. Jun 2009
Buitepos-Ghanzi 244 Km 3.3 / 1.2h Image
In der Nacht hat es heftig gewittert. Wir stehen zeitig auf und fahren zur Grenze. Die Zollformalitäten sind rasch erledigt und so fahren wir schon bald auf Botswanischen Strassen nach Osten. Es ist recht eintönig, nur ab und zu stehen Kühe, Esel, Warzenschweine, Paviane oder eine Oryxantilope auf oder neben der Strasse. Einziges Highlight waren die Geier, welche sich auf eine tote Kuh stürzten:
Ghanzi - Thakadu Rest Camp - Campingplatz
In Ghanzi campen wir im „Thakadu Rest Camp“, nach dem wir rasch im Spar eingekauft haben. Wir machen einen kleinen Bushwalk (dem markierten Wanderweg entlang), sehen aber ausser Vögeln und einem Hasen keine Tiere. Da Xenia nicht so fit ist, gehen wir bald schlafen. Peter hat heute per SMS mitgeteilt, dass in seinem Blut gleich zwei Malaria-Erreger gefunden wurden. Damit ist wenigstens klar, was er seit langer Zeit rumschleppt, und er kann die Notfall-Medi gegen Malaria nehmen. So ist er sicher bald wieder fit.
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
244 Km 3.3 h 1.2 h
 
18. Jun 2009
Ghanzi-Maun 306 Km 5.0 / 0.0h
Heute sind wir nach Maun gefahren. Maun ist das Tor zum Okavangodelta und hier wollen wir etwas „Safari“ machen. Wir sind gleich ins „Audi Camp“ gefahren und machens uns erst mal gemütlich, damit sich Xenia richtig erholen kann. Auf dem Weg hatte es viele Kühe und Esel auf der Strasse. Maun nennt sich auch „Donkey Capital oft he World“, wobei ich sicher bin, dass es in Nordafrika mehr Esel gibt als hier…
Maun - Audi Camping - Campingplatz
Audi Camp
Tagesentfernung und Fahrzeit: 306 Km 5.0 h
 
23. Jun 2009
Maun-KazikkiniCampsite 107 Km 2.5 / 0.0h
Heute sind wir erst mal zum Southgate des Moremi NP gefahren, um zu fragen, ob man da campen kann. Das ist aber nur im Park möglich, und weil unser Ticket erst ab morgen gültig ist, mussten wir zum letzten Camping vor dem Park zurück fahren.
  - KazikkiniCampsite - Campingplatz Image
Abends haben wir lange den Zwergmangusten, Ockerfusshörnchen und Vögeln zugeschaut.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 107 Km 2.5 h
 

Algerien

24. Jun 2009
Mokhokhelo-In Salah 209 Km 9.0 / 0.0h

Botswana

Chobe NP Savuti - Savuti Camp, Chobe Nationalpark - Campingplatz
Die Fahrt nach Savuti war eher langweilige Weichsandfahrerei und kurz vor dem Ziel überholten wir die Amis wieder, da sie am Holzsammeln waren (fürs abendliche Grillfeuer). Im Savuticamp kochten wir rasch und fielen dann müde ins Bett.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 209 Km 9.0 h
 
25. Jun 2009
Kakoaka-Kasane 186 Km 5.0 / 0.0h
Kasane - Kubu Lodge - Campingplatz Image
Von Ngoma nach Kasane haben wir die Transitstrasse genommen und sind nach kurzem Einkaufen in der „Kubu Lodge“ gelandet. Erst waren wir ganz alleine auf dem Camping und wir haben uns auf eine ruhige Nacht gefreut, doch dann fielen ca. 22 Teenager mit ihren Lehrern ein und vorbei wars mit der Nachtruhe.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 186 Km 5.0 h
 
27. Jun 2009
Kasane-Kasane 130 Km 9.0 / 0.0h Image
Nach einem guten Frühstück in der Lodge (das mussten wir dann doch bezahlen) fuhren wir an die Chobe River Front (nördlichster Teil des Chobe NP). Dort sind wir den ganzen Tag rumgefahren und sahen viele Tiere: Abends waren wir dann nicht mehr alleine auf dem Camping und wir schliefen wieder im Auto.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 130 Km 9.0 h
 

Namibia

28. Jun 2009
Kasane-Kongola 274 Km 8.0 / 0.0h Image
Heute haben wir zusammengepackt und sind über die Transitstrecke nach Namibia zurück gefahren. An der Grenze machten wir erste Bekanntschaft mit der „Schuhdesinfektion“, welche wir in den nächsten Tagen noch ein paar Mal machen dürfen: Man muss mit allen Schuhen (zumindest mit denen, welche der Kontrolleur im Auto sieht) auf einen mit Chlor getränkten Teppich stehen. Das ist zur Eingrenzung der Maul- und Klauenseuche. Über Katima Mulilo sind wir heute nach Kongolo gefahren. Unterwegs haben wir Gerhard und Micha (Buschtaxi mit Wü-Kennzeichen) getroffen. Sie sind für ein Jahr im südlichen und östlichen Afrika unterwegs. Eigentlich wollten wir zum „Kubunyana Community Camp“. Aber das ist vom Wasser abgeschnitten und geschlossen. Wir merkten das aber erst, als die zweite Wasserdurchfahrt immer tiefer wurde und kein Ende nehmen wollte. Also Rückwärtsgang rein und zurück ans „Trockene“. Leider erwies sich die erstbeste Stelle zum Wenden als sehr weicher Tiefsandplatz und schon steckten wir mit allen vier Rädern im Schlamm. Also Schaufel, Sandbleche und HiLift raus und Auto geborgen: Linus, ein zufällig anwesender Einheimischer, half dann tatkräftig mit und so waren wir nach ca. einer Stunde wieder auf festem Boden. Wir bedankten uns bei unserem Helfer (und geben ihm etwas Geld) und er zeigte uns den Weg zur nächsten Lodge mit Campmöglichkeit. Da die Zufahrt zur „Mazambala Island Lodge“ auch unter Wasser steht, gibt es eine schöne Offroadumleitung zum Camping. Wir schafften es dann gerade noch vor Dunkelheit zum Camp und genossen die warme Dusche natürlich sehr.
  - Mazambala Island Camp - Campingplatz
Mazambala Lodge
Tagesentfernung und Fahrzeit: 274 Km 8.0 h
 
29. Jun 2009
Kongola-Rundu 403 Km 7.0 / 0.0h
Heute gabs einen ziemlichen Roadtrip durch den Caprivi-Zipfel. Wir sind bis Rundu durchgefahren und haben uns hier in der Tambuti Lodge zum campen hingestellt.
Rundu - Tambuti Lodge - Campingplatz
Der „Lonely Planet“ Reiseführer ist auch hier mal wieder völlig veraltet (ist eigentlich die neuste Ausgabe) und so ist nix mit Schweizer Lodgebesitzer und Küche. Schade, kochen wir halt selber…
Tagesentfernung und Fahrzeit: 403 Km 7.0 h
 
30. Jun 2009
Tsumeb-Grootfontein 60 Km 0.7 / 0.0h
Rundu-Grootfontein 263 Km 5.0 / 0.0h
Und noch ein Roadtrip – Alles auf Teerstrasse bis nach Tsumeb. In Grootfontein haben wir noch die, im „Lonely Planet“ Reiseführer abgegebene, Konditorei gesucht (wir wollten Kaffee und Kuchen), aber die scheints auch nicht mehr zu geben. So sind wir halt in Tsumeb ins „Etosha Cafe and Biergarten“. Da gabs dann doch noch Kuchen.
Tsumeb - Mousebird Backpackers - Campingplatz
Wir haben uns hier im „Mousebird Bachpackers“ einquartiert. Ein sehr empfehlenswertes BP.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 323 Km 5.7 h
 
01. Jul 2009
Tsumeb-Etosha NP 155 Km 4.0 / 0.0h Image
Heute sind wir in den Etosha NP gefahren. Wir sind ohne Reservation einfach mal zum „Namutoni-Camp“ gefahren und haben dort nachgefragt, obs freie Plätze hat zum campen. Wir hatten Glück, es hat freie Plätze. In den beiden anderen Camps ist leider alles ausgebucht, so bleiben wir halt hier im östlichen Teil des Parks. Am Nachmittag sind wir etwas im Camp rum spaziert. Wir haben das Wasserloch und das Fort besucht und sind dann noch die „Fisher-Pan“ – Runde gefahren. Wir sahen viele Giraffen und drei Spitzmaulnashörner. Und natürlich viele Schwarznasenimpalas und Springböcke.
  - Camp Namutoni - Campingplatz
Namutoni Camp
Tagesentfernung und Fahrzeit: 155 Km 4.0 h
 
02. Jul 2009
Etosha NP-Etosha NP 217 Km 8.0 / 0.0h Image
Heute war „Gamedrive“-Tag (Gamedrive ist eine Safarifahrt). Wir sind der Etoshapfanne (eine Salzpfanne) entlang bis zum „Halali-Camp“ gefahren und dann über die südlichste Route zurück zum „Namutoni“-Camp. Hier gabs vor allem in der Nähe vom „Namutoni“-Camp viele Tiere zu sehen.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 217 Km 8.0 h
 
03. Jul 2009
Etosha NP-Tsumeb 155 Km 2.0 / 0.0h
Tsumeb-Grootfontein 60 Km 0.7 / 0.0h
Tsumeb - Mousebird Backpackers - Campingplatz
Mousebird Backpackers
Tagesentfernung und Fahrzeit: 215 Km 2.7 h
 
04. Jul 2009
Tsumeb-Otavi 63 Km 1.0 / 0.0h
Otavi-Otjiwarongo 118 Km 2.0 / 0.0h
Eigentlich wollten wir heute in die „Gamkarab-Cave“. Dort hat aber niemand das Farmtor aufgemacht (die wollen scheinbar keine Besucher – eine Kanadische Familie hat sogar geemailt, angerufen und vor dem Tor gehupt, aber auch sie konten die Höhle nicht besuchen). Also sind wir nach Outjo in die Bäckerei (da gabs Kaffee und Kuchen) und nachher Richtung Windhoek weitergefahren. Unterwegs haben wir die „Hohenfels Camp Site“ im GPS gefunden und entschieden dort zu campen.
Otjiwarongo-Hohenfels Camp Site 37 Km 0.5 / 0.0h
  - Hohenfels Camp Site - Campingplatz
Gleich bei der Ankunft auf der Farm (zu der das Camp gehört) wurden wir von Alex (einem in Baden AG aufgewachsenen Schweizer) begrüsst und eingewiesen. Hier trafen wir auch den gelben Unimog der Holländer, welche so lange in Luanda fest sassen. Sie haben den Unimog schlussendlich auf einem LKW nach Namibia geschafft, da es in Angola keine Ersatzteile gab…
Tagesentfernung und Fahrzeit: 218 Km 3.5 h
 
05. Jul 2009
Otjiwarongo-Okahandja 158 Km 1.9 / 0.0h
Okahandja-Windhoek 71 Km 1.1 / 1.1h
Windhoek - Cardboard Box Backpackers - Campingplatz
Heute gings die restliche Strecke nach Windhoek, wo wir diesmal im „Cardboard Box“ absteigen. Marcia und Peter sind immer noch hier, aber nun ist ihr Auto ein echtes Campingmobil. Sie sind abfahrbereit und werden nun auch noch Namibia entdecken. Abends hat Marcia für alle Dauergäste und uns (wir waren 9 Personen) Braai gemacht und mit den Overlandern, die auch heute kamen, gabs eine schöne Lagerfeuernacht (mit Gitarre, Gesang und viel Spass).
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
229 Km 3.0 h 1.1 h
 
11. Jul 2009
Windhoek-Camp Gecko 203 Km 4.0 / 0.0h Image
Heute sind wir gemütlich aufgestanden und haben das letzte Frühstück im „Box“ genossen (das ist im Preis von 65 N$ inbegriffen). Dann sind wir einkaufen gegangen und Richtung Solitaire gefahren. Unterwegs haben wir die Abzweigung zum Spreetshoogtepass genommen und von dort die tolle Aussicht in die Tiefebene genossen.
  - Camp Gecko - Campingplatz Image
Bald nach dem Pass waren wir dann auch schon beim Camp Gecko, wo uns Heidi (die Schweizer Besitzerin – René, ihr Mann ist gerade in der Schweiz) sehr herzlich begrüsste. Sie zeigte uns den Weg zu den „Tents“, da die Campingplätze alle voll waren. Wir durften beim „Guinea Fowl“ campen und dort Dusche und WC benutzen.Den Sonnenuntergang sahen wir uns am Lake Gecko an, ein Wasserloch in der Ebene.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 203 Km 4.0 h
 
12. Jul 2009
Spaarwater-Sesriem Rest Camp 258 Km 5.0 / 0.0h Image
Heute gings gemütlich weiter nach Sesriem. Natürlich nicht ohne uns von Heidi zu verabschieden – Es hat uns im Camp Gecko sehr gut gefallen.
  - Sesriem Rest Camp - Campingplatz
Auf dem Parkplatz beim Sossusvlei trafen wir Almu und Roman wieder – war das ein freudiges Hallo. Zusammen stiegen wir dann zum Sonnenuntergang auf eine Düne und quatschten fast zu lange. Also rasch runter und zurück zum Parkausgang (es ist 17.00 Uhr, das Gate schliesst um 18.15 Uhr und es sind noch 65 km zu fahren…). Roman fuhr vor – leider erwischte er den Hikingtrail (hatte auch Reifenspuren) statt der guten Piste und schon steckte er tief im Sand. Also rasch schaufeln und Luft ablassen, aber es ging dann doch nicht so schnell wie gehofft. Im Dunkeln hängten wir dann den Bergegurt an und fuhren auf die Piste. So durfte ich den Santana schon zum dritten Mal bergen ;-) Es war dann halb acht, bis wir am Gate waren. Aber der Wächter war gnädig und liess uns einfach so ins Camp rein. Die Spanier stellten sich dann zu uns ins Camp, da sie nicht noch weit fahren wollten im Dunkeln. So gab es ein langer Abend, wir hatten uns schliesslich viel zu erzählen.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 258 Km 5.0 h
 
13. Jul 2009
Sesriem-Kanaan Camp Site 355 Km 6.4 / 2.4h Image
Nach dem Frühstück verabschiedeten wir uns von den Spaniern – sie fahren über Windhoek nach Botswana – und fuhren nochmals ins Sossusvlei rein. Dort spazierten wir ins Deadvlei zum fötele: Nachher sind wir im Camp noch duschen gegangen und dann Richtung Aus gefahren. Wir entschieden uns spontan, die D 707 zu fahren und dort eine Übernachtungsmöglichkeit zu suchen.
  - Kanaan Camp Site - Campingplatz Image
Eigentlich suchten wir die „Koiimasis Farm“, aber die „Kanaan Farm“ kam zuerst und der Campingplatz „Camp 707“ (hat nur einen Stellplatz) ist eine Wucht. So genossen wir die Aussicht und die Ruhe:
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
355 Km 6.4 h 2.4 h
 
14. Jul 2009
Namtib-Shark Island Rest Camp 266 Km 5.0 / 0.0h Image
Weiter gings heute dem Namib-Naukluft NP entlang nach Lüderitz. Unterwegs sahen wir Löffelhunde und die berühmten Wildpferde:(Springböcke, Oryx und Strausse erwähne ich schon seit Tagen nicht mehr – die hats zuhauf…)
Lüderitz - Shark Island Rest Camp - Campingplatz
In Lüderitz gabs erst mal Kaffee und Kuchen (die Schwarzwäldertorte im Diaz Coffee Shop ist sehr gut) und dann quartierten wir uns im „Shark Island Rest Camp“ (eine Halbinsel in der Bucht) ein. Es windet „wie Sau“ und wir müssen das Auto schön in den Wind drehen, damit das Hubdach keinen Schaden nimmt.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 266 Km 5.0 h
 
16. Jul 2009
Lüderitz-Norotshama River Resort 408 Km 8.0 / 0.0h Image
Roadtrip – Der Wind hatte heute eher zugenommen, und so fuhren wir ohne Frühstück mal zu den Wildpferden. Da windete es aber fast noch mehr und wir beschlossen in Aus zu frühstücken. Die Toast im „Aus Info Centre“ waren gut und günstig und wir konnten uns auch noch über Flora und Fauna der Region informieren. Dann gings weiter auf guter Teerstrasse bis Rosh Pinah (eine Retortenstadt der Scorpion-Minen – mit allen Einkaufsmöglichkeiten). Weiter fuhren wir auf guter Piste zum Oranje-River und diesem entlang bis Aussenkehr.
  - Norotshama River Resort - Campingplatz
Nach kurzer Suche fanden wir statt dem „Fish Eagle Camp“ das „Norotshama River Resort“. Hier am Fluss ists schön und günstig zu stehen. Es ist wärmer als bisher und vor allem geht kein Wind…
Tagesentfernung und Fahrzeit: 408 Km 8.0 h
 
17. Jul 2009
Uhabis-Canon Roadhouse 198 Km 5.0 / 0.0h Image
Nach einem gemütlichen Frühstück sind wir heute nach Ai-Ais gefahren. Dort ist aber noch ziemlich „Baustelle“. Das Resort wird renoviert. So sind wir einfach etwas rumspaziert, haben den Pool (es hat hier heisse Quellen) begutachtet und haben was getrunken. Nachher gings weiter nach Hobas, dem Eingang zum Fish River Canyon NP. Dort fuhren wir etwas den Klippen entlang und bestaunten die Grösse des Canyons:
  - Canon Roadhouse - Campingplatz Image
Abends sind wir zum Cañon Roadhouse gefahren. Der Camping liegt schön und ist gut eingerichtet Leider windet es auch hier, und so müssen wir bald ins Auto fliehen.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 198 Km 5.0 h
 
18. Jul 2009
Stamprivier-Grünau 75 Km 1.5 / 0.0h

Südafrika

Grünau-Ex-Cosy Mountain Rest Camp 333 Km 6.0 / 0.0h
Wieder Roadtrip – Heute sind wir wieder früh losgefahren. Wollten schliesslich endlich nach Südafrika. In Grünau haben wir getankt, in Noordoever Brot gekauft und schon standen wir an der Grenze. Die Abfertigung ging ziemlich rasch (wenn Xenia ihren neuen Pass schon für die Ausreise aus Namibia benutzt hätte, wärs sogar noch schneller gegangen…) und so konnten wir noch ein ganzes Stück nach Südafrika reinfahren.
Kamieskroon - Ex-Cosy Mountain Rest Camp - Campingplatz
In Kammieskroon fanden wir das (ehemalige) „Cosy Mountain Rest Camp“, wo wir nun als erste Gäste des neuen Besitzers stehen. Er hat noch überhaupt nix hergerichtet, und so dürfen wir gratis hier stehen. Die alte Dusche hat einen noch funktionierenden Durchlauferhitzer und das WC funktioniert auch noch, also was will man mehr… Nachtrag: Kaum wollten wir ins Bett, kam heftiger Wind auf und wir stellten erst das Auto um, mussten dann aber das erste Mal auf dieser Reise unten im Auto schlafen, weil wir Angst um das Hubdach hatten.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 408 Km 7.5 h
 
19. Jul 2009
Kamieskroon-Kapstadt 482 Km 7.0 / 0.0h Image
Und noch ein Roadtrip – heute hatten wir so richtig das reissen… Wir wollten unbedingt nach Kapstadt, also sind wir durchgefahren. Unterwegs bewunderten wir in Clanwilliam noch den offenen Staudamm:
Kapstadt - Ou Skip Caravan Park - Campingplatz
Um vier waren wir dann schon in Melkbosstrand, wo wir uns im „Ou Site Caravan Park“ einquartierten. Diesen Platz kenne ich schon von meinen beiden früheren Südafrikareisen. Es ist günstig und sehr gut eingerichtet. Da es hier Waschmaschinen hat, machen wir morgen erst mal Waschtag, und fahren dann erst übermorgen nach Kapstadt.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 482 Km 7.0 h
 
21. Jul 2009
Kapstadt-Kapstadt 76 Km 1.5 / 0.0h Image
Also haben wir gute Schuhe angezogen, warme Kleider und Getränke eingepackt und sind zu Fuss auf den Tafelberg gestiegen. Es sind durch die Platteklip-Gorge gut 670 Höhenmeter, was wir in ca. 1,5 Stunden geschafft haben. Südafrika006 Südafrika011 Südafrika010 Oben genossen wir die Aussicht und „freuten“ uns auf den Abstieg. Der ging dann etwas länger. Mal schauen, wie sich morgen der Muskelkater bemerkbar macht – wir haben in den 8 Monaten der Reise ja kaum Sport gemacht…
Kapstadt - Chapmans Peak Caravan Farm - Campingplatz Image
Abends fuhren wir zur „Chapman‘s Peak Caravan Farm“, der Camping auf dem Sarah und Flo schon länger standen.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 76 Km 1.5 h
 
24. Jul 2009
Kapstadt-Millers Point Caravan Park 32 Km 1.0 / 0.0h Image
Heute fuhren wir (mit beiden Autos – gestern klagten die hinten Sitzenden über Übelkeit) gemütlich nach Simonstown. Dort besuchten wir die Pinguinkolonie am „Boulders Beach“. Dann gabs Kaffee und Kuchen und für Xenia fanden wir endlich eine günstige Regenjacke – die brauchen wir hier vielleicht noch öfter… Flo und ich finden, dass Sarah‘s und Xenia’s Bewegungen leichte Ähnlichkeit mit der Gangart der Pinguine haben (Muskelkater hält immer noch an…).
Kapstadt - Millers Point Caravan Park - Campingplatz
Anschliessend fuhren wir zum „Millers Point Caravan Park“ und machten ein gemütliches Braai. Im Aufenthaltsraum schauten wir dann noch ein Konzertvideo vom 46664-Konzert 2003 in Kapstadt. Bis wir ins Bett gingen, war schon zwei Uhr in der früh.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 32 Km 1.0 h
 
25. Jul 2009
Rocklands-Kapstadt 93 Km 2.0 / 0.0h
Tagesentfernung und Fahrzeit: 93 Km 2.0 h
 
27. Jul 2009
Rocklands-Kapstadt 93 Km 2.0 / 0.0h
Tagesentfernung und Fahrzeit: 93 Km 2.0 h
 
01. Aug 2009
Kapstadt-Kapstadt 76 Km 1.5 / 0.0h
Tagesentfernung und Fahrzeit: 76 Km 1.5 h
 
02. Aug 2009
Kapstadt-Gansbaai Caravan Park 211 Km 3.6 / 1.5h Image
Heute gings endlich weiter. Wir sind über Hermanus nach Gansbaai gefahren. Die Strecke der Küste entlang ist wunderschön. Hermanus ist berühmt fürs Whale-Watching, aber wir haben hier keine Wale gesehen. In Capetown haben wir von der Hafenmole aus ja schon einige Wale gesehen:
Gansbaai - Gansbaai Caravan Park - Campingplatz
Der Camping etwas einfach und sehr windig.
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
211 Km 3.6 h 1.5 h
 
03. Aug 2009
Gansbaai-Agulhas 94 Km 2.0 / 0.0h
Agulhas - Agulhas Camping - Campingplatz Image
So, nun sind wir am südlichsten Punkt Afrikas angekommen: Nun geht es eigentlich nur noch nordwärts, also heimzu… Wir stehen auf einem kleinen Camping mitten im Ort und es windet auch hier.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 94 Km 2.0 h
 
04. Aug 2009
Agulhas-Bojaanskop Rest Camp 301 Km 7.0 / 0.0h Image
Nach dem Einkaufen in Bredasdorp sind wir via Swellendam und Tradouwpass zur Route 62 gefahren, der wir nun bis Oudtshoorn folgen werden. Das ist die berühmte Weinstrasse. Gegen Abend schauten wir wiedermal im GPS nach dem nächsten Campingplatz und landeten erstmal in der Seweweekspoort-Schlucht. Der Platz war aber völlig verwaist, und so fuhren wir zurück und probierten den nächsten Abstecher zum „Boojanskop Rest Camp“. Da landeten wir mitten in einem Offroad-Fahrgelände (wir fuhren mit Untersetzung und durch Flüsse zum Camp).
Calitzdorp - Bojaanskop Rest Camp - Campingplatz
Da wir erst mit der Dunkelheit da waren (und die „Reception“ weit weg liegt) beschlossen wir, hier „Buschcamp“ zu machen und morgen früh beim Besitzer bezahlen zu gehen. Die Nacht war sehr milde (um nicht zu schreiben warm) und wir genossen die Stille in der Natur draussen. Nach der abenteuerlichen Fahrt von gestern, wollte Sarah den anderen Weg zum Besitzer probieren. Aber der erwies sich als so steil, das der BJ75 (hat keine Sperren) nicht hoch kam. Ich habs dann gar nicht probiert… Da lotsten wir Flo wieder den Hang runter und fuhren halt doch wieder durch die Flüsse zurück. Es ist halt doch ein richtiges Offroadfahrgelände, und nicht so einfach mit unseren Reisemobilen (haben je ca. 3,5 Tonnen) zu bezwingen. Die Besitzerin wollte dann kein Geld fürs campen, da wir ja den WC/Dusche – Schlüssel nicht gehabt hätten. Hier noch die Homepage der Guest Farm: www.matjiesvlei.co.za
Tagesentfernung und Fahrzeit: 301 Km 7.0 h
 
05. Aug 2009
Calitzdorp-Oudtshorn 66 Km 1.5 / 0.0h Image
Anschliessen gings gemütlich nach Oudtshoorn zum „Kleinplaas Camping“. Da wir noch viel Zeit hatten, besuchten wir noch die „Cango Wildlife Ranch“ (ein kleiner Zoo mit vielen Krokodilen und Katzen)
Oudtshorn - Oudtshoorn - Kleinplaas holiday resort - Hotel, Pension oder Lodge
Kleinplaas Camping
Tagesentfernung und Fahrzeit: 66 Km 1.5 h
 
06. Aug 2009
Oudtshorn-Oudtshorn 50 Km 1.0 / 0.0h
Tagesentfernung und Fahrzeit: 50 Km 1.0 h
 
07. Aug 2009
Oudtshorn-Oudtshorn 50 Km 5.0 / 0.0h Image
Heute hab ich einen „Fluch“ meiner bisherigen Südafrikatouren besiegt: Ich war bei schönem Wetter auf einem Pass! (Swartberg-, Sani- und Long Tom-Pass kenne ich bisher nur in Nebel und Regen) Wir sind also bei schönstem Wetter auf den Swartbergpass gefahren und genossen die Aussicht: In Prince Albert haben wir in einem schönen Cafe z’Vieri gehabt und sind dann durch die Meiringspoort-Schlucht nach Oudtshoorn zurück.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 50 Km 5.0 h
 
08. Aug 2009
Oudtshorn-Mosselbay Camping 89 Km 2.5 / 0.0h
Heute sind wir gemütlich nach Mossel Bay gefahren.
Mossel Bay - Mosselbay Camping - Campingplatz Image
Hier stehen wir auf dem Camping „Point“, ganz am Ende der Halbinsel mit Sicht auf die schöne Bucht. Das soll der einzige Strand in Südafrika mit Sonne vom Meer her sein… Das dem so ist, merkt man, wenn man die Karte genauer anschaut: Die Bucht geht hier so weit rum, dass die Sonne, welche ja im Norden steht, tatsächlich vom Meer her zum Strand scheint.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 89 Km 2.5 h
 
10. Aug 2009
Mossel Bay-Wilderness 62 Km 2.0 / 0.0h
Wilderness-Forever Resort Plett 94 Km 2.0 / 0.0h Image
In Mosselbay waren wir heute vor Abfahrt noch in einem Copyshop (für Internet, Scannen, Kopieren usw) und haben rote Klebefolie gefunden (damit machen wir Schweizerkreuze auf die Autos). Anschliessend sind wir der Garden Route nach Knysna (sprich: Naisna) gefolgt. Dort haben wir die tolle Aussicht auf die Lagune und den Meeresdurchbruch von den „Heads“ aus bewundert. Später sind wir bis Plettenbergbaai weitergefahren und haben uns hier im „Forever Resort“ einquartiert.
Plettenberg Bay - Forever Resort Plett - Campingplatz
Den Platz kenne ich von früheren Reisen schon. Er ist günstig und sehr gut eingerichtet. Sarah und Xenia haben gleich die „Laundry“ in Beschlag genommen, es hat recht neue Waschmaschinen und Trockner…
Tagesentfernung und Fahrzeit: 156 Km 4.0 h
 
11. Aug 2009
Plettenberg Bay-Plettenberg Bay 53 Km 1.4 / 9.0h Image
Xenia und ich fuhren heute Mittag zum „Tenikwa“ eine Rehabilisierungsstation für Raubkatzen in der Nähe des „Monkeyland“. Dort liessen wir uns die verschiedenen Katzen zeigen und konnten einige auch anfassen: Nachmitags sind wir nach Plett in die Stadt einkaufen gefahren und gingen ins Restaurant „Europa“ zum Pizzaessen. Es war richtig gut und dank Gratis-Hotspot sassen wir nach dem Essen noch fast zwei Stunden an unseren Laptops.
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
53 Km 1.4 h 9.0 h
 
12. Aug 2009
Plettenberg Bay-Stormsriver Rest Camp 144 Km 2.5 / 0.0h
Die Waterfront von Knysna wollten wir uns nicht entgehen lassen, und so fuhren wir am Morgen zurück nach Knysna. Auf dem Weg schlug mir ein Stein einen 10 cm langen Sprung in die Frontscheibe, Scheisse! Wir spazierten erst etwas rum, tranken etwas und fuhren dann zur Toyota-Vertretung. Ich wollte ein paar Preise für Ersatzteile (und nun auch für die Scheibe) wissen. Der Ersatzteiletyp war aber nicht sehr kooperativ, so werde ich erst in der Schweiz nach Teilenummern nachfragen müssen… Anschliessend fuhren wir zum Tsitsikamma NP.
Stormsriviermond - Stormsriver Rest Camp - Campingplatz
In Storms River Mouth auf dem Camping fanden wir mit dem Platz 38 eine kleine Lichtung in einem Wäldchen, in dem es nicht so fest windete. So konnten wir alle oben schlafen.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 144 Km 2.5 h
 
13. Aug 2009
Stormsriviermond-Jeffreys Bay 117 Km 2.0 / 0.0h
Jeffreys Bay-Port Elisabeth 124 Km 2.0 / 0.0h
Nachher fuhren wir direkt zum „Addo Elephant National Park“. Wir campieren im Main Camp und wollen morgen „Gamedrive“ machen.
Port Elisabeth-Addo Main Rest Camp 66 Km 1.5 / 0.0h
Addo Elephant Park - Addo Main Rest Camp - Campingplatz
Tagesentfernung und Fahrzeit: 307 Km 5.5 h
 
14. Aug 2009
Addo Elephant Park-Addo Elephant Park 50 Km 6.0 / 0.0h
Tagesentfernung und Fahrzeit: 50 Km 6.0 h
 
16. Aug 2009
Addo Elephant Park-Port Elisabeth 68 Km 2.0 / 0.0h
Port Elisabeth-Jeffreys Bay 124 Km 2.0 / 0.0h
Heute haben wir uns von Sarah und Flo verabschiedet. Sie fahren weiter nach Mosambik (Flo ziehts zur Familie in Maputo) und wir fahren nochmals an die Gardenroute. Weil wir nicht die gleiche Strecke fahren wollen, entscheiden wir uns für die Baviaanskloof (Pavianschlucht). Wir kaufen rasch in Jefferys Bay ein und buchen am Gate eine Übernachtung im „Rooihoek Rest Camp“.
Jeffreys Bay-Rooihoek Rest Camp 94 Km 6.0 / 0.0h
Baviaanskloof - Rooihoek Rest Camp - Campingplatz
Die Rezeptionistin meint, es sei eine Fahrt von zwei Stunden dahin. OK, denken wir, das schaffen wir gerade bis Sonnenuntergang. Wir fahren dann zwei Stunden sehr schöne und etwas anspruchsvolle Offroadstrecken (meist im 4x4 mit Untersetzung) über einen tollen Pass. Im Camp kochen wir rasch und gehen bald ins Bett. Als wir am Morgen (die Nacht war überraschend warm -> 20 Grad) zum Auto raus kriechen, rennen Paviane, Grünmeerkatzen und Greisböcke weg. Xenia wird auf dem Weg zum Klo noch von einem Büffel zu Tode erschreckt.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 286 Km 10.0 h
 
17. Aug 2009
Baviaanskloof-Plettenberg Bay 228 Km 7.0 / 0.0h Image
Also rasch frühstücken und weiter geht’s. Nochmals eine Fahrt von 25 km in zwei Stunden (meist im Kriechgang) über einen Pass. Es ist wunderschön und ich kann jedem empfehlen, der mit einem Offroader in ZA ist, da mal durch zu fahren. Wir sehen (natürlich) viele Paviane, einige Meerkatzen, Kudus, Buschböcke und Schildkröten. Die Strecke nach Plett hat sich dann doch noch recht hingezogen und so konnten wir den Prinz Alfred Pass gar nicht mehr so geniessen. Der wär alleine schon eine Fahrt wert.
Plettenberg Bay - Forever Resort Plett - Campingplatz
Abends stehen wir wieder im „Forever Resort“ und ich schreibe wieder mal im Blog.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 228 Km 7.0 h
 
21. Aug 2009
Plettenberg Bay-Stormsriviermond 72 Km 1.5 / 0.0h
Stormsriviermond - Stormsriver Rest Camp - Campingplatz
Stormsriver Rest Camp
Tagesentfernung und Fahrzeit: 72 Km 1.5 h
 
22. Aug 2009
Stormsriviermond-Jeffreys Bay 117 Km 2.0 / 0.0h
Jeffreys Bay - Jefferys Bay Caravan Park - Campingplatz Image
Wir übernachten im „Jefferys Bay Caravan Park“ und gehen abends ins Kino (Ice Age 3). Wir sind mit einer 5-köpfigen Familie die einzigen Zuschauer und das Kino ist sehr klein und einfach. Die Tonqualität ist nicht so berauschend, aber wir geniessen es trotzdem, erstmals seit Reisebeginn mal ins Kino zu gehen.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 117 Km 2.0 h
 
23. Aug 2009
Jeffreys Bay-Port Elisabeth 124 Km 2.0 / 0.0h
Port Elisabeth-Port Alfred 157 Km 2.5 / 0.0h
Westview Heights - Willows Caravan Park - Campingplatz Image
Morgens beim losfahren ist es sonnig und warm, aber als wir in Port Alfred ankommen, zieht sich der Himmel zu und wir sitzen im Auto, lesen, bloggen und schauen in den Regen raus. Wir stehen auf dem „Willows Caravan Park“ mitten im Ort. Es ist aber ruhig, da der Camping auf einer eigenen Halbinsel im Fluss ist. Abends kochen wir unter der Plane, essen im Auto und steigen bald ins Bett.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 281 Km 4.5 h
 
24. Aug 2009
Westview Heights-East London 138 Km 3.0 / 0.0h
East London-Port St. Johns 305 Km 5.0 / 0.0h
Port St. Johns - Cremorne Estate - Campingplatz
Cremorne Estate
Tagesentfernung und Fahrzeit: 443 Km 8.0 h
 
25. Aug 2009
Port St. Johns-Clansthal 298 Km 4.7 / 0.7h
Clansthal-Durban 47 Km 0.5 / 0.0h
Durban - Nomad Backpackers - Campingplatz
Nach etwas suchen, quartieren wir uns im „Nomad Bachpackers“ ein, wo wir im Hof campen können. Die nächsten Tage werden wir Durban erkunden.
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
345 Km 5.2 h 0.7 h
 
30. Aug 2009
Durban-Durban 76 Km 1.5 / 0.0h
Tagesentfernung und Fahrzeit: 76 Km 1.5 h
 
31. Aug 2009
Durban-Pietermaritzburg 72 Km 1.5 / 0.0h
Pietermaritzburg-Sani Pass 151 Km 3.0 / 0.0h
Sani Pass - Sani Lodge - Backpacker Image
Im „Himeville Arms“ kann man nicht campen, also sind wir zum „Sani Lodge Backpackers“ gefahren. Südafrika182
Tagesentfernung und Fahrzeit: 223 Km 4.5 h
 

Lesotho

02. Sep 2009
Sani Pass-Molumong 71 Km 3.3 / 1.9h
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
71 Km 3.3 h 1.9 h
 
03. Sep 2009
Molumong-Bokong NP 210 Km 7.0 / 0.0h
Tagesentfernung und Fahrzeit: 210 Km 7.0 h
 

Südafrika

04. Sep 2009
Bokong NP-Golden Gate NP 155 Km 3.0 / 0.0h
Golden Gate NP - Glen Reenen Rest Camp - Campingplatz Image
Wir quartieren uns im „Glen Reenen Rest Camp ein“. Den ganzen Nachmittag lesen, schreiben und sitzen wir rum.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 155 Km 3.0 h
 
06. Sep 2009
Golden Gate NP-Royal Natal NP 151 Km 3.0 / 0.0h
Royal Natal NP - Mahai Rest Camp - Campingplatz
Mahai Rest Camp
Tagesentfernung und Fahrzeit: 151 Km 3.0 h
 
08. Sep 2009
Royal Natal NP-Giants Castle Game Reserve 243 Km 5.0 / 0.0h
Giants Castle Game Reserve - Injisuthi Camp - Campingplatz Image
Na toll, wir haben gestern gleich zwei Nächte gebucht, damit wir nicht schon wieder zur Rezeption laufen müssen. Nun regnets den ganzen Tag und wir sitzen im Auto… Es ist gerade mal 15 Grad warm. Also lesen, schreiben, Film schauen und nix tun. Einzig ein sehr frecher Pavian sorgt für etwas Abwechslung. Er kann Zelte öffnen und ist der Nachbarin ins Zelt gestiegen (sie war grad auf Toilette).
Tagesentfernung und Fahrzeit: 243 Km 5.0 h
 
10. Sep 2009
Giants Castle Game Reserve-Pietermaritzburg 171 Km 3.0 / 0.0h
Pietermaritzburg - Sleepy Hollow Backpackers - Campingplatz Image
Tagesentfernung und Fahrzeit: 171 Km 3.0 h
 
13. Sep 2009
Pietermaritzburg-Balito 131 Km 2.5 / 0.0h
Balito-Zinkwazi Beach 37 Km 0.5 / 0.0h
Zinkwazi Beach-Saint Lucia 155 Km 2.5 / 0.0h
Saint Lucia - BiBs Backpackers - Backpacker
Wir campen eine Nacht im „BiBs Backpackers“ (ist etwas heruntergekommen).
Tagesentfernung und Fahrzeit: 323 Km 5.5 h
 
14. Sep 2009
Saint Lucia-Saint Lucia 97 Km 4.0 / 0.0h
Saint Lucia - Sugarloaf Rest Camp - Campingplatz
Heute haben wir uns erst mal umquartiert (das BiBs ist zu teuer). Wir stehen nun auf dem „Sugarloaf Camping“ der NP-Verwaltung. Ist zwar auch etwas in die Jahre gekommen, aber billig.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 97 Km 4.0 h
 
15. Sep 2009
Saint Lucia-Hluhluwe Umfolozi NP 88 Km 2.0 / 0.0h
Hluhluwe Umfolozi NP - Hluhluwe Backpackers - Campingplatz
Hluhluwe Backpackers
Tagesentfernung und Fahrzeit: 88 Km 2.0 h
 
16. Sep 2009
KwaNompondo-KwaNompondo 105 Km 5.0 / 0.0h
Am Morgen haben wir erst mal die Wäsche wieder aufgehängt und sind dann in den Park gefahren. Es hat recht viele Tiere, aber wir wollen natürlich immer noch „Katzen“ sehen ;-) Breitmaulnashorn, Zebra, Nyala, Wasserbock, Giraffen, Warzenschweine, Büffel und viele Vögel… Zu Mittag haben wir im Restaurant des „Hilltop Camp“ (hat leider keinen Camping) gegessen. Abends nochmals Wäsche gemacht und über Nacht aufgehängt. Morgen geht’s nun nach Swaziland.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 105 Km 5.0 h
 

Swaziland

17. Sep 2009
KwaNompondo-Mlawula 241 Km 4.0 / 0.0h
Die Wäsche von gestern Abend haben wir heute im Auto aufgehängt und sind nach Hluhluwe einkaufen und Geld holen gegangen. Von dort alles auf bester Teerstrasse direkt zur Grenze in Golela. Die Stempel hatten wir rasch, die Roadtax ist 50 Rand, und schon waren wir in Swaziland. Auch hier sind die Strassen sehr gut. So erreichten wir den „Hlane Royal NP“ schon um zwei.
Mlawula-Mlawula 12 Km 1.0 / 0.7h
Wir buchten zwei Nächte im „Ndlovo Camp“ und fuhren später gleich ein erstes Mal auf Gamedrive. Leider sind die Geparde und Löwen in einem separaten Teil des Parks. So müssten wir eine geführte Tour buchen um mehr als Antilopen zu sehen. So gabs heute erstmal „nur“ Impala, Nyala, Gnu, Moschusböckchen und Warzenschweine zu sehen.
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
253 Km 5.0 h 0.7 h
 
18. Sep 2009
Mlawula-Mlawula 12 Km 3.0 / 0.0h
Gamedrivetag – Wir fuhren den ganzen morgen im Park rum und sahen, wie gestern, viele Antilopen. Als wir am Nachmittag zum Wasserloch beim Camp gingen waren da alle grossen „Grauen“ versammelt – Elefant, Nashorn und Nilpferd: Alles in Allem waren wir aber etwas enttäuscht vom „Hlane NP“. Die Werbung verspricht da schon viel mehr…
Tagesentfernung und Fahrzeit: 12 Km 3.0 h
 
19. Sep 2009
Mlawula-Lobamba 99 Km 1.9 / 1.2h
Heute Morgen fuhren wir zum „Mlilwane Wildlife Sanctuary“. Das ist der Park, den Ted Reiley (der Vater der „Big Game Parks“ in Swaziland) als erstes gegründet hat. Wir buchten auch hier zwei Nächte und schauten uns mal im Camp um. Der „Ablutionblock“ (WC und Dusche) ist etwas weit weg, aber sonst ists ganz ok. Später fuhren wir eine kleine Runde „Gamedrive“. Dabei kamen wir auf die 4x4-Route des Geländes und es wurde ganz amüsant (zwar wenig Tiere, aber dafür schön „offroaden“). Auf dem Rückweg machten wir noch einen Abstecher in den „Reiley Rock“ (innerer, eingezäunter Teil des Parks), wo wir Ted Reiley persönlich trafen (er fährt übrigens einen Toyota Landcruiser J4 :-)) und auch noch ein paar Lichtenstein Antilopen und einige Oribis sahen. Später im Camp besuchten uns drei Nyalas.
Lobamba-Lobamba 19 Km 1.8 / 0.0h
Später fuhren wir eine kleine Runde „Gamedrive“. Dabei kamen wir auf die 4x4-Route des Geländes und es wurde ganz amüsant (zwar wenig Tiere, aber dafür schön „offroaden“). Auf dem Rückweg machten wir noch einen Abstecher in den „Reiley Rock“ (innerer, eingezäunter Teil des Parks), wo wir Ted Reiley persönlich trafen (er fährt übrigens einen Toyota Landcruiser J4 :-)) und auch noch ein paar Lichtenstein Antilopen und einige Oribis sahen.
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
118 Km 3.7 h 1.2 h
 

Südafrika

21. Sep 2009
Lobamba-Nelspruit Backpackers 194 Km 5.0 / 0.0h
Ein schwarzer Tag – erst haben wir auf dem Weg zur Grenze die Funkantenne verloren, und dann habe ich in Nelspruit auf dem Supermarktparkplatz beim Rückwärtsfahren einen Kleinwagen übersehen. Der hat jetzt eine schöne Delle und ich ein paar Kratzer in der Stossstange. Wir haben dann Adressen ausgetauscht und ich hoffe die in Namibia abgeschlossene Haftpflichtversicherung übernimmt den Schaden (ist eine Südafrikanische Versicherung, die alle Länder im Südlichen Afrika abdeckt).
Nelspruit - Nelspruit Backpackers - Campingplatz
Anschliessend suchten wir einen Campingplatz (Safubi hat keinen Camping mehr) und landeten schlussendlich im „Nelspruit Backpackers“. Im „Nelspruit BP“ gefällts uns nicht (ist etwas siffig, dreckig, ungemütlich und teuer), darum haben wir auch noch nach einer neuen Bleibe gesucht. Weil wir aber zwei Nächte gebucht haben, ziehen wir erst morgen um…
Tagesentfernung und Fahrzeit: 194 Km 5.0 h
 
23. Sep 2009
Nelspruit - Funky Monkeys Backpackers - Backpacker
Funky Monkeys Backpackers
25. Sep 2009
Nelspruit-Nelspruit 138 Km 2.0 / 0.0h
Heute wollten wir in den Krüger NP. Aber da hier Feiertag ist (gestern und heute ist Brückentag), ist der ganze Park ausgebucht. Nicht mal Tagesbesucher lassen sie rein… Nachdem wir am Malelane-Gate zwei PrePaid-Handys leertelefoniert haben, haben wir immer noch keine Reservation für nächste Woche machen können. Also beschliessen wir zurück nach Nelspruit zu fahren, und es dort vom Internetcafe aus zu machen. Wir buchen in zwei Teilen, da in der nächsten Woche noch weitere Tage ausgebucht sind. In einem Cafe essen wir riesige Kuchen und so gibt’s kein zNacht mehr.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 138 Km 2.0 h
 
29. Sep 2009
Nelspruit-Hazyview 56 Km 1.0 / 0.0h
Hazyview-Krüger NP 142 Km 5.0 / 0.0h
So, heute gings nur zum ersten Mal in den Krüger NP. Wir sind zum „Numbi Gate“ gefahren, da wir uns die „Toll-Road“ nach Malelane sparen wollten. Am Ufer des Sabie Riivers haben wir dann auch einige Tiere gesehen. Auf dem Weg ins „Berg-en-Dal – Rest Camp“ sahen wir dann noch zwei Hyänen.
Krüger NP - Berg-en-Dal Rest Camp - Campingplatz
Im Camp waren wir etwas spät dran, da konnten wir uns nur noch auf den letzten freien Platz stellen, direkt vor dem WC, wo alle Leute durchlaufen… Zum zNacht gabs wieder mal ein Braai.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 198 Km 6.0 h
 
30. Sep 2009
Krüger NP-Hazyview 154 Km 7.0 / 0.0h
Ein weiterer Gamedrive-Tag. Kaum als wir aus dem Camp gefahren sind, stoppt uns ein Pärchen in einem PW und sagt, dass wir unbedingt runter zur T-Junction Richtung „Malelane Gate“ fahren sollen, da seien Wildhunde, Löwen und sogar ein Leopard. Also rasch gewendet und runter gerast (wenn man die erlaubten 50 km/h als rasen bezeichnen kann…). Kurz vor der ersten T-Kreuzung standen einige Autos. Ein sicheres Zeichen für Löwen… Und tatsächlich, da liegen zwei Weibchen und ein Männchen ca. 5 Meter von der Strasse und geniessen den sonnigen Morgen. Kurz darauf fuhren wir weiter und treffen wieder auf viele Autos. Diesmal liegen zwei Löwen direkt am Strassenrand: Ein paar Km weiter dann der nächste Stau. Wir müssen etwas hinter Büschen warten, aber ich finde den Leopard bald im Baum. Er ist sehr weit weg und weil noch Autos im Weg stehen gabs nicht so gute Fotos: Leider ist der Leopard gerade vom Baum gestiegen, als wir uns gut platzieren konnten. Schade! Wir haben dann recht lange gewartet, ob er wieder zu seiner Beute hochsteigt. Irgendwann sind wir dann doch weiter gefahren, die Wildhunde wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen (sind noch seltener als der Leopard): Auf dem weiteren Weg sahen wir dann noch Elefanten und zwei Büffel. Da sagte ich zu Xenia „Jetzt fehlt nur noch ein Rhino zu den Big Five…“ Und was sehe ich an der nächsten Flussquerung: ein Rhino, zwar weit weg aber immerhin… So war es für uns ein sehr erfolgreicher Gamedrive-Tag.
Hazyview - Gecko Bushpackers - Backpacker
Leider mussten wir den NP heute wieder verlassen, da alle Camps ausgebucht sind. Spät sind wir dann in Hazyview angekommen und campten im „Gecko Bushpackers“ (einfach aber billig).
Tagesentfernung und Fahrzeit: 154 Km 7.0 h
 
01. Oct 2009
Hazyview-Blyde River Canyon 158 Km 3.0 / 0.0h
Blyde River Canyon - Forever Resort Blydepoort - Campingplatz
Wir haben uns heute die Touristenattraktionen im Blyde River Canyon angesehen: Gods Window, Wonderview, Bourke Lucks Potholes und Three Rondavels. Das Wetter hat anfangs nicht wirklich mitgespielt, und so haben wir Gods Window nur mit geschlossenen Vorhängen (Nebel) gesehen. Abends standen wir im „Forever Resort Blyde Canyon“ und beschäftigen uns bis weit in die Nacht mit der Wäsche…
Tagesentfernung und Fahrzeit: 158 Km 3.0 h
 
02. Oct 2009
Blyde River Canyon-Hazyview 158 Km 3.0 / 0.0h
Xenia und ich sind der Panoramaroute entlang nach Hazyview zurück gefahren. Unterwegs schauten wir uns die „Mac-Mac-Falls“ an und assen Pancakes in Sabie.
Hazyview - Gecko Bushpackers - Backpacker
Gecko Bushpackers
Tagesentfernung und Fahrzeit: 158 Km 3.0 h
 
03. Oct 2009
Hazyview-Krüger NP 167 Km 6.0 / 0.0h
Zurück in den Krüger. Wir sind durchs „Paul Krüger Gate“ in den Park gefahren und dann Richtung Norden zum „Satara Rest Camp“. Wieder sahen wir viele Antilopen (diesmal auch kleinere wie das Steinböckchen und die Klippspringer). Viele Büffel, Elefanten, Giraffen, Zebras, Wasserböcke und Kudus – und natürlich unzählige Impalas.
Krüger NP - Satara Rest Camp - Campingplatz
Im Camp stehen noch 14 Wohnmobile mit Schweizern (TCS-Tour). Und auch sonst hats einige Schweizer im NP (liegt wohl an den Herbstferien in CH). So müssen wir immer wieder erzählen, wie wir ein AG-Auto hierher geschafft haben…
Tagesentfernung und Fahrzeit: 167 Km 6.0 h
 
04. Oct 2009
Krüger NP-Krüger NP 118 Km 5.0 / 0.0h
Ein Gamedrivetag – Wir sind auf Nebenstrassen erst zum „Olifants Rest Camp“ (hat kein Camping!) und dann zum „Letaba Rest Camp“ (wo wir die Übernachtung gebucht haben) gefahren. Wie gestern hats viele Antilopen. Heute sahen wir auch noch einige grössere Zebra- und Gnu-Herden. Eine Hyäne haben wir am Strassenrand beim Fressen erwischt:
Krüger NP - Letaba Rest Camp - Campingplatz
Hier im Letaba machen wir morgen einen Ruhe- und Waschtag. Mal schauen, vielleicht mögen wir auch noch einen kleinen Gamedrive machen.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 118 Km 5.0 h
 
06. Oct 2009
Krüger NP-Krüger NP 130 Km 6.0 / 0.0h
Heute gings über den Südlichen Sonnenwendekreis zum „Shingwedzi Rest Camp“. Unterwegs sahen wir viele Büffel, Giraffen, Zebras, unsere ersten Tsessebe und natürlich immer wieder Impalas. Dazwischen hats auch öfters mal Elefanten.
Krüger NP - Shingwedzi Rest Camp - Campingplatz
Nachts sehen wir gleich hinterm Zaun des Camps eine Zibetkatze.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 130 Km 6.0 h
 
07. Oct 2009
Krüger NP-Krüger NP 81 Km 5.0 / 0.0h
Weiter nach Norden im Krüger. Heute gings zum nördlichsten Camp: „Punda Maria Rest Camp“. Es ist noch heisser geworden (sicher über 35 Grad). So ist es schon fast eine Qual, tagsüber auf Gamedrive zu sein. Wir sind darum die letzten zwei Tage auch schon um Sieben losgefahren. Neben vielen Pflanzenfressern sahen wir heute wiedermal Löwen: Nachts spazieren Elefanten und Büffel direkt am viel zu kleinen (für unser Gefühl – er ist nur 1 Meter hoch) Zaun des Camps entlang.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 81 Km 5.0 h
 
08. Oct 2009
Krüger NP-Makhado 181 Km 5.0 / 0.0h
Makhado - Makhado Caravan Park - Campingplatz
Nach einem kurzen Gamedrive verlassen wir den Park beim „Punda Maria Gate“ und fahren nach Makhado (Louis Trichardt) und campen auf dem „Makhado Caravan Park“ direkt in der Stadt. Mir macht die Hitze wieder zu schaffen, und so sitze ich den Nachmittag lang im Schatten und tue nix…
Tagesentfernung und Fahrzeit: 181 Km 5.0 h
 
09. Oct 2009
Mapungubwe NP-Mapungubwe NP 26 Km 1.6 / 0.0h
Am späteren Nachmittag haben wir eine kleine Runde in West-Teil des Parks gedreht (offroad!). Einmal sind wir fast im weichen Sand stecken geblieben (Wir „Deppen“ hatten die Naben offen und wollten bei den wilden Tieren nicht aussteigen…), aber mit etwas vor und zurück fahren gings dann ohne aussteigen weiter. Ausser vielen Tierspuren (Löwen, Leopard, Elefant und Nashorn) sahen wir Kudus, Steinböckchen, Warzenschweine und Impalas. Dazu noch Hornrabe, Riesentrappe und Wiedehopf (die einzigen Vögel, die wir heute identifizieren konnten…)
Makhado-Mapungubwe NP 190 Km 4.0 / 0.0h
Diese Nacht hats heftig abgekühlt, nur noch 20 Grad… So sitzen wir in Langer Hose und mit Pullover beim zMorge. Im Laufe des Tages tuts aber auf, und die Sonne brennt wieder. Wir sind zum „Mapungubwe NP“ gefahren und haben im „Mazhou Rest Camp noch einen Platz erhalten.
Mapungubwe NP-Mazhou Rest Camp 0 Km 0.2 / 0.0h
Mapungubwe NP - Mazhou Rest Camp - Campingplatz
Im Camp besuchen uns Paviane und Grünmeerkatzen.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 216 Km 5.8 h
 
10. Oct 2009
Mapungubwe NP-Mapungubwe NP 26 Km 6.0 / 0.0h
Früh um Fünf klingelte heute der Wecker. Kurz nach Sechs waren wir dann auch schon auf Gamedrive. Wir fuhren im Ostteil des NP die grosse Runde (mit allen Offroadabstechern – heute mit geschlossenen Naben…). Es gab einige Antilopen zu sehen, aber mehrheitlich mussten wir uns mit der tollen Landschaft begnügen. Schildkröten sonnten sich auf einem Stamm: Den Nachmittag verbrachten wir im Camp. Um Fünf gings dann nochmals auf eine kurze Runde im Westteil. Am Ufer des Limpopo sahen wir dann (ausser vielen Zäunen der Grenze) sehr viele Impalas, Kudus, Buschböcke, Elenantilopen und Warzenschweine.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 26 Km 6.0 h
 
11. Oct 2009
Mapungubwe NP-Bushmen Safari Camp 239 Km 5.0 / 0.0h
Heute Morgen sind wir erst mal zur Grenze bei Pontdrift gefahren, um uns über den „Tax Refound“ zu informieren. Es gibt eine Auszahlungsstelle in Groblersbrug, also fuhren wir nach Baltimore ins „Bushmen Safari Camp“. So können wir dann morgen hier über die Grenze nach Botswana.
  - Bushmen Safari Camp - Campingplatz
Bushmen Safari Camp
Tagesentfernung und Fahrzeit: 239 Km 5.0 h
 

Botswana

12. Oct 2009
Marnitz-Marang Hotel Camping 318 Km 7.0 / 0.0h
Francistown - Marang Hotel Camping - Campingplatz
Marang Hotel Camping
Tagesentfernung und Fahrzeit: 318 Km 7.0 h
 
14. Oct 2009
Francistown-Kubu Island Camping 289 Km 7.0 / 0.0h
Kubu Island - Kubu Island Camping - Campingplatz
Kubu Island Camping
Tagesentfernung und Fahrzeit: 289 Km 7.0 h
 
15. Oct 2009
Thabatskudu-Nata Lodge 215 Km 8.0 / 0.0h
Nata - Nata Lodge - Hotel, Pension oder Lodge
Nata Lodge Camping
Tagesentfernung und Fahrzeit: 215 Km 8.0 h
 
17. Oct 2009
Nata-Kasane 309 Km 4.0 / 0.0h
Kasane - Thebe River Camp - Campingplatz
Thebe River Safaris
Tagesentfernung und Fahrzeit: 309 Km 4.0 h
 

Sambia

18. Oct 2009
Kasane-Livingstone 80 Km 1.5 / 0.0h
Livingstone - Maramba Lodges und Camping - Hotel, Pension oder Lodge
Maramba River Lodge
Tagesentfernung und Fahrzeit: 80 Km 1.5 h
 
25. Oct 2009
Livingstone-Lusaka 457 Km 7.0 / 0.0h
Lusaka - Eureka Camping Park - Campingplatz
Eureka Camping Park
Tagesentfernung und Fahrzeit: 457 Km 7.0 h
 
26. Oct 2009
Lusaka-Lusaka 36 Km 1.0 / 0.0h
Tagesentfernung und Fahrzeit: 36 Km 1.0 h
 
27. Oct 2009
Lusaka-Kapiri Mposhi 201 Km 3.0 / 0.0h
Kapiri Mposhi-Forest Inn Hotel/Campsite 66 Km 1.0 / 0.0h
Forest Inn Hotel/Campsite - Forest Inn Hotel/Campsite - Hotel, Pension oder Lodge
Forest Inn
Tagesentfernung und Fahrzeit: 267 Km 4.0 h
 
28. Oct 2009
Chitiwa-Mpika 373 Km 6.0 / 0.0h
Mpika-Shiwa Ngandu 101 Km 3.0 / 0.0h
Kapishya Hot Springs - Kapishya Hot Spring - Campingplatz
Kapishya Hot Spring
Tagesentfernung und Fahrzeit: 474 Km 9.0 h
 
29. Oct 2009
Shiwa Ngandu-Nakonde 320 Km 5.0 / 0.0h

Tansania

Nakonde-Tunduma 2 Km 0.2 / 0.0h
Tunduma-Mbeya 98 Km 1.5 / 0.0h
Mbeya - Karibuni Church Center - Hotel, Pension oder Lodge
Karibuni Centre
Tagesentfernung und Fahrzeit: 420 Km 6.7 h
 
30. Oct 2009
Mbeya-Makambako 186 Km 3.0 / 0.0h
Makambako-Ifunda 158 Km 2.0 / 0.0h
Ifunda - Old Farmhouse - Campingplatz
Kisolanza Farm
Tagesentfernung und Fahrzeit: 344 Km 5.0 h
 
31. Oct 2009
Ifunda-Iringa 32 Km 0.5 / 0.0h
Iringa-Mikumi 185 Km 3.0 / 0.0h
Mikumi - Tan-Swiss Hotel - Hotel, Pension oder Lodge
Tan-Swiss Hotel
Tagesentfernung und Fahrzeit: 217 Km 3.5 h
 
01. Nov 2009
Mikumi-Morogoro 310 Km 6.0 / 0.0h
Morogoro-Chalinze 84 Km 1.5 / 0.0h
Chalinze-Dar Es Salaam 109 Km 1.5 / 0.0h
Dar Es Salaam - Sunrise Beach - Campingplatz
Sunrise Beach Resort
Tagesentfernung und Fahrzeit: 503 Km 9.0 h
 
04. Nov 2009
Dar Es Salaam-Dar Es Salaam 75 Km 1.9 / 7.2h
Dar Es Salaam - Mikadi Camp - Campingplatz
Mikadi Camp
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
75 Km 1.9 h 7.2 h
 
11. Nov 2009
Dar Es Salaam-Kunduchi 20 Km 0.5 / 0.0h
Kunduchi-Chalinze 85 Km 1.0 / 0.0h
Chalinze-Kigombe 254 Km 4.0 / 0.0h
Kigombe-Peponi 0 Km 1.0 / 0.0h
Kigombe - Peponi - Campingplatz
Peponi Beach Resort
Tagesentfernung und Fahrzeit: 359 Km 6.5 h
 
14. Nov 2009
Kigombe-Korogwe 60 Km 1.5 / 0.0h
Korogwe-Lushoto 120 Km 3.0 / 0.0h
Lushoto - Irente Farm - Campingplatz
Irente Farm
Tagesentfernung und Fahrzeit: 180 Km 4.5 h
 
15. Nov 2009
Lushoto-Marangu 251 Km 4.0 / 0.0h
Marangu - Coffee Tree Campsite - Campingplatz
Coffee Tree Campsite
Tagesentfernung und Fahrzeit: 251 Km 4.0 h
 
16. Nov 2009
Masia-Masia 57 Km 1.0 / 0.0h
Honey Badger Campsite - Honey Badger Campsite - Campingplatz
Honey Badgers Camping
Tagesentfernung und Fahrzeit: 57 Km 1.0 h
 
17. Nov 2009
Masia-Arusha 87 Km 1.5 / 0.0h

Kenia

Arusha-Nairobi 275 Km 6.0 / 0.0h
Tagesentfernung und Fahrzeit: 362 Km 7.5 h
 
23. Nov 2009
Nairobi-Naivasha 93 Km 2.0 / 0.0h Image
Xenia fühlte sich heute immer noch nicht so recht fit, aber wir sind trotzdem bis nach Maralal gefahren. In Nairobi haben wir uns von allen anderen Reisenden und von Chris verabschiedet, Geld geholt und aufgetankt. Dann gings auf der schönen Strasse hoch übers Rift Valley.
Naivasha-Maralal 249 Km 6.0 / 0.0h
Bis Rumuruti war die Strasse geteert (allerdings ab Gilgil mit einigen Schlaglöchern), dann folgten viele Kilometer Piste. Den Äquator haben wir dabei auch überquert. In Nyahururu entschieden wir, gleich bis Maralal weiter zu fahren. Das gab dann allerdings einen langen Fahrtag.
Maralal - Yare Camel Club - Hotel, Pension oder Lodge
Wir waren froh, als wir im „Yare Camel Club“ die Spanier, die Franzosen und ein Italienisches Pärchen (mit neuem Defender auch auf dem Weg nach Addis Abeba – sie machen Transafrika in Etappen) trafen. Ab morgen fahren wir also zusammen. Später trafen auch noch Tina und Lutz (mit Buschtaxi auf dem Weg nach Kapstadt – www.bushtracks.de) ein. So gabs viel zu quatschen. Abends sassen wir noch ein bisschen mit dem Nachtwächter (ein Samburu in traditioneller Kleidung) zusammen und haben weitergequatscht.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 342 Km 8.0 h
 
24. Nov 2009
Maralal-South Horr 146 Km 7.0 / 0.0h Image
Da wir dachten, es gebe heute eine kurze Etappe (NUR 150 km) starteten wir erst um elf. Die Italiener probierten in der Zeit Ausreisestempel zu kriegen, weil sie diese noch nicht haben. Die Piste war dann unerwartet schwierig, und so brauchten wir bis zum Eindunkeln, um den „Lekuka Camping“ in South Horr zu erreichen.
South Horr - Lekuka Campsite - Campingplatz
Tagesentfernung und Fahrzeit: 146 Km 7.0 h
 
25. Nov 2009
South Horr-Loyangalani 91 Km 5.0 / 0.0h Image
Und weiter auf teils schwieriger Piste bis an den Turkanasee. Es geht viel über blanke Felsen und grobe Lavafelder. Wir werden ganz schön durchgeschüttelt.
Loyangalani - El Molo Lodge - Hotel, Pension oder Lodge Image
In Loiyangalani schauen wir erst den „Palm Shade Camp“ an, aber der Preis ist uns zu hoch, so entscheiden wir uns für die „El Molo Lodge“. Hier zahlen wir weniger und können sogar den Pool benutzen. Ein Einheimischer beliefert uns mit Brot und Chapatis, so müssen wir nicht mal ins Dorf. Ruhetag – Wir sitzen im Schatten, liegen am Pool und spielen mit Jo und Hugo (die Kids der Franzosen). Adriano und Eletra (die Italiener) probieren auch hier Stempel zur Ausreise zu erhalten, klappt aber nicht.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 91 Km 5.0 h
 
27. Nov 2009
Loyangalani-Lokwakangole 148 Km 6.0 / 3.2h
Loyangalani-Lokwakangole 148 Km 6.0 / 3.6h
Mit zwei Passagieren (bei Marc und bei Roman) fahren wir alles der Küste nach zum Gate des „Sibiloi NP“. Die Piste ist besser, hat aber immer noch schwierige Stellen.
  - Bushcamp vor Gate - Bushcamp
Beim Gate wollen wir die 20 $ US pro Person Eintritt nicht bezahlen und machen erstmal ein Bushcamp vor dem Park.
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
296 Km 12.0 h 6.8 h
 
28. Nov 2009
Lokwakangole-N 03° 30,909' E 036° 48,597' 108 Km 5.5 / 3.6h Image
Heute haben wir einen Umweg um den Park gesucht. Wir haben verschiedene Landkarten verglichen, aber die erste Piste nach Norden nicht gefunden. Also fuhren wir etwas weiter Richtung North Horr bis wir eine „Piste“ (ab und zu sah man Reifenspuren im Sand) fanden die nach Norden führt. Der sind wir bis zum (in tracks4africa markierten) „Korka-Village“ gefolgt. Von dort haben wir uns querfeldein nach Norden durch die Wüste gekämpft. Es gab viele tiefe (trockene) Flussläufe und einige Dünen zu queren. Ramon (der Santana), Marc (der 130-er Landy) und auch Adriano (der neue Defender) mussten mehrfach geborgen werden. Wozu hat man den Sandbleche, Schaufeln, Sandmatten und Bergegurte im Auto? Auch die Seilwinde von Marc kam zum Einsatz. Ich bin ganz froh, brauchte ich nie solche Hilfe (einzig die „Sandblechstrasse“ bei einer weichen Dünenauffahrt nahm ich in Anspruch). Marc’s 130-er ist etwas zu lang und er hat sich einige kleine Schäden an der Kabine geholt.
  - Bushcamp - Bushcamp
So gab es dann 3 km vor der nächsten Piste mitten in den Dünen ein schönes Bushcamp.
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
108 Km 5.5 h 3.6 h
 
29. Nov 2009
N 03° 33,421' E 036° 51,128'-Darate 71 Km 4.6 / 3.9h Image
Und weiter gings querfeldein zur Piste nach Derate. Nach einem letzten tiefen Flussbett haben wir diese dann erreicht und so gings etwas rascher (Durchschnittsgeschwindigkeit 15 km/h statt 8 km/h) weiter. Nach der Mittagsrast fings massiv an zu regnen und so kam was kommen musste: Marc steckte auch noch im Schlamm fest. Wieder Schaufeln, Sandbleche legen und Seilwinde an den Toyo anhängen, und frei war er. Etwas später das Ganze nochmals, diesmal durfte aber Adriano’s Defender als Fixpunkt für den schweren 130-er Landy herhalten. Lange fuhren wir dann durch teils tiefe Wasserläufe, bis wir die Militärstation von Darate erreichten, wo wir campten. Mit dem Schlamm hat es bei meinem Buschtaxi je ein Steinchen in die Abdeckung der Bremsscheiben gedrückt (gab ein hässliches Schleifgeräusch, aber sonst nicht schlimm…), so musste ich rasch die Vorderräder abnehmen, um die Steinchen zu entfernen.
Darate - Bushcamp vor Militärstation - Bushcamp
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
71 Km 4.6 h 3.9 h
 
30. Nov 2009
Darate-Ileret 85 Km 3.1 / 1.7h
Heute gings, auf meist recht guter Piste, alles der Parkgrenze entlang. Roman hatte zwar nach 5 km einen Plattfuss, aber der Reifen war schnell gewechselt und wir fuhren bald weiter nach Ileret.
Ileret - Bushcamp vor Militärstation - Bushcamp Image
Hier stehen wir mitten im Areal der Militärstation. Hoffentlich ist die Soldatenstube nicht zu laut. Roman repariert mit Hilfe von Marc den Anlasser des Santana, da wir ihn heute öfters mal anschieben mussten. Morgen wollen wir dann über die Grenze nach Äthiopien.
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
85 Km 3.1 h 1.7 h
 

Äthiopien

01. Dec 2009
Ileret-Fejij 17 Km 0.6 / 0.1h Image
Zu früh gefreut – Wir sind bis ins erste Dorf in Äthiopien gekommen, und der Polizist wollte uns nach Durchsicht der Pässe auch weiterlassen, aber dann kam uns ein Auto der Gesundheitsbehörde entgegen und stoppte uns. Es herrsche Cholera-Epidemie und es dürfe niemand hier durch…
Fejij-Ileret 17 Km 0.6 / 0.4h Image
Also zurück nach Kenia und überlegen wie es nun weiter gehen soll. Pater Florian (der deutsche Missionar in Ileret) half uns dann mit Wasser (unsere Vorräte gehen zur Neige) und gab uns Infos zu den Pisten nach Moyale (das ist nun der einzige offene Grenzübergang nach Äthiopien).

Kenia

Ileret-Darate 85 Km 2.6 / 2.3h
Später fuhren wir dann alles zurück was wir gestern hergefahren sind. In Darate gabs eine kurze Rast und weiter gings Richtung North Horr.
Darate-N 03° 48,940' E 036° 45,747' 35 Km 1.5 / 0.1h Image
Nach 157 km dann der grosse Schreck: Romans Santana steht plötzlich total schief auf der Piste – Die U-Eisen der Verbindung Achse – Blattfeder hinten links sind gebrochen! Also entscheiden wir, gleich hier an der Piste ein Buschcamp zu machen und den Santana zu reparieren. Zum Glück hat Roman passende Ersatzteile dabei (er hat die Eisen erst vor kurzem ersetzt und die Alten als Ersatz mitgenommen…). Noch vor Mitternacht steht der Santana wieder gerade und Almu und Roman müssen nicht auf dem aufgebockten Auto schlafen.
  - Bushcamp - Bushcamp
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
154 Km 5.3 h 2.9 h
 
02. Dec 2009
N 03° 46,430' E 036° 46,185'-North Horr 72 Km 3.4 / 3.0h Image
Am Morgen bemerkt Roman, dass ein Bolzen der Blattfederaufnahme hinten rechts gebrochen ist. Mit einer langen und dicken Schraube wird er ersetzt. Hoffentlich hält diese… Weiter geht’s dann nach North Horr. Die Pisten sind immer noch recht schlammig und holprig. Unterwegs plötzlich wieder Aufregung. Nach einer dicken Ölspur stoppen wir den vor uns fahrenden Santana und schauen uns seinen Unterboden an. Das Öl war zum Glück von einem anderen Fahrzeug, aber Romans Zusatztank leckte. Da er fast leer ist, kommt nur ein wenig Diesel raus und wir können bald weiterfahren.
North Horr - Kath. Mission - Mission
In North Horr gehen wir zur Kath. Mission, wo es eine gute Werkstatt hat. Nach einer Weile wird sogar ein passender Bolzen gefunden. Also campen wir gleich bei der Mission (wo wir Dusche und WC benutzen dürfen) und der Santana wird wieder repariert. Inzwischen macht sich die böse Rüttelei der schlechten Pisten auch an anderen Fahrzeugen bemerkbar. Adrianos Dachträger bricht an verschiedenen Stellen und wird mit Spanngurten zusammengehalten. Wir können in der Mission auch gleich Diesel kaufen, so dass wir sicher bis Moyale kommen sollten. Den „Henry the Swiss“ (betreibt in Marsabit eine Farm/Lodge) haben wir hier auch getroffen, wir werden seine Einladung aber nicht annehmen können, da wir auf direktem Weg nach Moyale wollen.
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
72 Km 3.4 h 3.0 h
 
03. Dec 2009
North Horr-N 03° 31,942' E 038° 12,145' 207 Km 7.0 / 1.4h Image
Als wir heute losfuhren, fing es gerade an zu stürmen und wir landeten im Sandsturm. Am Rand der „Chalbi-Desert“ ging es über einige Dünen und Marc’s 130-er Defender blieb prompt auf einer hängen. Da es mir zu viel Sand in der Luft hatte (es stürmte immer noch) fuhr ich um ihn rum um seiner Seilwinde als Anker zu dienen. So mussten wir nicht schaufeln und konnten rasch weiter fahren. In Kalacha wollten wir eigentlich Wasser auffüllen (hier solls eine gute Quelle geben), aber es war uns zu teuer. Moyale werden wir auch so noch erreichen. Auf wunderschöner Strecke gings dann über die Huri-Hills bis Forole. Dort bogen wir ab, um der Grenze entlang nach Moyale zu fahren. Mitten im Busch gabs dann wieder ein Bushcamp. Morgen sollten wir nun Moyale und somit Äthiopien endlich erreichen.
  - Bushcamp - Bushcamp
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
207 Km 7.0 h 1.4 h
 
04. Dec 2009
N 03° 29,386' E 038° 14,130'-Moyale 150 Km 4.4 / 2.2h Image
Am Morgen besuchten uns Leute aus einem nahen Dorf und Adriano gab ihnen etwas Motoröl für ihre Wasserpumpe. Wir fuhren dann auf der nun vom Regen schlammigen Piste weiter nach Turbi. Dort kamen wir auf die berüchtigte Piste von Marsabit nach Moyale. Dank dem Regen war das Wellblech nicht ganz so böse, aber unsere Autos rutschten ganz schön rum. 20 km vor Moyale ist beim Santana dann auch noch ein Federschäkel gebrochen und es gab wieder Reparaturpause. Roman improvisierte einen Schäkel aus der Halterung der Anhängerkupplung (hat fast den gleichen Lochabstand).

Äthiopien

Moyale-Moyale 4 Km 0.6 / 1.9h
Moyale - Bekele Molla Hotel - Hotel, Pension oder Lodge
In Moyale schauten wir uns den Camping vom „Kenya Wildlife Service“ an, aber die 15 $ US pro Person waren uns zu teuer. Also rasch zur Grenze, welche erstaunlich einfach zu passieren war. Auf äthiopischer Seite fuhren wir zum „Bekele Molla Hotel“, wo wir billig stehen können. Abends lud uns Roman zum Essen ein, weil er ein schlechtes Gewissen hatte, dass wir immer auf ihn warten mussten. Wir sind nun einfach froh, dass wir die einwöchige Irrfahrt durch den Norden Kenias gut überstanden und hinter uns haben. Und dass muss schliesslich gefeiert werden, also gehen wir alle ins Restaurant.
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
154 Km 5.0 h 4.1 h
 
07. Dec 2009
Moyale-Yavello 211 Km 3.8 / 1.7h
In der Stadt haben wir heute die Deutschen mit dem Traktor und Anhänger (die hatten wir in der Äthiopischen Botschaft in Nairobi schon mal gesehen) getroffen. Sie lebten zwei Jahre in Kenia und wollen nun heimfahren. Wir haben Geld getauscht, getankt und eingekauft und sind dann bis Yavello weiter gefahren. Hier stehen wir im Hof des „Hawi Hotel“.
Yavello - Hawi Hotel - Hotel, Pension oder Lodge
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
211 Km 3.8 h 1.7 h
 
08. Dec 2009
Yavello-Awasa 290 Km 6.8 / 0.9h
Yavello-Awasa 290 Km 6.8 / 0.9h Image
Ein weiterer Tag auf der Teerstrasse von der Grenze bis Addis – es hat nur wenige Schlaglöcher und so können wir die Aussicht geniessen. Es geht schliesslich durchs Äthiopische Hochland.
Awasa - Adenium - Sonstiges
In Awasa (Hawassa) suchen wir das „Adenium Guest House“. Wir treffen dabei auf Thomas und Petra mit ihren Kindern, bei denen wir im Garten stehen dürfen. Das „Adenium“ gibt’s nicht mehr!
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
580 Km 13.6 h 1.8 h
 
09. Dec 2009
Awasa-Langano 86 Km 2.3 / 7.1h
Langano - Karkaro Beach Camp - Hotel, Pension oder Lodge
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
86 Km 2.3 h 7.1 h
 
12. Dec 2009
Langano-Addis Abeba 199 Km 4.0 / 0.0h
Addis Abeba - Wim's Holland House - Hotel, Pension oder Lodge
Tagesentfernung und Fahrzeit: 199 Km 4.0 h
 
18. Dec 2009
Addis Abeba - Toyota Addis Abeba - Sonstiges
offizielle Toyotagarage, gute Preise, freundliches Personal, Ersatzteillager
22. Dec 2009
Addis Abeba-Gude Beret 166 Km 5.3 / 2.1h Image
Heute sind wir doch endlich von Addis weggekommen. Ein kurzer Stop beim Atm, eine Stunde warten auf die anderen bei der Tankstelle und wir verliessen Addis um Mittag Richtung Nordosten. Auf mehr oder weniger guter Teerstrasse gings immer höher in die Berge. Immer häufiger gabs Pisten und Umleitungen.
  - Bushcamp - Bushcamp
Als wir 3000 MüM erreichten (und es eindunkelte) suchten wir einen Platz zum Campen und fanden eine kleine Piste, welche von der Strasse zu einem gestauten Bach führte: die Wassertankstelle der Baustellen. Der Wachmann hatte nix dagegen, also stellten wir uns hin, Xenia und ich kochten Älplermaccronen für alle und Roman baute die Bremsbacken der linken Vorderbremse aus, da das Rad auf den letzten Metern blockierte.
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
166 Km 5.3 h 2.1 h
 
23. Dec 2009
Gude Beret-Kembolcha 204 Km 5.1 / 1.2h
Weiter auf Piste gings hoch bis 3238 MüM. (Der aufmerksame Leser wird nun bemerken, dass ich in Lesotho vom „höchsten Punkt unserer Reise“ geschrieben habe. Da waren es 3232 MüM. Da lag ich also falsch, Sorry! Nun werden es in den nächsten Tagen sogar noch ein paar mehr…;-)) Ab dem Tunnel von Debre Sina gings dann auf guter Teerstrasse steil runter.
Kembolcha - Tekle Hotel - Hotel, Pension oder Lodge Image
Vor Kembolcha fanden wir mit dem „Tekle Hotel“ eine gute und günstige Übernachtungsmöglichkeit. Wir können WC und Dusche benutzen und stehen im Hof.
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
204 Km 5.1 h 1.2 h
 
24. Dec 2009
Kembolcha-Woldia 135 Km 4.0 / 1.6h
Auch heute gings viel hoch und runter. Die Strasse ist meist gut und so erreichten wir das „Lal Hotel“ in Woldia schon recht früh.
Woldia - Lal Hotel - Hotel, Pension oder Lodge
Auch hier stehen wir im Hof und können Dusche und WC in einem Zimmer benützen. Allerdings wechseln wir das Zimmer dreimal, bis wir warm duschen UND spülen können… Abends geniessen wir das Essen im Restaurant und feiern mit Hugo und Jo Bescherung. Es gibt dann für die Erwachsenen eine lange Nacht (Marc und Roman werden einen rechten Kater haben…).
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
135 Km 4.0 h 1.6 h
 
25. Dec 2009
Woldia-Lalibela 165 Km 5.5 / 0.2h Image
Bis Gashena fuhren wir heute viel Piste und Baustellenumleitungen. Dort verabschiedeten wir uns von den Franzosen (sie fahren in die Simien-Mountains und wir treffen uns dann in Gonder wieder). Unterwegs erreichten wir mit 3522 MüM einen weiteren Höhepunkt der Reise. Mit Almu und Roman machten wir uns dann auf den Weg nach Lalibela. Die kleine Piste windet sich erst steil runter, um dann langsam wieder auf 2500 hochzusteigen. Unterwegs treffen wir dann auch die ersten Steine werfenden Kinder. Wir haben aber Glück und sie treffen uns nicht.
Lalibela - Seven Olives hotel - Hotel, Pension oder Lodge
In Lalibela campen wir auf dem Parkplatz vom „Seven Olives Hotel“. Hier in Lalibela hats wiedermal richtig viele Touristen. Alle kommen her um die Felsenkirchen zu sehen. Wir entscheiden uns die Kirchen morgen und ohne Führer anzusehen. Im Restaurant (wo wir heute nur etwas trinken) ist grosses Festdinner mit einheimischer Musik und Tanz.
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
165 Km 5.5 h 0.2 h
 
27. Dec 2009
Lalibela-Debre Tabor 201 Km 7.4 / 0.8h
Heute sind wir gemütlich zur Hauptstrasse zurückgefahren. Steine werfende Kinder haben wir dabei noch keine gesehen. Die von vorgestern waren nicht da. Aber später auf der Hauptstrasse gabs dann einige Steinwürfe. Bis Mefas Mewcha gabs zum Glück nur einen Treffer: einen Stoffball auf die Windschutzscheibe, der Ball gehört jetzt mir! In Mefas gabs bei der Hotelsuche dann einen kleinen Zwischenfall mit einem Irren, einem Pflasterstein und ca. 200 Schaulustigen. Das Buschtaxi hat nun eine zerschrammte Heckscheibe. Ich trug dabei zum Glück nur eine Schramme davon. Also entschieden wir uns weiterzufahren und anderswo ein Hotel zu suchen. Eingangs Debre Tabor erwischte uns dann noch ein Stein und so hat mein Buschtaxi eine weitere Schramme abbekommen.
Debre Tabor - Hibret Hotel - Hotel, Pension oder Lodge
Mit dem ganz neuen „Hibret Hotel“ fanden wir einen guten Platz für die Nacht. Xenia pflegte meinen Nacken und Roman kochte. Ich war so k.o. (und wütend), dass ich bald ins Bett ging.
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
201 Km 7.4 h 0.8 h
 
28. Dec 2009
Debre Tabor-Bahir Dar 101 Km 2.1 / 0.1h Image
Auf der Strecke nach Bahir Dar gabs immer noch einige Baustellenumleitungen, aber auch schon viel mehr fertige Asphaltstücke. So waren wir bald da und nachdem wir uns beim „Ghion Hotel“ hingestellt haben, gingen wir in die Stadt spazieren. Beim Atm gabs erstmal Geld, im „Aberos Café“ Pizza und Dessert und auf dem Markt viel zu sehen.
Bahir Dar - Dashen Bank (Atm) - Sonstiges
Bahir Dar (VISA/MC)
Bahir Dar - Ghion Hotel - Hotel, Pension oder Lodge
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
101 Km 2.1 h 0.1 h
 
30. Dec 2009
Bahir Dar-Gonder 170 Km 4.0 / 0.0h
Da die Wäsche noch nicht fertig war, mussten wir sie in der Wäscherei abholen und abends noch zum trocknen aufhängen. Wir fuhren darum eher spät nach Gonder.
Gonder - Belegez hotel - Hotel, Pension oder Lodge
Dort stellten wir uns bei der „Belegez Pension“ in den Hof. Armand und Martine (zwei Franzosen mit Landy auf dem Weg nach Süden) sind auch da und es gibt wieder viel zu quatschen. Unterwegs sahen wir den Traktor der Deutschen (die haben wir in Moyale letztmals gesehen) an einer Tankstelle stehen.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 170 Km 4.0 h
 
31. Dec 2009
Gonder-Gorgora 65 Km 1.9 / 0.9h
Heute Morgen haben wir uns das Schloss von Gonder angesehen. Ganz schön gross. Später haben wir eingekauft und sind mit Armand und Martine nach Gorgora ins „TimKim Village“ gefahren.
Gorgora - TimKim Village - Hotel, Pension oder Lodge Image
Dort trafen wir Marc, Clo, Hugo und Jo wieder. Ausserdem stehen Marcel und Caroline (mit Mitsubishi L300, www.elk-on-tour.ch) und Gianni und Sabrina (mit VW-Bulli, www.waltert2a.blogspot.com) hier. Sie fahren zusammen südwärts. Auch Claudia und ihre Mutter fahren mit ihrem HZJ75 nach Süden. Abends feiern wir Silvester/Neujahr mit einem tollen BBQ von Kim und Tim. Es wird ein langer Abend mit viel Gequatsche.
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
65 Km 1.9 h 0.9 h
 
03. Jan 2010
Gorgora-Shedy 178 Km 5.0 / 0.8h
Nachdem wir uns von all den anderen Reisenden verabschiedet haben, sind wir heute einer kleinen Piste zur Hauptstrasse gefolgt. Danach gings auf meist guter Teerstrasse (ab und zu ist noch nicht asphaltiert, wird aber bald so weit sein) Richtung Sudan. Von der äthiopischen Hochebene gings weit runter zur Grenze. Da wir auf der kleinen Piste so viel Zeit verloren, mussten wir am Schluss pressieren mit der Ausreise. Wir haben alle nötigen Stempel bekommen, Geld gewechselt und sind dann über die Brücke in den Sudan eingereist. Hier gings weiter mit Papierkram. Wir mussten 13.75 S£ (sudanesische Pfund – ein CHF ist ca 2.3 S£) Gebühr fürs Auto bezahlen und lange warten.

Sudan

Shedy-Gallabat 47 Km 1.1 / 2.4h
Da inzwischen das Registrationsbüro zu war, verschoben wir die Registrierung auf Khartoum und fuhren noch 25 km in die Nacht hinein.
  - Bushcamp - Bushcamp
Wir fanden dank GPS einen schönen Bushcampplatz.
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
225 Km 6.1 h 3.2 h
 
04. Jan 2010
Gallabat-Gedaref 131 Km 2.0 / 1.9h
Heute gings erstmal gemütlich nach Gedaref. Dort kauften wir ein, tauschten Geld und fuhren dann weiter zum Mount Abu Khudud.
Gedaref-N 14° 08,515' E 034° 17,830' 123 Km 1.9 / 0.9h
  - Bushcamp - Bushcamp Image
Da gibt’s einen schönen Bushcamp-Platz. Hugo holte seinen Sportbogen raus und so hatten wir viel Spass am Abend. Unterwegs begegneten uns ein paar Reiseautos. Leider hielt keiner an zum quatschen. Eines davon war ein rotes Luzerner Buschtaxi, kennt das jemand?
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
254 Km 3.9 h 2.8 h
 
05. Jan 2010
N 14° 08,698' E 034° 15,191'-Khartoum 295 Km 4.7 / 2.5h
Roadtrip – Wir hatten über 300 km nach Khartoum zurück zu legen. Unterwegs sahen wir zwei Buschtaxis (ein dunkles – vermutlich blau – und ein weisses) aus Deutschland und trafen die Deutschen mit dem Traktor wiedermal.
Khartoum - Blue Nile Sailing Club - Campingplatz Image
Im „Blue Nile Sailing Club“ quartierten wir uns ein und quatschten mit Jeanmarc (radelnder Franzose auf dem Weg nach Namibia) und Frank (radelnder Holländer auf dem Weg nach Kenia).
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
295 Km 4.7 h 2.5 h
 
10. Jan 2010
Khartoum-Tempel von Nagaa 206 Km 5.0 / 3.2h
Fürs Einkaufen brauchten wir heute ziemlich lange (Stossverkehr und Suche nach guten Läden). Darum sind wir erst nach zwei aus der Stadt rausgefahren. Immer dem Nil entlang (man sieht ihn aber nicht) gings Nordwärts. Nach ca. 130 km sind wir dann auf eine kleine Sandpiste abgebogen.
Tempel von Nagaa - Bushcamp - Bushcamp Image
Bei den Tempeln von Nagaa bezahlten wir den Eintritt von 20 S£/Person und machten ein Bushcamp. Endlich wiedermal in der Wüste.
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
206 Km 5.0 h 3.2 h
 
11. Jan 2010
Tempel von Nagaa-Sandi 91 Km 2.4 / 2.0h
Am Morgen besichtigten wir heute die Tempel von Nagaa und den Löwentempel von Musawwarat. Hier sollten wir nochmals 20S£/Person abdrücken, aber nach langem Diskutieren gab sich der Kassier mit 10 S£ zufrieden (wir sollen es nur keinem weitersagen…). Nachher gings zurück zur Hauptstrasse, wo wir John, Amy, sowie Marcel und Familie (www.four4africa.com) trafen.
Sandi-Pyramiden von Meroë 45 Km 0.7 / 0.0h
Pyramiden von Meroë - Bushcamp - Bushcamp Image
Nach kurzem quatschen fuhren wir dann weiter zu den Pyramiden von Meroë. Hier stehen wir hinter den Pyramiden auf einem Hügel und können den Sonnenuntergang beobachten.
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
136 Km 3.1 h 2.0 h
 
12. Jan 2010
Pyramiden von Meroë-Atbara 104 Km 1.8 / 1.2h
Nachdem wir gemütlich gefrühstückt haben, sind wir zu den Pyramiden runter und haben sie uns angeschaut. Ein paar Kameltreiber wollten uns zum Kamelritt überreden, aber sie akzeptierten das erste „Nein“ und liessen uns dann in Ruhe. Nachher sind wir auf der Teerstrasse weiter bis Atbara. Dort kauften wir Brot und Gemüse im Souk und fuhren dann über die neue Nilbrücke Richtung Westen.
Atbara-N 17° 49,512' E 032° 58,896' 115 Km 1.7 / 0.0h
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
219 Km 3.5 h 1.2 h
 
13. Jan 2010
Al ‘Uryān-Merowe 173 Km 2.7 / 0.0h Image
Auf der neuen Teerstrasse gings weiter nach Merowe. Auch hier hats eine neue Brücke über den Nil.
Merowe-Ganetti 105 Km 1.9 / 1.0h
Wir besuchten die Ruinen der Tempelanlage von Jebel Barkal und fuhren nachher dem Nil entlang Richtung Dongola.
  - Bushcamp - Bushcamp
Unterwegs zweigten wir in die Wüste ab fürs nächste Bushcamp.
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
278 Km 4.6 h 1.0 h
 
14. Jan 2010
Ganetti-Dongola 196 Km 2.9 / 2.2h
Weiter gings bis nach Dongola.
Dongola - DHL Dongola - Sonstiges
Dongola - Hotel Almualim - Hotel, Pension oder Lodge
Hier suchten wir erst die DHL-Filiale (bekamen unseren Brief dann auch promt) und gingen nachher ins „Hotel Almualim“, weil wir wiedermal eine Dusche wollten…
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
196 Km 2.9 h 2.2 h
 
15. Jan 2010
Dongola-Delgo 130 Km 2.4 / 0.3h
Die Nacht war schrecklich… Laute Musik von der Disco unter dem Hotelzimmer und Matratzen, die komplett durchgelegen sind, Da könnte man genauso gut in einer Hängematte schlafen. Also rasch Brot gekauft und raus aus der Stadt. Auch hier wieder auf bester Teerstrasse und über eine neue Nilbrücke.
Delgo-Wawa 65 Km 1.0 / 0.0h Image
Wawa-Abri 30 Km 0.8 / 0.0h
  - Bushcamp - Bushcamp
Entlang des Nils hats leider Millionen von kleinen Fliegen, so fahren wir ein paar km weg von Fluss, um ein einigermasses ruhiges Bushcamp zu haben.
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
225 Km 4.2 h 0.3 h
 
16. Jan 2010
Abri-Wadi Halfa 175 Km 3.1 / 4.1h
Die letzte Wüstenetappe im Sudan. Die Strasse ist bis Wadi Halfa gut und so kommen wir bald da an. Als wir auf der Suche nach dem Fährbüro durch den Ort fahren, sehen wir drei Weisse in einem Restaurant sitzen und uns winken. Also setzen wir uns zu ihnen und erfahren, dass Luca, der Italiener, sein Landy schon abgeschickt hat und nun auf die Mittwochsfähre wartet. Die zwei Deutschen warten, dass sie am Sonntag ihre Motorräder erhalten (Der Zoll ist heute zu), um nach Süden weiter zu fahren. Mazar Mahir lernen wir bei der Gruppe auch noch kennen. Er wird uns bei der Verschiffung helfen.
  - Bushcamp - Bushcamp Image
Abends fahren wir etwas dem Bahngeleise entlang in die Wüste und machen hinter ein paar Hügeln ein Bushcamp. Die Deutschen mit dem Traktor sind auch hier im Ort und werden mit uns nach Assuan fahren (und der Traktor mit unserem Buschtaxi).
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
175 Km 3.1 h 4.1 h
 

Ägypten

20. Jan 2010
Wadi Halfa-Assuan (أسوان) 387 Km 25.4 / 49.8h
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
387 Km 25.4 h 49.8 h
 
24. Jan 2010
Assuan (أسوان)-Kom Ombo (كوم أمبو) 66 Km 2.0 / 0.0h
  - Bushcamp - Bushcamp
Ein Platz in einer Baustelle/Steinbruch (da schein ein neuer Kanal zu entstehen). Der Nachtwächter brachte uns Tee und warme Decken...
Tagesentfernung und Fahrzeit: 66 Km 2.0 h
 
25. Jan 2010
Kom Ombo (كوم أمبو)-Luxor (الأقصر) 156 Km 3.2 / 1.0h
Luxor (الأقصر) - Rezeiky - Campingplatz
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
156 Km 3.2 h 1.0 h
 
28. Jan 2010
Luxor (الأقصر)-Kharga (الخارجة) 355 Km 5.8 / 0.7h
Heute haben wir Luxor verlassen. Wir sind der Teerstrasse nach Westen gefolgt und nach El Kharga gefahren. An vielen Checkpoints müssen wir stoppen. Bei Bagdad (dem ersten Ort der El Kharga-Oase) müssen wir sogar einen Polizisten mitnehmen, der uns in El Kharga zur Tourismus-Polizei bringt. Dort werden wir zum Tee eingeladen und man kopiert unsere Ausweise.
Kharga (الخارجة) - Bushcamp - Bushcamp Image
Dort werden wir zum Tee eingeladen und man kopiert unsere Ausweise. Dass wir Bushcamp machen wollen, verstehen sie erst nach langer Erklärung. Dann geben sie uns ein Polizeiauto als Eskorte mit, und wir befürchten schon, dass die armen Kerle da drin nun mit uns bushcampen müssen. Aber am letzten Checkpoint am Dorfausgang verabschieden sie sich und wir fahren zu den ersten Dünen. Da sind wir ungestört und geniessen den Sand.
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
355 Km 5.8 h 0.7 h
 
29. Jan 2010
Kharga (الخارجة)-Daklha (الداخلة) 214 Km 3.5 / 0.8h
Nach einer schönen Nacht in den Dünen gings heute weiter auf guter Strasse nach El Dakhla.
  - Bir Elgabel Camp - Campingplatz Image
Hier fanden wir nach etwas Suchen das „Bir Elgabel Camp“. Wir können campen und im Pool der „Hotspring“ baden. Das Wasser ist über 30 Grad warm und wir geniessen es. Am Mittag trafen wir noch zwei Schweizer Radfahrer. Sie sind seit August 09 unterwegs.
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
214 Km 3.5 h 0.8 h
 
30. Jan 2010
Daklha (الداخلة)-Farafra (الفرافرة) 279 Km 4.3 / 0.0h
Roadtrip – Alles der Oasenroute entlang zum White Desert NP. Die Strasse ist meist in gutem Zustand und es hat kaum Verkehr, so ist es fast etwas langweilig.
Farafra (الفرافرة)-N 27° 17,086' E 028° 10,518' 47 Km 1.1 / 1.0h
  - Bushcamp - Bushcamp Image
Abends stellen wir uns mitten in der Weissen Wüste zum Bushcamp hin. Haben dafür sogar ein Ticket gelöst. Ausser uns stehen einige Touristen-Buschtaxis und eine Gruppe Wohnmobile rum. Wir finden aber eine ruhige Ecke und können die Wüste so richtig geniessen. Leider ist das Wetter heute etwas schlecht, so wird nix mi Vollmond in der Weissen Wüste.
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
326 Km 5.4 h 1.0 h
 
31. Jan 2010
Farafra (الفرافرة)-Bahariya (الواحة البحرية) 190 Km 5.2 / 1.7h
Heute fuhren wir mehr oder weniger die „Blaue Route“ des White Desert NPs. Es gibt einen Prospekt mit Karte und so folgen wir erst mal den guten Markierungen. Allerdings hören die Markierungen irgendwann einfach auf und wir suchen mit GPS und Prospekt, sowie ab und zu auftauchender Reifenspuren den Verlauf der Route. Die zwei Oasen finden wir auch prompt, aber danach suchen wir uns den Weg querfeldein zur Strasse zurück. Xenia lernt dabei noch Sandfahren (wir haben schlussendlich nur noch 1.1 Bar in den Reifen), aber wir schaffen dann doch nicht alle Dünenauffahrten. So suchen wir ab und zu Wege drum herum.
Bahariya (الواحة البحرية) - Baharija - Ahmed Safari Camp - Campingplatz
Als wir die Strasse erreichen ist es schon drei Uhr und wir fahren direkt zum „Ahmeds Safari Camp“ in der Bahariya – Oase.
  - Ain El Maqfi - Sonstiges
  - Ain El Serw - Sonstiges
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
190 Km 5.2 h 1.7 h
 
01. Feb 2010
Bahariya (الواحة البحرية)-Kairo (القاهرة) 384 Km 5.5 / 0.6h
Noch ein Roadtrip – Die Strasse bleibt gut, aber der Verkehr nimmt zu. Vor allem wenn man in die Nähe von Kairo kommt. Die Stadt (mit ihren Vorstädten) breitet sich immer weiter in die Wüste aus.
Kairo (القاهرة) - Salma - Campingplatz
Dank GPS und etwas Orientierungssinn (T4A berechnet ab und zu falsche Wege – denkt es gebe in Ägypten Linksverkehr…) finden wir das „Salma – Camp“ gut. Wir machen uns rasch frisch und gehen gleich in die Stadt, wo wir Anne treffen. Sie ist die Leiterin der Buchbindewerkstatt an der „German University in Cairo“ (GUC). Da sie auf Ende Feb. gekündigt hat, sucht sie eine Nachfolge. Das wäre evtl. etwas für Xenia. Wir gehen gut essen und Anne erzählt von ihrer Arbeit. Für morgen machen wir einen Besuch in der GUC ab und wir kommen spät ins Bett. Mal schauen, ob die Reise nun so aufhört, wie sie begonnen hat: Ich lernte Xenia im ersten Land Afrikas kennen und nun lasse ich sie im Letzten zurück…
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
384 Km 5.5 h 0.6 h
 
06. Feb 2010
Suez (السويس)-N 29° 14,211' E 032° 56,006' 105 Km 1.9 / 0.3h
Am Tunnel hatten wir dann 2 £E Toll zu bezahlen und konnten unter dem Kanal durch fahren. Auf Sinai gings der Küste entlang Richtung Süden.
Kairo (القاهرة)-Suez (السويس) 165 Km 2.8 / 1.9h Image
Noch ein Roadtrip – Die Strasse bleibt gut, aber der Verkehr nimmt zu. Vor allem wenn man in die Nähe von Kairo kommt. Die Stadt (mit ihren Vorstädten) breitet sich immer weiter in die Wüste aus.
  - Bushcamp - Bushcamp Image
Wir fanden lange keinen brauchbaren Platz zum übernachten (eigentlich suchten wir was mit Dusche, da wir heute Morgen wegen Strom- und Wasserausfall nicht duschen konnten). Alle Hotels und Ressorts waren zu. Wir fuhren dann bis zur „Hammam Pharao Hot Spring“ weiter. Da drückt warmes Wasser aus dem Boden, aber baden oder so geht nicht. Schön wäre die Höhle gewesen, da drin ist es warm von der Quelle, aber die Einheimischen benutzen sie als Toilette… Also zurück und in einem Steinbruch bushcampen.
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
270 Km 4.7 h 2.2 h
 
07. Feb 2010
N 29° 14,202' E 032° 55,989'-Mount Sinai (طور سيناء) 191 Km 3.2 / 0.0h
Heute sind wir bis 1539 Meter hochgefahren.
Mount Sinai (طور سيناء) - Faraq Fox Camp - Campingplatz Image
Beim Kloster St. Catherine (am Fusse des Mount Sinai) fanden wir im „Faraq Fox Camp“ eine gute Unterkunft. Es gab eine heisse Dusche und guten Tee. Der grüne Landy aus Luxor ist auch wieder da. Nachts ist es ganze 4 Grad „warm“ und wir schlafen wieder mal dick eingemummt mit Socken und Mütze…
Tagesentfernung und Fahrzeit: 191 Km 3.2 h
 
08. Feb 2010
Mount Sinai (طور سيناء)-Dahab (دهب) 131 Km 2.4 / 1.7h Image
Am Morgen haben wir heute das Kloster angeschaut und sind nachher nach Dahab weiter gefahren.
Dahab (دهب) - Marine Garden Camp - Campingplatz
Hier stehen wir im „Marine Garden Camp“ neben einem Mercedes 310D aus Slowenien. Zwei Brüder auf Urlaubsreise. Abends spazieren wir etwas am Strand und erwehren uns der Souvenirverkäufer und der Kellner, die uns in ihrem Lokal wollen.
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
131 Km 2.4 h 1.7 h
 
13. Feb 2010
Dahab (دهب)-Nuweiba (نويبع) 85 Km 2.6 / 0.6h Image
Morgens haben wir Brot gekauft und sind bald nach dem Frühstück Richtung Nuweiba losgefahren. Dort haben wir uns im Hafen nach der Fähre nach Aqaba erkundigt und sind dann zum „Morgana Restaurant“ gefahren. Hier können wir ruhig am Strand stehen und Dusche/WC benutzen. Da es noch früh ist, wollen wir den Coloured Canyon besuchen. Also 20 km auf den Resten der Strasse nach Suez gefahren (da hats so einiges weggespült) und beim Eingang zum Canyon gewendet. Die Beduinen dort wollten doch tatsächlich keinen ohne Führer reinlassen und der kostet 100 £E. Das war uns zuviel, also sind wir wieder zurückgefahren.
Nuweiba (نويبع) - Nuweiba - Morgana Camp - Campingplatz Image
Im Morgana haben wir dann zwischen russischen Reisegruppen (die kommen da zum zMittag hin, wenn sie im Canyon waren) eine Cola getrunken und sind etwas am Strand spaziert. Morgen geht’s nun auch „politisch“ aus Afrika raus (die Sinaihalbinsel ist ja geologisch schon Asien). Mal schauen, ob die Grenzabwicklung hier einfacher ist als in Assuan…
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
85 Km 2.6 h 0.6 h
 
14. Feb 2010
Nuweiba (نويبع)-Aqaba (العقبة) 129 Km 5.8 / 6.7h Image
Um sieben ging heute der Wecker. Wir wollten ja genug Zeit fürs Ausreiseprozedere im Hafen. Also zMorge, zusammenpacken, duschen und ab zum Ticketoffice. Wir bezahlten 250 $ US fürs Auto und je 70 $ US für uns. Dann gings in den Hafen, wo wir nach etwas Herumsuchen von einem jungen Polizisten „off duty“ unter die Fittiche genommen wurden. Er führte uns zur Immigration, Custom, Trafficpolice und so, wobei er noch einem englischen Päärchen, welches gerade von Jordanien kam half und darum immer wieder für einige Zeit verschwand. Wir hatten derweil viel zu Plaudern mit den Engländern. Als alles erledigt war (ca. um 12 Uhr) stellten wir uns vor die Fähre und warteten und warteten und warteten… Um Viertel nach drei konnten wir als Letzte das Auto zwischen die LKW’s und Busse stellen und uns einen Platz auf dem Schiff suchen. Da wir die Letzten waren, gab es keine Sitzplätze mehr und wir setzten uns zu vielen Anderen auf den Boden. Das Schiff war mal eine Dänische Fähre und hat viele Kabinen zum schlafen. Da die Fahrt nur 3 h dauern soll, sind die natürlich genauso zu wie Cinema, Restaurants und Lounges. Dafür mussten Hunderte Passagiere auf Deck am Boden sitzen… Also ein völlig falsches Schiff für diese Strecke. Auf dem Schiff gaben wir unsere Pässe ab fürs Jordanische Visa, wir sollten sie dann in Aqaba wieder erhalten. Um Viertel nach Acht waren wir dann doch in Aqaba und konnten das jordanische Grenzprozedere durchlaufen. Erst Sichtkontrolle des Autos von aussen, dann Auto röntgen, dann öffnen und Inhalt zeigen. Zum Glück mussten wir nicht ausräumen. Nachher ins Zollgebäude zur Autoversicherung. Als ich Geld wechselte für die Versicherung (kostet 80 jordanische Dinar = ca. 80 Euro), kam ein Grenzer mit den Pässen. Visa ist drin und erst noch gratis, super. Dann noch für irgendeine Strassenlizenz 25 JD und wir konnten den Hafen verlassen.
  - ATM - Sonstiges
  - Custom - Sonstiges
  - Immigration - Sonstiges

Jordanien

Aqaba (العقبة) - Bushcamp - Bushcamp Image
Wir hatten ein paar Wegpunkte für Camps im Süden der Stadt, also fuhren wir mal den ersten an. Da stehen 4 Wohnmobile, ein Reise-LKW und ein Buschtaxi (79-er mit Tourfactorykabine) am Strand. Also haben wir uns dazugestellt, zNacht gegessen und um Mitternacht waren auch wir im Bett…
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
129 Km 5.8 h 6.7 h
 
15. Feb 2010
Aqaba (العقبة)-Aqaba (العقبة) 41 Km 0.8 / 3.0h
Heute haben wir erst mal mit Klaus und Willie (der Toyobesatzung) gequatscht. Dann sind wir nach Aqaba zum einkaufen, Mails lesen und zMorge/zMittag essen. Zurück am Strand haben wir wieder mit den anderen Reisenden gequatscht und sind faul rumgesessen. Es ist sehr warm hier. In der Sonne lässt es sich kaum aushalten. Die Wärme können wir gebrauchen, in den nächsten Tagen wird es dann ja wohl etwas kühler, wenn wir weiter nach Norden fahren. Abends sind noch Donald und Nathalie (mit Landy) und Kalle?? (Buschtaxi mit Löfflerdach) gekommen. Sie sind auf dem Weg nach Süden. Mit ihnen sind wir am Lagerfeuer zusammengesessen. Dann kam noch Walti (ein Schweizer mit Renault Master) dazu. Seine Fuhre wird scheinbar immer kürzer: Nachdem er den Wohnwagen in Syrien verschenkte, fehlt ihm nun auch das Motorrad, welches am Fahrzeugheck war. Er probiert alles loszuwerden…
Aqaba (العقبة) - Safeway Aqaba - Sonstiges
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
41 Km 0.8 h 3.0 h
 
16. Feb 2010
Aqaba (العقبة)-Wadi Rum (وادي رم) 84 Km 2.8 / 3.2h
Nach dem Frühstück haben wir uns von den Anderen verabschiedet und sind nach Aqaba ins Internetcafe zum Mails checken. Xenias Flug ist nun am 26.02. von Damaskus nach Kairo. Mittags sind wir dann noch bis ins Wadi Rum gefahren.
Aqaba (العقبة)-Wadi Rum (وادي رم) 84 Km 1.7 / 2.0h
Nach dem Frühstück haben wir uns von den Anderen verabschiedet und sind nach Aqaba ins Internetcafe zum Mails checken. Xenias Flug ist nun am 26.02. von Damaskus nach Kairo. Mittags sind wir dann noch bis ins Wadi Rum gefahren.
Wadi Rum (وادي رم)-N 29° 28,646' E 035° 29,695' 24 Km 1.0 / 1.1h
Wadi Rum (وادي رم) - Bushcamp - Bushcamp Image
Hier bushcampen wir wiedermal in der Wüste. Traumhaft.
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
192 Km 5.5 h 6.3 h
 
17. Feb 2010
Wadi Rum (وادي رم)-Wadi Moussa/Petra (البتراء) 177 Km 5.2 / 1.5h Image
Den ganzen Vormittag sind wir heute im Wadi herumgekurvt. Wir sind ohne Luftablassen überall durchgekommen (ok, wir brauchten auch mal drei Anläufe um eine Düne zu überqueren). Viele Dünen hats aber nicht, einfach ein paar Weichsandfelder, die sind mit dem Buschtaxi kein Problem. Nachmittags trafen wir noch Walti und zwei weitere Womos, sie sind vor den Mücken in Aqaba geflohen. Da es in den letzten Tagen wärmer wurde gibt’s nun davon reichlich…
Wadi Rum (وادي رم)-Wadi Moussa/Petra (البتراء) 177 Km 5.2 / 1.5h
Wadi Moussa/Petra (البتراء) - Parking Visitor Centre - Übernachtungsplatz Image
Wir sind dann noch bis nach Petra gefahren, wo wir für 5 JD (ca. 5 Euro) auf dem Parkplatz des „Visitor Centre“ stehen können. Hier trafen wir noch einen französischen Motorradfahrer, der auf Weltreise war.
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
354 Km 10.4 h 3.0 h
 
18. Feb 2010
Wadi Moussa/Petra (البتراء)-Wadi Moussa/Petra (البتراء) 3 Km 0.2 / 0.6h
Wir sind ganz früh (Wecker ging um 5 Uhr) rein in die Ruinenstadt von Petra um dem Besucheransturm zuvor zu kommen. Das hat sich wirklich gelohnt. Denn, als wir um 12 Uhr raus gingen kamen uns Heerscharen von Touristen entgegen. Nachmittags sind wir zum „Hotel Al Anbat 1“ gefahren.
Wadi Moussa/Petra (البتراء) - Hotel Al Anbat 1 - Hotel, Pension oder Lodge
Hier machten wir Wäsche und genossen die heisse Dusche.
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
3 Km 0.2 h 0.6 h
 
19. Feb 2010
Wadi Moussa/Petra (البتراء)-Shoubak 31 Km 0.8 / 4.6h
Und nochmal sind wir früh rein und um Mittag schon wieder raus. Heute haben wir eine Tour zum Hohen Opferplatz gemacht. Mittags sind wir dann Richtung Norden der Königsstrasse gefolgt. In Karak sind wir dann abgebogen und sind zum Toten Meer runter gefahren. So haben wir den tiefsten Punkt unserer Reise erreicht: -391 Meter über Meer. Leider ist Freitag und alle Strände sind total überfüllt. Dazu kommt, dass Xenia und ich Kopfschmerzen haben (vielleicht vom vielen auf und ab fahren; es ging dauernd zwischen 800 und 1600 MüM auf und ab), so verzichten wir aufs Bad im Meer und fuhren gleich nach Amman weiter.
Shoubak-At Tafilah (الطفيله) 47 Km 0.9 / 0.0h
At Tafilah (الطفيله)-Amman (عمان) 187 Km 4.0 / 0.0h
Amman (عمان)-N 32° 00,210' E 036° 00,612' 24 Km 0.5 / 0.0h
Amman (عمان) - Theodor Schneller Schule - Übernachtungsplatz
Die „Theodor Schneller Schule“ erreichten wir erst nach Einbruch der Dunkelheit. Hier können wir beim Guesthaus stehen und das Gratis-Wifi benützen. Heiner und Susanne aus München stehen mit ihrem MB 207 auch hier.
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
289 Km 6.2 h 4.6 h
 
20. Feb 2010
Amman (عمان)-Jerash (جرش) 68 Km 1.7 / 1.0h
Am Vormittag haben wir Scheiben geputzt, abgeschmiert und Wasser aufgefüllt. Dann noch rasch Mails abgerufen (Xenias E-Ticket ist endlich da) und im Safeway-Supermarket eingekauft. Von dort gings auf kleinen Umwegen (die GPS-Karten, die ich hab sind etwas ungenau) nach Jerash.
Amman (عمان) - Safeway Amman - Sonstiges
Jerash (جرش) - Jarash - Olive Branch - Campingplatz
Hier stehen wir im „Olive Branch Resort“ (ist sehr teuer: 8€ p/P plus Tax) und gehen morgen die römischen Ruinen anschauen.
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
68 Km 1.7 h 1.0 h
 

Syrien

22. Feb 2010
Jerash (جرش)-Damaskus (دمشق) 169 Km 4.2 / 1.7h Image
Wir sind heute gemütlich aufgestanden und zum Grenzübergang von Ar Ramtha gefahren. Die Ausreise war einfach (nachdem ich jemanden gefunden hatte, der den Carnetabschnitt wollte…). Für die Einreise nach Syrien sollte man das Visa im Heimatland holen, und darum waren wir unserer Sache nicht so sicher. Im Gebäude der Immigration begrüsste uns aber ein hoher Beamter freundlich und wies seine Untergebenen an, uns das gewünschte Visa auszustellen. Wir mussten dazu zwei Formulare ausfüllen, bei der Bank Geld einzahlen (Deutsche 12 JD, Schweizer 40 JD) und etwas Geduld haben. Dann bekamen wir je ein 15 Tage Touristvisa. Dann noch Carnet abstempeln, Versicherung abschliessen (32 JD), etwas wie Roadtax (8JD) und die berühmten 100$ Dieselsteuer (pro Woche) bezahlen. Das ist alles im gleichen Office wie die Bank. Dem „Schlepper“, der uns dauernd helfen wollte gaben wir nix… Dann konnten wir gemütlich nach Damaskus fahren und den neuen Ort des „Camping Kaboun“ suchen.
Damaskus (دمشق) - New Kaboun Camping - Campingplatz
Der ist ziemlich gut versteckt, darum hier noch die Koordinaten: N33 33.171 E36 20.794. Wir hatten die Koordinaten aus dem Wüstenschiff-Forum. Eine super Info-Quelle!
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
169 Km 4.2 h 1.7 h
 
23. Feb 2010
Damaskus (دمشق)-Krak des Chevaliers (قلعة الحصن) 228 Km 3.0 / 0.2h
Heute sind wir via Homs zum „Krak des Cevalliers“ gefahren.
Krak des Chevaliers (قلعة الحصن) - Le Table Ronde - Hotel, Pension oder Lodge Image
Da stand ein Landy aus England davor, der James und Polyanna (www.sandbagstosanddunes.com) gehört. Es war schon etwas spät für eine Besichtigung, darum spazierten wir einfach einmal um die Burg und installierten uns auf dem Camping von Restaurant „Le Table Ronde“ direckt neben der Burg. James und Polyanna kamen dann auch noch. Sie sind auf dem Weg nach Capetown und wollten viel wissen. Wir sassen darum ziemlich lange in der Kälte draussen und quatschten.
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
228 Km 3.0 h 0.2 h
 
24. Feb 2010
Krak des Chevaliers (قلعة الحصن)-Damaskus (دمشق) 228 Km 2.8 / 0.0h Image
Heute sind wir via Homs zum „Krak des Cevalliers“ gefahren.
Tagesentfernung und Fahrzeit: 228 Km 2.8 h
 
26. Feb 2010
Damaskus (دمشق)-Damaskus (دمشق) 76 Km 1.8 / 2.3h
Der Vormittag ging rasch mit packen und Auto aufräumen vorüber und es war bald Zeit zum Flughafen zu fahren. Dort tranken wir noch einen Tee und dann musste Xenia schon zum Check-in. Der ist in einer Halle, wo die Begleitpersonen keinen Zutritt haben. Also mussten wir uns schon verabschieden. Xenia fliegt nun nach Kairo und beginnt am 1. März in der „German University in Cairo“ mit der Leitung der Buchbinderei. Wir werden uns dann hoffentlich an Ostern wieder sehen… Ich fuhr dann in die Stadt und klapperte ATM’s ab. Keiner gab mir Geld, also ging ich in eine Wechselstube, wo ich Geld auf die Mastercard bekam. Natürlich mit horrender Kommission. Zurück auf dem Camping traf ich James und Polyanna und wir quatschten wieder lange. So konnte ich mich etwas vom Abschiedsschmerz ablenken. Morgen will ich nun Richtung Türkei fahren und schauen, wann ich meinen Vater treffe, der mir bis an die syrische Grenze entgegen fahren will.
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
76 Km 1.8 h 2.3 h
 

Türkei

27. Feb 2010
Damaskus (دمشق)-Antakya 421 Km 6.4 / 2.0h Image
Roadtrip – Die Wäsche vom Donnerstag ist immer noch nicht ganz trocken (es regnet immer wieder und es ist feucht-kalt), darum hängte ich sie im Auto auf. Ich verabschiedete mich von den Engländern und fuhr via Homs nach Tartus. Dort machte ich Mittagspause an der Strandpromenade und weiter gings über Latakia zur syrisch-türkischen Grenze. Es begann zu regnen wie aus Kübeln und so rannte ich von Büro zu Büro. Fürs Carnetabstempeln musste ich 100 S£ (42 syrische Pfund sind ca. ein CHF) bezahlen. Die Ausreisesteuer ist 500 S£ plus 50 S£ Bearbeitungsgebühr. Nach kurzem Warten traf mein Vater am türkischen Grenzposten ein und brachte mir meine neue Grüne Versicherungskarte. So konnte ich ihn nach über 15 Monaten Reisedauer wieder in die Arme schliessen. Er fuhr mir mit seinem Sprinter Womo bis hierher entgegen, nun fahren wir zusammen nach Hause. Also rasch das Auto im Pass eintragen und den Immigrationstempel holen und dann gings im Minikonvoi zum „Orient Camping“ in Konacik.
Antakya-Konacik 95 Km 1.6 / 0.0h
Konacik - Orient Camping - Campingplatz Image
Nach acht Stunden reiner Fahrzeit war ich dann recht ko. Jürg kochte Rösti und Tomatensalat und nach etwas (länger) quatschen fielen wir todmüde ins Bett.
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
516 Km 8.0 h 2.0 h
 
28. Feb 2010
N 36° 21,537' E 035° 49,900'-N 36° 21,530' E 035° 49,903' 85 Km 1.8 / 1.9h
Ruhetag – Nach einem gemütlichen Frühstück fuhren wir nach Iskenderun in die Stadt und suchten ein Internetcafe und eine Geldwechselstube. Hier in der Türkei gilt der Sonntag wieder als „Sonntag“ (und nicht der Freitag, wie in den anderen muslimischen Ländern) und darum sind die meisten Geschäfte zu. An einem Kiosk wurde ich die restlichen S£ doch noch los. Das Internetcafe war sehr voll und der Platznachbar meinte, die Leitungen seien darum sehr langsam. Darum konnte ich die Blogtexte von Jordanien und Syrien auch noch nicht hochladen. Es blieb beim Mails lesen. Später fuhren wir zurück zum Camping, quatschten, schauten Fotos und lasen. Abends gabs Wurst/Käsesalat und wir schauten noch einen Film.
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
85 Km 1.8 h 1.9 h
 
01. Mar 2010
Konacik-Göreme 429 Km 5.8 / 1.2h
Göreme - Kaya Camping - Campingplatz
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
429 Km 5.8 h 1.2 h
 
03. Mar 2010
Göreme-N 37° 39,267' E 031° 39,917' 334 Km 4.9 / 2.0h
  - Ada Camping - Campingplatz
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
334 Km 4.9 h 2.0 h
 
04. Mar 2010
N 37° 57,431' E 029° 06,173'-N 37° 39,253' E 031° 39,933' 394 Km 6.2 / 1.5h
  - Kurhaus Arslan Camping - Campingplatz
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
394 Km 6.2 h 1.5 h
 
06. Mar 2010
N 39° 06,017' E 027° 09,317'-N 37° 57,454' E 029° 06,168' 385 Km 5.8 / 1.1h
Bergama - Caravan Camping - Campingplatz
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
385 Km 5.8 h 1.1 h
 
07. Mar 2010
N 40° 23,136' E 029° 36,581'-N 39° 05,981' E 027° 09,333' 335 Km 6.8 / 0.9h
Iznik - Bushcamp - Bushcamp
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
335 Km 6.8 h 0.9 h
 
08. Mar 2010
N 40° 23,119' E 029° 36,609'-Istanbul 195 Km 3.7 / 1.0h
Istanbul - Parkplatz - Übernachtungsplatz
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
195 Km 3.7 h 1.0 h
 
09. Mar 2010
Istanbul-N 42° 25,125' E 027° 42,078' 386 Km 7.4 / 1.8h

Bulgarien

Sozopol - Hotel Boruna - Hotel, Pension oder Lodge
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
386 Km 7.4 h 1.8 h
 

Rumänien

10. Mar 2010
N 42° 25,110' E 027° 42,065'-Vama Veche 263 Km 5.2 / 1.3h
Vama Veche-Constanta 65 Km 1.6 / 0.7h
Constanta - Ten Hotel - Hotel, Pension oder Lodge
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
328 Km 6.8 h 2.0 h
 
11. Mar 2010
Constanta-N 44° 51,367' E 024° 52,311' 353 Km 5.5 / 1.1h
Pitesti - Hotel Carmen - Hotel, Pension oder Lodge
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
353 Km 5.5 h 1.1 h
 
12. Mar 2010
N 44° 51,383' E 024° 52,322'-Sibiu 153 Km 2.9 / 0.6h
Sibiu - Hotel Continental - Hotel, Pension oder Lodge
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
153 Km 2.9 h 0.6 h
 

Ungarn

13. Mar 2010
Sibiu-Ötfa 435 Km 7.1 / 2.0h
Ötfa - Thermalbad - Campingplatz
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
435 Km 7.1 h 2.0 h
 
14. Mar 2010
Ötfa-Budapest 133 Km 2.0 / 0.8h
Budapest-N 47° 11,662' E 018° 37,643' 55 Km 1.0 / 5.1h
  - Einfamilienhaus - Sonstiges
Habe hier bei Bekannten übernachtet.
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
188 Km 3.0 h 5.9 h
 
17. Mar 2010
N 47° 11,662' E 018° 37,643'-Budapest 55 Km 0.6 / 0.1h
Budapest-Hegyeshalom 153 Km 1.9 / 0.5h
Hegyeshalom-N 48° 14,131' E 014° 22,754' 249 Km 3.3 / 1.1h

Östereich

Linz - Camping Linz - Campingplatz
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
457 Km 5.8 h 1.7 h
 
18. Mar 2010
N 48° 05,478' E 011° 32,709'-N 48° 14,106' E 014° 22,761' 283 Km 4.3 / 2.1h

Deutschland

München - Camping München - Campingplatz
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
283 Km 4.3 h 2.1 h
 

Schweiz

19. Mar 2010
N 48° 05,469' E 011° 32,700'-Schafisheim 345 Km 4.8 / 1.1h
Tagesentfernung und Fahrzeit:
+ Pausen:
345 Km 4.8 h 1.1 h
 
Revision: 800 2013-10-28

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